Islamophobie

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Islamophobie
Kampf der Kulturen

 

 

Siehe auch Die Antideutschen, Henryk M. Broder, Erklärung gegen Volkshetze, Honestly Concerned, Judäophobie, Kampf der Kulturen, Neokonservativismus, Hans-Peter Raddatz, Udo Ulfkotte und Leon de Winter

Internetseiten wie die Achse des Guten von Henryk M. Broder und Politically Incorrect von Stefan Herrre schaffen mit Hetze und Fäkalinjurien ein politisches Klima wie in Israel. T:I:S, 19. Januar 2007

Walter van Rossum

Wider die Horden Allahs. Karl Martell und sein Nachfolger

Feature, Deutschlandfunk, 21. April 2012, 21:10 22:00, mp3-Audio. Manuskript, .pdf-Datei. T:I:S, 23. April 2012

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„Islamfaschismus“ und „muslimisch-bolschewistische Verschwörung“

Islamhass als neoliberale Ideologie

Antimuslimischer (Kultur-)Rassismus wird nicht nur von Nazis und Neuen Rechten verbreitet, sondern auch von Neokonservativen, bürgerlichen Nazigegnern und „Ideologiekritikern“. Die „islamistische Internationale ist die größte Gefahr, die den Siegern aller bisherigen Geschichte droht“, heizte der Herausgeber der Zeitschrift Konkret, Hermann Gremliza, bereits 2004 die Stimmung gegen die Muslime kräftig an. 2010 gab es in Berlin sogar eine Kundgebung gegen das „Bündnis von Djihad und Sozialismus“. Dieses habe bereits vor Jahrzehnten seinen verhängnisvollen Lauf genommen, enthüllte der Jungle-World-Autor Ivo Bozic: „Als die Fighter der RAF zur Terror-Ausbildung in palästinensische Camps fuhren, liefen die Kontakte noch hauptsächlich über die marxistisch-leninistische PFLP.“ Mit der Behauptung, heute paktiere die Linke mit dem „Islamfaschismus“, wird eine immer populärer werdende Form der Extremismustheorie kolportiert.

Erklären lässt sich dieser gesellschaftliche Hass-Konsens nur, wenn die aggressive Hetze gegen den Islam, Muslime und deren angeblichen „Umma-Sozialismus“ nicht allein als eine Form von Fremdenfeindlichkeit, sondern auch als Legitimationsideologie für neoimperialistische Kriege, Ablenkungsmanöver von der sozialen Frage und (präventive) Disziplinierungsmaßnahme gegen revoltierende Massen analysiert und ihre Verknüpfung mit dem Antikommunismus in den Fokus genommen wird. 

Diskussionsveranstaltung mit:

Prof. Dr. Heinrich Fink, Bundesvorsitzender der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)

Susann Witt-Stahl, Journalistin und Autorin, Hamburg

Dr. Sabine Schiffer, Leiterin Institut für Medienverantwortung, Erlangen

Moderation: Markus Bernhardt (junge Welt)

Veranstalter: junge Welt & Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin (ARAB)

Dienstag, 17. April 2012, Beginn 19:00 Uhr, Ladengalerie Tageszeitung junge Welt, Torstr. 6, Berlin

T:I:S, 17. März 2012

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Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Feindbilder im Rosenmontagszug in Köln

Gestern Juden, heute Islam

Köln 1936

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Köln 2012*

NRhZ, 22. Februar 2012. T:I:S, 22. Februar 2012. *Foto: Arbeiterfotografie

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Steven Geyer

Politically Incorrect

Das Tribunal der Islamhasser

Frankfurter Rundschau, 4. Januar 2012. Ich habe am 30. August 2007 Anzeige wegen Aufforderung zur Begehung zahlreicher Straftaten gegen den oder die Betreiber von Politically Incorrect bei der Kölner Polizei erstattet. Die hat den Eingang bestätigt – und nichts getan. T:I:S, 4. Januar 2012

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Susann Witt-Stahl 

Im Fadenkreuz der Rechtspopulisten

Die Medienwissenschaftlerin Sabine Schiffer wird wegen ihrer Studien zur Islamophobie zunehmend angefeindet

Neues Deutschland, 22. Dezember 2011. T:I:S, 22. Dezember 2011

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Hetz-Zentrale: "Politically Incorrect"

Pro-israelisch, pro-amerikanisch - mit diesen Etiketten ziehen sie in den Kampf gegen den Islam, den sie mit dem Nationalsozialismus gleichsetzen. Der Koran sei so gefährlich wie Hitlers "Mein Kampf". Nach dieser Logik stilisiert sich "Politically Incorrect" als Widerstandsgruppe in der Tradition von Sophie Scholl und der "Weißen Rose". 

"Diese moderne Form des Rechtspopulismus gibt sich in der Tat pro-israelisch", sagt der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge, "aber gerade deswegen richtet man sich umso heftiger gegen die Muslime, ethnische Minderheiten und erfüllt den Tatbestand des Rassismus und der Volksverhetzung. Sich als Freund der Juden aufzuspielen, ist der Versuch, einen Blankoscheck zu erwerben, um nicht in die Schublade des Rechtsextremismus gesteckt zu werden."

3sat, 5. Dezember 2011. T:I:S, 6. Dezember 2011

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Sabine Schiffer

Islamfeinde im straffreien Raum

Verleumdung und Volksverhetzung – die Grenze zur Strafbarkeit wird überschritten. Die rechte Blogger-Szene missbraucht die Meinungsfreiheit 

Frankfurter Rundschau, 22. November 2011

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Thomas Immanuel Steinberg

Springers Handschrift

Eine der Dreckschleudern, aus denen sich der Massenmörder Anders Behring Breivik munitioniert hat, ist Henryk M. Broders Achse des Guten. Broder und seine Mittäter, zum erheblichen Teil Springer-Journalisten, haben in den letzten drei Jahren ihre Güllekanone auf die medienkritische Forscherin und Publizisten Dr. Sabine Schiffer gerichtet, siehe .doc-Datei mit Google-Fundstellen, Stand 16. November 2011. 

Schiffer leitet das Institut für Medienverantwortung in Erlangen, das regelmäßig vor den Folgen Broder'scher, Springer'scher und anderweitiger Hetze auf Muslime warnt. Dutzende islamophober Blogger, teils Nazis, teils NeoCons, haben Broders und Springers Hetze übernommen und mit eigenem Auswurf angereichert.  

Nun hagelt es Haßpost in Schiffers Institut. Die bisher eher vagen Mordankündigungen werden präziser anonyme Absender drohen Schiffer und ihren Mitarbeiterinnen mit Erschießung. Die jüngste Zusendung sieht so aus:

Zum Vergrößern hier klicken. Die Haßpost trug den Stempel des Briefzentrums der 
Deutschen Post mit der Nummer 82. Es deckt den Raum Starnberg in Bayern ab.

Neben der Roten Fahne mit den Köpfen von Marx, Engels und Lenin prangen die Fotos von Hitler, Ulbricht und Jürgen Trittin. Überschrift: "Links vereint". Die Unterschrift lautet: "Hauptsache sozialistisch. NSDAP, SED – PDS – Linke, Grüne, ...". Oben die Anschrift des Adressaten.

Wegen der Gleichsetzung von Nazis mit Kommunisten, Sozialisten und dem teilweise als links geltenden Grünen Trittin dürfte der anonyme Absender nicht in der Alt-Nazi-Ecke zu suchen sein, sondern im Broder-Springer-Milieu. Auf Springer deutet besonders der hämische Spruch "Hauptsache sozialistisch" hin. Hat doch der derzeitige Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG, Mathias Döpfner, vor einem Jahr  in einem 16 Maschinenseiten langen Grundsatzartikel in Der Welt (1) unter anderm verkündet:

Zu bekämpfen gelte es die Muslime, angeblich ein Kollektiv, zu beschützen dagegen den Staat Israel und die USA 

die Nazis seien sozialistisch gewesen 

wer gegen Krieg eintrete, verhindere nicht, sondern ermögliche Massenmord

ein „Al-Qaida-Netzwerk“ habe das World Trade Center zerstört.

Schiffers Institut steht allen vier Thesen ablehnend oder kritisch gegenüber. Für einen Springer-Adepten ist es der Freßfeind par excellence.

Die Erlanger Polizei ermittelt wegen der Morddrohungen gegen unbekannt. Sabine Schiffer bittet all diejenigen, die ähnliche Haßpost erhalten haben, sich unter info(a)medienverantwortung.de zu melden, damit verglichen und recherchiert werden kann.

T:I:S, 16. November 2011  

Anmerkung

(1) Mathias Döpfner: Die Freiheits-Falle. Der Westen und das höhnische Lachen der Islamisten. Die Welt , 23. November 2010

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Sabine Schiffer

Islamophobia and the Media

Speech at OSCE, Vienna,

Institut für Medienverantwortung, .pdf-Datei. T:I:S, 1. November 2011

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Politically Incorrect, PI

 "Wir bei PI sind eigentlich der verlängerte Arm des Verfassungsschutzes." Vermutlich richtig. Wie die NPD.

T:I:S, 30. September 2011. Siehe auch Islamfeinde bekämpfen sich selbst, Frankfurter Rundschau, 1. November 2011 

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Die Roten Reporter Hamburg präsentieren:

Die Megaphone des Hasses

Ein Podiumsgespräch über antimuslimischen Rassismus in den Medien

Dienstag, 25. Oktober 2011, 19.30 Uhr, Magda-Thürey-Zentrum, Lindenallee 72, Hamburg

Mit 
Sabine Schiffer
, Medienwissenschaftlerin, Leiterin des Instituts für Medienverantwortung;
Rüdiger Göbel, Journalist, stellvertretender Chefredakteur der Tageszeitung Junge Welt;
 
Burkhard Baltzer
, Journalist, leitender Redakteur der Zeitschrift Kunst + Kultur

Teaser, .doc-Datei, T:I:S, 16. September 2011

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Die vorhandenen Strafrechtsvorschriften auch auf Haßprediger gegen Muslime anwenden! 

Sabine Schiffer, Audio, Funkhaus Wallrafplatz, WDR 5, am 6. August 2011.

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Thomas Immanuel Steinberg

Die FR hat über Politically Incorrect recherchiert

Steven Geyer und Jörg Schindler haben für die Frankfurter Rundschau über das Internetportal Politically Incorrect recherchiert und über die Verbindungen seines Gründers Stefan Herre zu Schandmäulern wie Henryk M. Broder.

Ohne Netz geht's nicht

Geyer und Schindler haben Einiges über Stefan Herres Portal Politically Incorrect zusammengetragen. Vieles davon steht längst im Internet. Bei SteinbergRecherche findet sich zum Beispiel: 

Karl-Michael Merkle alias Michael Mannheimer hat bei Politically Incorrect, auf kybeline.com und nun auch im eigenen Blog zum bewaffneten Kampf gegen die angebliche Islamisierung Deutschlands aufgerufen, siehe hier.

Politically Incorrect und Henryk M. Broder stehen sich nahe, siehe hier.

Politically Incorrect ist von schwerem Rassismus befallen und unterstützt gemeinsam mit deutschen Zionisten Propagandaaktionen gegen Mahmoud Ahmadinedschad, siehe hier und hier.

René Stadtkewitz (DIE FREIHEIT), HC Strache (FPÖ), Filip Dewinter (Vlaams Belang) und Kent Ekeroth (Schwedendemokraten) sind, wie zuvor schon Merkel, Gysi, Berlusconi und Sarkosy, auf dem Massakerstaats-Trip.

Rantanplan urteilt, siehe .pdf-Datei: "Auf dem Schmuddel-Blog www.politicallyincorect.de kommt die Szene zu sich selbst: Hier tobt sich ungebremst und sprachgestört der islamophobe Rassismus aus. Der SPIEGEL-Redakteur* Henryk M. Broder gilt allgemein als Spiritus Rector der islamophoben Sekte – er ist bei seinen Mitstreitern auf Grund seines unvergleichbaren Egos zwar nicht allzu beliebt, prägt aber allgemein den denunziatorischen 'Sound' und den unterirdischen journalistischen Standard der Szene."

Die FR-Autoren freilich haben ein islamfeindliches Netz ausgemacht, ein europaweites, das ihnen dann in ihrem Beitrag zum sprachlichen Ungetüm "Netzwerk" gerät. Ja sicher: Das nicht-existierende Pendant namens Al Qaida soll schließlich auch ein Netz sein, ein Ungetüm, ein Netzwerk halt.

People know people

In Wahrheit haben Stefan Herre und sein Portal Kontakt zu Broder, Foto, und anderen Mainstreamern, mit denen sie sich treffen und absprechen. People know people, wie das so ist. (2) 

Herres Freundeskreis wächst allerdings ungehemmt: Meine Anzeige gegen den Broder-Kumpanen aus dem Jahre 2007 ist bei der Kölner Polizei spurlos versickert.

T:I:S, 14. September 2011

Anmerkungen

(1) Broder durfte zeitweilig Im Spiegel Artikel veröffentlichen.

(2) Ergänzend die Gesinnungsgenossen Herre und Giordano

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Wajahat Ali und Matthew Duss

Understanding Sharia Law

Conservatives’ Skewed Interpretation Needs Debunking

– Auszug –

Most academics studying Islam and Muslim societies give a broad definition of Sharia.* This reflects Muslim scholars struggling for centuries over how best to understand and practice their faith.

But these specialists do agree on the following:

Sharia is not static. Its interpretations and applications have changed and continue to change over time.
There is no one thing called Sharia. A variety of Muslim communities exist, and each understands Sharia in its own way. No official document, such as the Ten Commandments, encapsulates Sharia. It is the ideal law of God as interpreted by Muslim scholars over centuries aimed toward justice, fairness, and mercy.
Sharia is overwhelmingly concerned with personal religious observance such as prayer and fasting, and not with national laws.

Any observant Muslim would consider him or herself a Sharia adherent. It is impossible to find a Muslim who practices any ritual and does not believe himself or herself to be complying with Sharia. Defining Sharia as a threat, therefore, is the same thing as saying that all observant Muslims are a threat.

*The Revealer, The Meanings and Uses of Shari’ah, August 3, 2010

Center for American Progress, Washington D.C., 31. März 2011, html-Datei ohne Quellenangaben; .pdf-Datei mit Quellenangaben. T:I:S, 12. September 2011

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Susann Witt-Stahl

»Dem Bösen ein Ende setzen«

Islam-Hass ist kein Post-9/11-Phänomen

Neues Deutschland, 10. September 2011. T:I:S, 11. September 2011

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Islamophobia

Who does Abraham Foxman [Anti-Defamation League] think he is kidding? 

Ali Abuminah, Al Jazeera. T:I:S, 3. August 2011. Über den Stinkmorchel Foxman siehe Scharons Hexenküche vom 16. Dezember 2003, den herrlichen Dokumentarfilm "Defamation" und Knut Mellenthin

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Thomas Immanuel Steinberg

Demnächst bewaffnet: Michael Mannheimer 

Michael Mannheimer hat  bei Politically Incorrect, auf kybeline.com und nun auch im eigenen Blog  zum bewaffneten Kampf gegen die angebliche Islamisierung Deutschlands aufgerufen.

In  "Christenverfolgung in islamischen Ländern", Berlin, Lit Verlag Dr. W. Hopf 2011, herausgegeben von Jürgen Bellers und Markus Porsche-Ludwig, kommt Mannheimer mit drei Beiträgen zu Wort. Zwei davon, sowie der Beitrag des Mainzer Bischofs und Kardinals Karl Lehmann stehen online. Lehmann, zeitweilig Vorsitzender der deutschen katholischen Bischofskonferenz, war unter anderem dadurch verhaltensauffällig geworden, daß er den Hessischen Kulturpreis 2009 für interreligiöse Toleranz nicht zugleich mit dem Schriftsteller und Islamwissenschaftler Navid Kermani entgegen nehmen wollte. 

Mannheimer hat sich anläßlich einer Kundgebung der Bürgerbewegung Pax Europa e.V. am 27. November 2010 in einem Interview geäußert; Video, zehn Minuten. Er wirkt dort wie besessen.

Mannheimer propagiert die Anklageplattform Nürnberg2.0 die sich selbst wie folgt beschreibt:

Die Islamisierung Deutschlands war und ist nur dadurch möglich, dass deutsche Politiker, Juristen, Journalisten und andere Berufsgruppen massiv gegen Inhalt und Geist unseres Grundgesetzes verstoßen haben und weiterhin verstoßen.

Aufgabe des Projektes „Nürnberg 2.0“ ist es, diese Rechtsverstöße zu erfassen, die Verantwortlichen zu benennen und sie zu einem geeigneten Zeitpunkt öffentlich dafür, nach dem Muster des Nürnberger Kriegsverbrecher-Tribunals von 1945, mit rechtstaatlichen und demokratischen Mitteln zur Verantwortung ziehen.

Gesinnungsgenossen von Mannheimer sind der Holländer Geert Wilders und sein Fan Eliezer Cohen, ein israelischer Krieger, siehe die Videos mit ihm in Berlin, Teil 1, zehn Minuten, und Teil 2, sieben Minuten, vom 2. Oktober 2010. Michael Stürzenberger von Politically Incorrect hat das Interview mit Cohen geführt und beide Teile mit deutschen Untertiteln versehen.

T:I:S, 1. August 2011. Weitere Informationen und Links bei Telepolis / heise. Zu Mannheimer siehe auch Neokonservativismus

Nachtrag

Hinter dem Pseudonym Michael Mannheimer verbirgt sich Karl-Michael Merkle.

T:I:S, 16. August 2011

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Uri Avnery, Israel

Is That Dr. Goebbels Laughing?

The New Anti-Semitism

CounterPunch, 29. bis 31. Juli 2011. T:I:S, 29. Juli 2011

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Bettina Marx

Islamhasser und Israelfreunde

Die Attentate von Norwegen geben den Blick frei auf einen rechtsextremen und islamophoben Sumpf, der auch in Deutschland Blüten treibt. Viele Vertreter dieser Szene pflegen enge Beziehungen zu Israel.

Deutsche Welle, 27. Juli 2011. T:I:S, 28. Juli 2011

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Springers Welt löscht Broder

redblog, 24. Juli 2011. T:I:S, 25. Juli 2011. Siehe auch Henryk M. Broder

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Ewald Stadler, BZÖ

Ewald Stadler, BZÖ, hat am 18. Oktober 2010 im österreichischen Nationalrat gegen Türken, die Türkei und die Muslime geredet. 

Ab Minute 0:56 behauptet Stadler, am 3. Juni 2010, also vier Monate zuvor sei der Bischof Luigi Padovese in Iskenderum, Türkei, von einem Muslim ermordet worden. Radio Vatikan meldete jedoch bereits einen Tag nach der Tat, am 4. Juni 2010, beim Täter handele es sich um den kurdischen katholischen Fahrer des Bischofs. 

Stadlers Gesten, Diktion, Invektiven und Lügen über Türken und Muslime erinnern stark an Hitler- und Goebbels-Reden über Kommunisten und Juden. Ein Teil des Nationalrats applaudierte mehrfach heftig, der andere Teil verließ den Saal oder erstarrte. Das Video wurde von politically incorrect verbreitet und ist zur Zeit auf mehreren anderen Hetzseiten sowie bei Dailymotion zu finden.

Video, acht Minuten. T:I:S, 24. Februar 2011

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Sabine Schiffer

Antisemitismus und Islamophobie

Vortrag und Diskussion der Leiterin des Instituts für Medienverantwortung in der Reihe  "Der Antisemitismusvorwurf gegen die Palästinasolidaritäts-Arbeit" des AK Nahost Berlin am 16. Februar 2011 

Videos, Vortrag 76 Minuten, Diskussion (brillant) 34 Minuten. T:I:S, 18. Februar 2011

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Max Blumenthal

Der groß angelegte krankhafte Kreuzzug gegen den Islam

Die Islamfeindlichkeit ist die Frucht einer organisierten, langfristig angelegten Kampagne eines Grüppchens rechtsradikaler Aktivisten und Funktionäre, die schon kurz nach den Anschlägen am 11. September die Islamophobie zu schüren begannen, aber erst nach Obamas Amtsantritt den erhofften Zulauf erhielten.

Luftpost Kaiserslautern/Ramstein, .pdf-Datei, 19 Seiten. Original: The Great Islamophobic Crusade. Huffingtonpost, 22. Dezember 2010

Publizistisch führt weltweit Rupert Murdoch (Zitate auf Deutsch)  den Kreuzzug an, in Mitteleuropa ist es Matthias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG. Döpfner beendet seinen Grundsatzartikel aus 46 000 Zeichen wie folgt:

Der 11. September war das Menetekel eines Heiligen Kriegs gegen unsere westlich-freiheitliche Lebensform. Entweder wir haben die Symbolik des gefallenen World Trade Centers verstanden und nehmen den Kampf an. Oder wir sind verloren.

Siehe Enteignet Springer.

T:I:S, 1. Januar 2011

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Rassistisches Gebrabbel 

Unser Kulturkreis, der Judaeo Christiana, hat in den letzten 500 Jahren neben fürchterlichen Verbrechen einen gewaltigen Sprung nach vorne getan – durch die Renaissance, die Aufklärung, bürgerliche Revolutionen. 

Ralf Giordano, Ordensträger mit Schal

Hat jemand schon mal von einem Kreis gehört, der Judaeo Christiana heißt? Oder von einem Kreis, der einen Sprung tut? Von einen Sprung, der 500 Jahre dauert? Von einen Sprung durch bürgerliche Revolutionen? 

Giordano teilt mit, der Islam habe neben fürchterlichen Verbrechen keinen 500 Jahre dauernden Sprung getan, nicht einmal einen durch bürgerliche Revolutionen. Aber die Gutmenschen würden ihm, dem Tabubrecher, Rassismus unterstellen. 

Das rassistische Gebrabbel abgedruckt hat das Neue Deutschland, dessen Inhalt offenbar Schlechtmenschen bestimmen. 

T:I:S, 25. Dezember 2010

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Massakerstaats-Trip

René Stadtkewitz (DIE FREIHEIT), HC Strache (FPÖ), Filip Dewinter (Vlaams Belang) und Kent Ekeroth (Schwedendemokraten) haben in Israel die “Jerusalemer Erklärung” abgegeben.

Israel als einzige wirkliche Demokratie im Nahen Osten ist uns wichtiger Ansprechpartner in dieser bewegten Weltregion. Eine Region, die sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder mit Extremismus und Terror auseinander setzen musste. Ohne jede Einschränkung bekennen wir uns zum Existenzrecht des Staates Israel innerhalb sicherer und völkerrechtlich anerkannter Grenzen. Ebenso ist das Recht Israels auf Selbstverteidigung gegenüber allen Aggressionen, insbesondere gegenüber islamischem Terror, zu akzeptieren. Politically Incorrect

Merkel, Gysi, Berlusconi und Sarkosy sind schon etwas länger auf dem Massakerstaats-Trip.

T:I:S, 8. Dezember 2010

Sehr geehrter Hermann Gremliza, endlich wird eins, was schon immer gleich gefühlt hat. 

Die Bundesrepublik hat nun, erstmals in ihrer Geschichte seit den frühen sechziger Jahren, nicht nur eine proisraelische, keiner Palästinensersympathie mehr verdächtige Linke, deren Organe von 'Konkret' bis zur 'Jungle World' reichen. Sie hat auch eine ebenso gestimmte Rechte. Ein Datum, das man sich notieren sollte.

Lorenz Jäger, FAZ, 13. Dezember 2010, Nr. 290, Seite 27, in Reise nach Jerusalem. Nicht ohne meine Kippa: Die FPÖ und die Siedler

T:I:S, 13. Dezember 2010

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Sabine Schiffer

Der Islam in deutschen Medien

... Ausgeblendet bleibt meist das Normale, Unspektakuläre, denn only bad news are good news, und wer würde schon ein unspektakuläres Medium kaufen? 

Dinge, die wir in Bezug auf den Islam auf Grund unserer kulturspezifisch eingeschränkten Sicht übersehen, sind etwa der hohe Anteil weiblicher Professoren in Ägypten und der Türkei (ca. 30 Prozent gegenüber zehn Prozent in Deutschland), die Diskussion um eine Männerquote an iranischen Universitäten, da dort die weiblichen Studierenden in der Überzahl sind, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass Frauen erst nach der Islamischen Revolution dort das Wahlrecht erhielten...

Bundeszentrale für politische Bildung, T:I:S, 17. November 2010. Mehr von Schiffer hier, hier und hier

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Frank Schira, Hamburger CDU-Landes- und Fraktionschef

Der Hamburger CDU-Landes- und Fraktionschef Frank Schira hat einige zentrale Bedingungen dafür genannt, daß zwischen Senat und Hamburger muslimischer Gemeinde ein sogenannter Grundlagenvertrag zustande kommt: 

Wir müssen erstens die Rolle der Frau im Islam thematisieren. Zweitens müssen wir die Rolle der Christen in den arabischen Staaten besprechen - und man muss hier auch kritische Punkte benennen dürfen. Drittens möchte ich wissen, wie die Vertreter des Islam zum Existenzrecht Israels stehen.

Kommentar

Die Hamburger muslimische Gemeinde sollte im Gegenzug zur Bedingung machen, daß Schira künftig in Bürgerschaftssitzungen nur noch mit Burka auftritt. Siehe Frank Schira ohne Burka.

T:I:S, 4. November 2010

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Sabine Schiffer

Interview mit Sabine Schiffer, der Leiterin des Instituts für Medienverantwortung in Erlangen, über Islamfeindlichkeit und -phobie in Europa. irib, Iran, Audio, 23 Minuten

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haGalil

Das deutsche jüdische Portal haGalil bewirft die Medienforscherin Sabine Schiffer mit Dreck. Schiffer schüttelt ihn ab, .pdf-Datei. 

Darum geht es inhaltlich: Haben deutsche jüdische oder deutsche teil-jüdische Einrichtungen Muslime und den Islam allgemein verunglimpft? Schauen Sie selbst

hier
hier

hier
unter http://www.honestlyconcerned.info/ passim, 
unter http://www.juedische.at/ passim
und unter http://www.juedische-allgemeine.de/search mal so, mal so. 

Siehe auch die Islamophobie, die von Menschen geschürt wird, die sich als jüdisch verstehen, vor allem aber Zionisten sind. Beispiele auf dieser Seite seit dem 2. Januar 2006.

T:I:S, 15. Oktober 2010. Alex Feuerherdt fällt zum Thema nichts mehr ein, außer Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen und sich doof zu stellen. Und er macht das gratis

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#haGalil     

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Ein schlagendes Beispiel für den Austausch des Feindbildes "Jude" durch das Feindbild "Muslim"

Matthias Matussek, Broderliner, führt die biblische Formel "Aug' um Auge, Zahn um Zahn" gegen – Muslime an. Eben diese Formel wurde und wird eingesetzt, um Judenhaß zu schüren. Was es mit der Bibelpassage tatsächlich auf sich hat, steht hier.

T:I:S, 6. Oktober 2010

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Thomas Immanuel Steinberg

Die Parallelwelt der Jutta Rinas

Thilo Sarrazin und Springer berieseln seit Wochen das Volk kulturalistisch und sozialrassistisch. Da will die Verlagsgruppe Madsack nicht zurückstehen. So entdeckt Jutta Rinas, Kulturredakteurin der Hannoverschen Allgemeinen, am 22. September 2010 (1) eine muslimische Parallelwelt, und zwar in Delmenhorst: den Muslim-Markt.

Auf den ersten Blick, so Rinas, wirke diese Webseite 

wie ein virtueller Ratgeber, der deutschen Moslems alltagspraktische Tipps zur Ausübung ihres Glaubens gibt. So verschiedene Angebote wie eine muslimische Heiratsvermittlung „im Namen des Erhabenen“, eine Bestattung in der Tradition des Islam oder einen Web-Shop mit Bademoden für die Muslima findet man hier.

Doch der Eindruck täusche. Denn das

Internetportal ... wird .. seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet. Die Betreiber, die Brüder Yavuz und Gürhan Özoguz, gelten bei den Behörden als Extremisten, die für einen Islam nach Art des iranischen Mullah-Regimes werben.

Ihr Portal sei nach Angaben des niedersächsischen Verfassungsschutzes „integrationshemmend“, weil es ein abgeschottetes Leben in einer Parallelwelt abseits der Mehrheitsgesellschaft ermögliche. Die Webseite biete eine Nische, in der Muslime es gar nicht mehr nötig hätten, sich zu integrieren. Der Verein, der für die Seite verantwortlich ist, sei allerdings „definitiv gewaltfrei“ – daher sehe der Verfassungsschutz auch keine Möglichkeit, gegen den Verein vorzugehen.

Gewaltfrei. Wie perfide.

Die Journalistin Rinas berichtet anschließend von Tipps im Portal, wie muslimische Mädchen dem gemischtgeschlechtlichen Schwimmunterricht entgehen können, von dort empfohlenen Halal-Restaurants, Halal-Schlachtern und Halal-Gelatine. Kein Wort verliert sie über die umfangreiche Teilnahme gerade des Muslim-Markts am politisch-gesellschaftlichen Leben in Deutschland.

So erteilten die beiden Brüder auf ihren Seiten in den letzten Jahren zahlreichen Nicht-Muslimen in ausführlichen und durchaus erhellenden Interviews das Wort, darunter 

Prof. Dr. Jörg Becker, Geschäftsführender Gesellschafter und Geschäftsführer des KomTech-Instituts für Kommunikations- und Technologieforschung

Dr. Hajo G. Meyer, ehemaliger Leiter der Phillips Forschungsabteilung und Auschwitzüberlebender

Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann von der Arbeiterfotografie

Dr. Hermann Scheer, Träger des Alternativen Nobelpreises

Prof. Dr. Johan Galtung - Friedensforscher und Träger des Alternativen Nobelpreises

Prof. Dr. Ernst Ulrich Freiherr von Weizsäcker, Naturwissenschaftler und Politiker

Dr. Norman G. Finkelstein, Historiker und Autor des Buches "Die Holocaust-Industrie"

Ein Eintrag im Portal, so die Verlagsgruppen-Journalistin, lasse aufschrecken. Sie zitiert den Muslim-Markt:

 „Menschenrechte in der westlichen Welt heißt, die brutalsten Massenmörder der Welt mit biologischen und chemischen Waffen auszustatten und das betroffene Land dann wegen Besitz von Massenvernichtungswaffen zu massakrieren.“

Doch aufschrecken kann dieser Eintrag nur, wer sich abgeschottet hat, wer nicht weiß oder nicht wissen will, was in dieser unserer Welt geschieht; wer daher nie von der Belieferung des Irak mit derartigen Waffen gehört hat. Die Neue Zürcher Zeitung schrieb am 7. März 2003.

Saddam Hussein - jahrelang auch vom Westen aufgerüstet

Vor 1990 hatte der Herrscher in Bagdad weltweit willige Helfer

In den siebziger und achtziger Jahren ist der Irak von vielen westlichen Regierungen als Geschäftspartner umworben worden. Frankreich, Deutschland und andere europäische Staaten lieferten massenweise Rüstungsgüter an das Regime in Bagdad. Dabei fand ein gefährlicher Know-how-Transfer im Bereich der ABC-Waffen statt. Nach dem Sturz des Schahs in Iran 1979 unterstützten auch die USA Saddam Hussein...

Der von den USA unterstützte Irak unter dem brutalen Massenmörder Saddam Hussein überfiel und verwüstete mit eben diesen Waffen den Iran, um dann, als er keine mehr hatte, selber massakriert zu werden – von der westlichen Welt.

Das ist es, was Menschenrechte in der westlichen Welt bedeuten. Die Gebrüder Özoguz schreiben es hin, und Jutta Rinas findet, das lasse aufschrecken.

Nicht der Muslim-Markt – Jutta Rinas und ihre Verlagsgruppe leben in einer Parallelwelt. Sie sind nicht integrierbar.

T:I:S, 22. September 2010. Zur jahrelangen Hetze gegen Yavuz Özoguz und seine staatsanwaltschaftliche Verfolgung siehe Hans-Peter Raddatz und die dortigen weiteren Links

Anmerkung

(1) Gandersheimer Kreisblatt vom 22. September 2010, mediakombi mit Göttinger Tageblatt, Eichsfelder Tageblatt, Harz Kurier, Einbecker Morgenpost, Seesener Beobachter ,Täglicher Anzeiger Holzminden , Alfelder Zeitung. Madsack Geschäftsbericht 2008, .pdf-Datei

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Rinas  

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Hamid Skif

Stämmiges Deutschland. Sarrazin ist sein Prophet

Er ist in aller Munde, Tag für Tag. Er ist da, wo man es erwartet. Mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ ist er der neue Prophet jenes Deutschlands, das nicht laut auszusprechen wagt, was es leise denkt. Der Verflucher ist dabei, Opfer zu werden, gejagt von den Anpassern aus der Politik und ihren medialen Helfern. Es kommt ihm zugute.

Denn es ist Wasser auf die Mühlen seines Geschäfts. So viel hatte er nicht erwartet. Die Kasse klingelt, und je mehr darüber geredet wird, umso mehr quillt sie über, und umso schneller rotiert die Presse und druckt sein Denkmal der Dummheiten.

Er, das ist Thilo Sarrazin, deutschstämmiger Deutscher, mit einem Nachnamen wie dafür geschaffen.* Er hat es mit den Ausländern, besonders mit den Arabern und Türken, denen er vorwirft, Kinder am Fließband zu werfen, vor allem Kopftuchmädchen, und Germanien den Abstieg zu bereiten.

Diese Fünfte Kolonne aus Taugenichtsen beutet schamlos das Sozialsystem aus. Schlimmer noch, sie islamisiert Deutschland, und bald wird das bemerkenswert leistungsstarke Land unter Null sein, auf den Grund gezogen von diesen ungebildeten Horden mit beschränkter Intelligenz – wie er nachweist in seinem Buch, das sich verkauft wie heiße Semmeln. Der Beweis: Sie sind derartig blöd, daß keine einzige muslimische Organisation den lieben Thilo vor Gericht gebracht hat.

Thilo Sarrazin hat nichts selber erfunden. Er surft auf der Welle des billigen Marketing, die die Islamophobie zu ihrem Steckenpferd gemacht hat. Dieser Politiker, „zum Kotzen“, wie eine führende Grüne sich ausdrückt, hatte schon 2009 von sich reden gemacht. Aber damals gab er nur den Arabern und Türken die Schuld, also keine goße Sache in einer Gesellschaft, in der sich für die Islamophobie an jeder Ecke Eiferer finden.

Jetzt wird etwas anderes daraus. Thilo Sarrazin hat die Flügel ausgebreitet, die Reißzähne gebleckt und bei Veröffentlichung seines Buches grobe Schnitzer gemacht. Er hat gesagt, daß die Juden, wie die Basken, unpäpstliche Gene hätten. Das hat das politische Establishment in Bewegung gebracht, das sensibel ist für diesen Teil der Wählerschaft. Nicht die Basken betreffend – die sind Banane.

Prompt droht ihm der Ausschluß aus der sozialdemokratischen Partei, die ihn bislang bemuttert hat, trotz seiner Streiche, und er hat einen Tadel erhalten von der Zentralbank, in deren Vorstand er sitzt. Bedroht und getadelt heißt weder ausgeschlossen noch entlassen. Die Kanzlerin Angela Merkel, die weiß, wohin das Spiel zu führen droht, hat die Bank gebeten, ihm die Tür zu weisen. Ihr Wunsch wird in ein paar Tagen erfüllt werden, gewisser Zögerlichkeiten zum Trotz: Die Bank ist unabhängig... Seitens der SPD, wo er auf gewichtige Unterstützung zählt, geht man nicht das Risiko ein, ihm die Mitgliedschaft in der NPD nahe zu legen, dem Nazi-Gebilde. Die alte Partei wird ihn bestimmt lieber behalten, denn Thilo Sarrazin hat einen Teil der öffentlichen Meinung davon überzeugt, daß er Recht hat. Wie er, so träumt auch sie davon, die Einwanderung aus den muslimischen Ländern und Schwarzafrika zu verbieten.

Wie ist es so weit gekommen? Ebenso wie in andern europäischen Ländern sind die Muslime seit 2001 zum Sündenbock geworden. Gegen ihn ballt sich der Haß der Verbündeten auf die Migranten.

Auch dank der Krise hat sich der Populismus große Marktanteile aus der Wählerschaft herausgeschnitten. Der gewöhnliche Rassismus ist zum Spitzenprodukt aufgestiegen, sehr annehmbar für Manche, die Intellektuellen eingeschlossen. Ein Zebra will aus der Anonymität heraustreten? Nichts einfacher als das. Es stellt am Eingang eines Museums einen schwarzen Würfel auf, der irgendwie an die Kaaba erinnert, und verkündet, der werde von Mohamedanern angegriffen werden aus Wut darüber, daß deren Devotionalie von einem bilderstürmerischen Künstler nachgebildet worden ist.

Um den Preis höher zu treiben, macht man Gleiches mit einer Oper. Manchmal juckt die Schmierenkomödie einige hitzköpfige Extremisten, manchmal sackt sie in sich zusammen wie ein löchriger Blasebalg.

Im Falle von Thilo Sarrazin hat die Mayonnaise gegriffen, weil er das Integrationsmodell à l’allemande in Frage stellt. Das verärgert offensichtlich die Politiker, die überzeugt sind, bisher alles richtig gemacht zu haben, und ist Futter für die Presse, die jede Gelegenheit nutzt, Papier unter der Überschrift zu verkaufen: Im Hierbleiben liegt die Gefahr, wir werden von Muslimen überschwemmt.

Es gibt echte Probleme, kein vernünftiger Mensch wird das Gegenteil behaupten. Aber Thilo Sarrazin preist die schlechten Lösungen. Er hat den Populisten im Blut, hängt rassistischen Theorien an und surft auf der Unzufriedenheit, die sich aus anderen Quellen als der Anwesenheit der Migranten speist: Er tut Deutschland weh, das seine alten Dämonen sich wieder erheben sieht.

Gestern waren es die Juden, die Zigeuner, die Kommunisten und die Homosexuellen. Heute sind es die Muslime, die als niedigere Wesen beschrieben werden, unfähig, sich zu integrieren. Also sind sie abzuschieben. Wohin? Er sagt es nicht. Zumindest noch nicht. Wird Thilo Sarrazins glimmender Feueranzünder eine tiefgreifende, ernsthafte Debatte jenseits der Clichés über Integration entfachen helfen? Das glaube ich nicht. Zumindest nicht jetzt.

Bei der Fußballweltmeisterschaft habe ich bedauert, daß Deutschland nicht den Pokal geholt hat, nicht nur wegen der sehr guten Mannschaftsleistung, sondern auch und vor allem, weil ein historischer Sieg – zum Teil ist das gelungen – die Wohltaten einer offenen, multikulturelllen, um nicht zu sagen: multiethnischen Geselllschaft  belegt hätte.

Wir werden also noch lange warten müssen, bis Deutschland und seine Eliten, namentlich seine Politiker, die Integrationsprobleme anders angehen als unter dem ethnischen Blickwinkel.

Otto Schily, Innenminister von Schröder, sagte in einer Fernseh-Talkshow  zu seiner Gesprächspartnerin, einer Bundestagsabgeordneten türkischer Herkunft systematisch: „Ihr Türken...“, und das trotz der Klarstellungen der Dame, die ihn mehrfach daran erinnerte, daß sie Abgeordnete sei, und daß er mit einer deutschen Abgeordneten spreche. Wenn man weiß, daß Otto Schily sich für links erklärt, kann man den Weg ermessen, den es zu gehen gilt.

* Sarazenen hießen im Mittelalter die Araber und die Mauren. Die Sarrazins wären also orientalischen oder nordafrikanischen Ursprungs.

Anfang September 2010, T:I:S, Übersetzung, 9. September 2010. Hamid Skifs Bücher sind auf Deutsch bei der Edition Nautilus erschienen, zum Beispiel dieses. Siehe auch Hamid Skif über Abdul-Jabbar Al Koubaysi, auf Englisch. Zum Tode von Hamid Skif siehe Hamid Skif

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#HamidSkif  

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Hamid Skif

      L´Allemagne a un nouveau prophète

On en parle partout, tous les jours. Il est là où on l´attend. Avec son livre «L´Allemagne se détruit », il est le nouveau prophète de cette Allemagne qui n´osait pas dire tout haut ce qu´elle pensait tout bas. D´imprécateur, il est en phase de devenir victime, pourchassé par les bien-pensants de la politique et leurs acolytes des médias. Cela arrange ses affaires. 

C´est du pain béni pour son bizness. Il n´en attendait pas tant. Le tiroir-caisse se remplit et plus on en parle, plus il se rengorge, plus l´imprimerie tourne à plein régime pour imprimer son monument d´imbécillités. 

Lui, c´est Thilo Sarrazin*, un allemand pure souche qui porte un nom prédestiné. Il en veut aux étrangers, Arabes et Turcs en particulier, à qui il reproche de pondre des enfants à la chaîne, surtout des filles voilées et de préparer le déclin de la Germanie. 

Cette cinquième colonne composée de bons à rien profite sans vergogne du système social. Pire, elle islamise l´Allemagne et bientôt, ce pays aux performances remarquables sera en dessous de zéro, entraîné vers le fond par ces hordes incultes, à l´intelligence limitée comme il le prouve, lui, dans son livre qui se vent comme des petits pains. La preuve, ils sont tellement bêtes qu´aucune association musulmane n´a traîné ce cher Thilo devant les tribunaux.

Thilo Sarrazin n´a rien inventé. Il surfe sur la vague du marketing à petit prix qui fait de l´islamophobie son cheval de bataille. Ce politicien médiocre, à « dégueuler » selon l´expression d´une dirigeante du parti des Verts, avait déjà fait parler de lui en 2009. Mais à l´époque, il ne s´en prenait qu´aux Arabes et aux Turcs, c´est-à-dire à pas grand-chose dans une société où l´islamophobie fait des émules à tous les coins de rue. 

Maintenant, cela devient autre chose. Déployant ses ailes, dévoilant ses crocs, Thilo Sarrazin a commis de grosses bourdes à l´occasion de la sortie de son livre. Il a dit que les juifs, comme les Basques, avaient des gènes pas catholiques ce qui a mis en branle l´establishment politique, très sensible à cette partie de l´électorat. Pas pour les Basques, ils comptent pour du beurre. 

Du coup, le voici menacé d´être exclu du parti social-démocrate qui l´avait jusque-là materné en dépit de ses frasques, et tancé par la Banque centrale où il siège au directoire. Menacé et tancé, ne veut dire ni exclu ni licencié. La chancelière Angela Merkel qui sait où ce jeu risque de mener a demandé à la banque de le diriger vers la porte de sortie. Ses souhaits seront exaucés dans quelques jours en dépit des atermoiements, car la banque est indépendante... Du SPD, où il compte des soutiens de poids, on ne risque pas de l´envoyer s´inscrire au NPD, la formation nazie. Le vieux parti préférera certainement le garder, car Thilo Sarrazin a convaincu une partie de l´opinion publique qui rêve, comme lui, d´interdire l´immigration venant des pays musulmans et d´Afrique noire qu´il a raison.

          Comment en est-on arrivé là ? Depuis 2001, comme dans d´autres pays européens, les musulmans sont devenus la bête noire, sur laquelle se concentre la haine des coalisés contre les immigrés. 

La crise aidant, le populisme s´est taillé de larges parts de marché au sein de l´électorat.  Le racisme ordinaire est devenu un produit haut de gamme, très fréquentable pour certains, y compris des intellectuels. Un zèbre veut-il sortir de l´anonymat ? Rien de plus simple. Il installe à la porte d´un musée un cube noir rappelant vaguement la Kaaba et proclame qu´il  sera attaqué par des mahométans furieux de voir reproduit le symbole de leur dévotion par un artiste iconoclaste. 

Pour faire monter les enchères, on fait de même avec un opéra. Parfois la mauvaise comédie déclenche le prurit chez quelques extrémistes allumés, parfois elle retombe tel un mauvais soufflet. 

Dans le cas de Thilo Sarrazin, la mayonnaise a pris, car il remet en cause le modèle d´intégration à l´allemande, ce qui fâche évidemment les politiciens convaincus d´avoir jusque-là fait tout bien et donne du grain à moudre à une presse qui saute sur toutes les occasions pour vendre du papier sous l´intitulé : le péril est dans la demeure, nous sommes envahis par les musulmans. 

S´il existe de vrais problèmes et aucune personne sensée ne dira le contraire, Thilo Sarrazin prône les mauvaises solutions. Populiste dans le sang, émule des théories racistes, surfant sur le mécontentement qui a d´autres sources que la présence des immigrés, il fait mal à l´Allemagne qui, à travers lui, voit ressurgir ses vieux démons. 

Hier, c´était les juifs, les Tziganes, les communistes et les homosexuels. Aujourd´hui ce sont les musulmans, des êtres décrits comme inférieurs, incapables de s´intégrer, donc à rejeter. Où ? Il ne le dit pas. Du moins pas encore. L´irruption du brûlot de Thilo Sarrazin servira-t-elle à engager un débat de fond, sérieux, loin des clichés sur l´intégration ? Je ne le crois pas. Du moins pas maintenant. 

Lors de la coupe du monde de football, j´avais regretté que l´Allemagne n´ait pas remporté le trophée pas seulement en raison de la très bonne prestation de la Mannschaft, mais aussi, et surtout parce qu´une victoire historique aurait démontré –ce qui a été fait en partie– les bienfaits d´une société ouverte, multiculturelle, pour ne pas dire multiethnique.

Il faudra donc attendre encore longtemps avant que l´Allemagne et ses élites, notamment ses politiciens, abordent les problèmes d´intégration autrement que sous le prisme ethnique. 

Otto Schily, ministre de l´Intérieur de Schröder disait systématiquement lors d´un talk-show télévisé à son interlocutrice, une députée du Bundestag d´origine turque : «Vous les Turcs …» et ce malgré les mises au point de la dame qui lui a rappelé, à plusieurs reprises, qu´elle était et députée et qu´il s´adressait à une députée allemande. Quand on sait que Otto Schily se proclame de gauche, on mesure le chemin à parcourir. 

*Ce nom désignait au moyen âge les Arabes et les Maures. Sarrazin seront donc  d´origine orientale ou nord africaine.

Début septembre 2010, T:I:S, 9. September 2010. Übersetzung folgt. Hamid Skif Wikipédia / Hamid Skif Wikipedia

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Medienstar behauptet muslimischen Konsens über Sodomie

Necla Kelek hat am 16. Juli 2010 im ZDF über die muslimische Sexualauffassung verbreitet:

Der Mann ist ständig herausgefordert. Er muß sich entleeren, heisst es, und wenn er keine Frau findet, dann ein Tier oder eine andere Möglichkeit, wo er dem nachgehen muss. Es hat sich im Volk so durchgesetzt, es ist ein Konsens.

Video, Minute 6:10 bis 6:46. 

Die  Friedrich-Naumann-Stiftung, steuergeldfinanzierte Stiftung der FDP, wird Necla Kelek am Samstag, dem 6. November 2010 um 11 Uhr in der Frankfurter Paulskirche den diesjährigen Freiheitspreis verleihen. Die Laudatio wird Alice Schwarzer halten. 

Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher erhielt den Preis 2006, der Mann, der mit der deutschen Anerkennung Kroatiens und Sloweniens die Vernichtung der Existenz des Staates Jugoslawien einleitete.

T:I:S, 29. Juli 2010

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Intelligence - in one way or another

"Märtyrer auf die eine oder andere Art", blödelt das israelische Intelligence and Terrorism Information Center über die vom Massakerstaat mit Kugeln durchsiebten neun Mavi-Marmara-Aktivisten. 

Was Menschen anlangt, die tatsächlich um höherer Ehre willen den Tod suchten, sei auf Klaus Klinke verwiesen, Pionier der 4. Kompanie des Bataillons von Rauch (Brandenburg) No. 3 zu Berlin, 

welcher bei dem Sturm auf die Düppler Schanzen am 18. April 1864 seinen aufopferungsvollen Heldentod fand.

Schlimm. Schlimmer, daß Theodor Fontane ihn pries. Noch schlimmer, daß nach Klinke, diesem Einfaltspinsel, ein großer Platz in Berlin-Spandau benannt wurde, mit Heldendenkmal. Am schlimmsten aber, daß heute jeder deutsche Tropf Menschen am andern Ende der Welt in die Luft jagen darf, und wenn er bei diesem widerlichen Geschäft selber drauf geht, ein Staatsbegräbnis bekommt. Wie gehabt mit Heldendenkmal.

T:I:S, 15. Juli 2010

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Superintelligenz

Dem israelischen Intelligence and Terrorism Information Center zufolge, siehe Mitteilung vom 8. Juli 2008, habe eine "Union of Good" der Hamas Geld zum Aufbau eines terror-unterstützenden Systems zukommen lassen. 36 zur Union gehörende islamische Stiftungen habe Verteidigungsminister Ehud Barak deshalb verboten, darunter die IHH.

Da fragt sich der aufmerksame Leser: Welche IHH hat er verboten? Die von der Mavi Marmara namens 

İnsan Hak ve Hürriyetleri ve İnsani Yardım Vakfı, auf Englisch The Foundation for Human Rights and Freedoms and Humanitarian Relief (Stiftung für Menschenrecht und Freiheiten und humanitäre Hilfe)? 

Oder war es der eingetragene 

Verein Internationale Humanitäre Hilfsorganisation, 

den Thomas de Maizière gerade verboten hat? Bei den Israelis ist's ein Schrägstrichgebilde:  

Insan Haklary Ve Hurriyetleri Vakfi (IHH) / International Humanitarian Relief Organisation / Internationale Humanitere Hilfs Organisation (Turkey), 

also einfach beides zugleich. Super! Hat wenigstens Thomas de Maizière durchgeblickt? Ach, alles ist ja so geheim.

T:I:S, 15. Juli 2010

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Mustafa Yoldas vom Verein Internationale Humanitären Hilfsorganisation

hintergrund.de, T:I:S, 15. Juli 2010. Stellungnahme der IPPNW vom 14. Juli 2010. Interview mit Mustafa Yoldas vom 2. März 2005 auf Muslim-Markt. Was ist, wenn ein Innenminister sein Amt missbraucht? Yavuz Özoguz am 15. Juli 2010

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Ungeheuer

Das Archivo Abierto Institucional de la Universidad Carlos III de Madrid hat die über 1000 Seiten starke Dissertation von Inés Monteira Arias siebenteilig ins Netz gestellt. Unter dem Titel 

La escultura románica hispana y la lucha contra el Islam (mediados del siglo XI mediados del siglo XIII), Madrid 2010

sind zahllose großenteils ausgezeichnete Fotografien von Skulpturen an und in romanischen Kirchen Spaniens aus dem Mittelalter zu besichtigen; Skulpturen, die den christlichen Haß und die Lust auf Vernichtung der Muslime schüren sollten und zweifellos geschürt haben.

Canecillo (Kragstein) de la iglesia del monasterio de Irache, Navarra. Seite 823 (39 / 63 von monteira_tesis_ilustraciones4_1.pdf)

Dem analphabetischen Volk wurden die Muslime als zähnebleckende Fratzen präsentiert, als Schweine, Köter, Keulenschwinger, pfeilschießene Zentauren, die Geschlechtsteile darbietende Wahnsinnige, als kopulierende Paare, Kröten, Teufel, Bestienfraß oder Menschenfresser – als faszinierende und zugleich erschreckende Ungeheuer. Manche der Mauren oder Sarazenen tragen den Spitzhut wie die Juden auf antijüdischen christlich-mittelalterlichen Hetzdarstellungen, andere haben Ohrringe und Wulstlippen, wie Mohren eben.

Die Fotografien können einzeln, und dann meist größer, herunter geladen werden. Zusammenfassung und Ausblick finden sich – wenn auch schlecht redigiert – auf Französisch ab Seite 550 (6 / 164 von monteira_tesis_ilustraciones2.pdf). Beide enthalten Hinweise auf Bedeutung und ideologische Funktion der in die Skulpturen eingearbeiteten Symbole. Text wie Bildteil verweisen auf ganz ähnliche Motive an und in romanischen Kirchen in Südfrankreich und anderswo.

Angesichts heutiger Ungeheuerfantasien über Muslime verdient die Arbeit von Inés Monteira Arias ungeheures Interesse.

T:I:S, 6. Juli 2010. Siehe auch Die Islamophobie ist über tausend Jahre alt

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Ungeheuer          

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Sabine Schiffer

Rassismuskritische Forschung und ihre Implikationen

Die Erklärung der Angeklagten vor ihrem Freispruch

Sabine Schiffer, .pdf-Datei, 24. März 2010. T:I:S, 25. März 2010

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#SabineSchiffer         

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Die FASZ über Islamkritik

Es gibt ganze Portale im Netz, die sich der Islamkritik widmen - in Deutschland vor allem die "Achse des Guten" um Henryk M. Broder, und am unteren, offen demagogischen und hetzerischen Ende, die Seite "Politically Incorrect"... 

Auch deshalb muss diese Frage gestellt werden, weil von den entschlosseneren Sprechern dieser Richtung stets die historische Analogie mit dem Nationalsozialismus aufgerufen wird: Man spricht von "Islamofaschismus". Und darum sollen dann auch all jene, die zur Mäßigung im Kulturkampf raten, in die Nähe der "Appeasement"- Politik der Zwischenkriegszeit gerückt werden. Gegen ein vermeintliches "kulturelles Appeasement" der Deutschen wandte sich noch kürzlich der Deutschland-Korrespondent der "Jerusalem Post". 

Hier liegt nun ein Problem der politisierten Islamkritik. Sie wird in ihrer scharfen Ausprägung mehrheitlich von Leuten vertreten, die eine konsistente, über längere Zeit deutliche und durchaus einseitige Parteinahme für Israel im Nahostkonflikt bekundet haben. Ihr Begriff des Westens, der bedroht sei, ähnelt dem von George W. Bush. Das gilt für Geert Wilders und Henryk M. Broder ebenso wie für andere prominente Islamkritiker, etwa die Historikerin Bat Ye'or. Die Frage, ob so die christliche Fremdenlegion für den nächsten Krieg rekrutiert werden soll, muss sich die Islamkritik gefallen lassen.  

Lorenz Jäger, Politisierte Islamkritik, FASZ, 14. März 2010, S. 11. T:I:S, 15. März 2010

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Élise Hendrick

Das Mühlenkombinat „Deutsche Justiz“

Der Fall Schiffer

NRhZ, 3. März 2010. T:I:S, 3. März 2010. Mehr über Sabine Schiffer passim.

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Hendrick 

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Achim Bühl

Islamfeindlichkeit und Antisemitismus - ein schwieriger Vergleich

Ein Versuch, die "Benz-Broder-Debatte" zu versachlichen

ak - analyse & kritik Nr. 547 / 19. Februar 2010, T:I:S, 1. März 2010

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Öffentliche Erklärung von Hudschat-ul-Islam Sabahattin Türkyılmaz

 zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen im Zusammenhang mit der Fatima Zehra Moschee in Frankfurt

Erklärung, .pdf-Datei, insbesondere ab Seite 2, "Gemeinsame Wertmaßstäbe". T:I:S, 22. Februar 2010

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Hudschat       

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Die Islamophobie ist über tausend Jahre alt 

Islam in Kathedralen. Bilder des Antichristen in der romanischen Skulptur. Museum für Islamische Kunst, Berlin und Evangelische Akademie im Rheinland, Bonn. 

Foto-Ausstellung von Claudio Lange, Viadrina, Frankfurt an den Oder. Audio zu Judäo- und Islamophobie an mittelalterlichen Kirchen, Radio Berlin-Brandenburg, ein paar Minuten. 

T:I:S, 7. Januar 2010

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Verena Tobler Linder*

Schweizer Minarette

 Ihr dort oben – wir da unten:  Formen des Widerstands in der direkten Demokratie

„...denn unser Wohlfahrtsstaat  basiert ja derzeit auf einer global äußerst ungleichen Entwicklung und einem grenzenlosen, dazu völlig unnachhaltigen Zugriff auf Ressourcen. Menschen, die von den ausgegrenzten Teilen der Welt in die Schweiz kommen, bringen hingegen häufig Ordnungsvorstellungen mit, die “vor Ort” überlebensnotwendig sind, wenn dort Alte, Kranke, Arme oder Frauen mitgetragen werden müssen“.

 

Ja, auch ich bin “fürchterlich” wütend über diesen Schwachsinn und “gewaltig” empört über das unsägliche Minarett-Verbot, das ja nun sogar in unsere Verfassung kommt! Aber ich weiß auch: Das Abstimmungsdebakel wäre vermeidbar gewesen, wenn die einheimische Politikelite und Intelligenzija ein wenig näher am Volk wären, dessen Ängste und Probleme erkennen und verstehen würden, um dann auf dieser Basis zu agieren. Kurz – wer in einer direkten Demokratie sozial nachhaltig politisieren und überzeugen will, muss Problemkreise im sozialen Unten erkennen und ernstnehmen können.

Weil ich mit meiner Berufsarbeit als Kulturvermittlerin sehr nah bei den Menschen bin, bei den SchweizerInnen wie bei den Immigrierten, sehe ich oft und gerne in die Herzen und Hirne dieser Menschen und kann vorab sagen: Die Mehrheit der Einheimischen wird sofort vernünftig und tolerant, wenn ihr zuerst mal bestätigt ist: Immigrierte – wo immer sie auch herkommen – müssen sich selbstverständlich ans schweizerische Recht und an die bei uns geltenden Gesetze halten!

Aber gerde bei der Konzeptualisierung der Integration hat ein Teil  “unserer” sogenannten Elite in den letzten Jahren voll und ganz versagt. Ein Beispiel: Im Jahr 2002 hat die EKA, die Eidgenössische Ausländerkommission, mit Blick auf die Immigration immerhin noch festgehalten:

Integration wird als gegenseitiger Prozess verstanden. Der Prozess der Integration setzt sowohl die Bereitschaft der Ausländerinnen und Ausländer zur Eingliederung als auch die Offenheit der schweizerischen Bevölkerung voraus. Mit der Integration wird der chancengleiche Zugang zu den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ressourcen angestrebt. (...) Integration umfasst somit alle Bestre­bungen, die dem gegenseitigen Verständnis zwischen der schweizerischen und der ausländischen Bevölkerung dienen. Zentrale Anliegen sind  das Zusammenleben auf der Basis gemeinsamer Grundwerte und Verhaltensweisen, Information der Ausländer und Ausländerinnen über unsere Einrichtungen, Rechtsvorschriften und Lebensbedingungen.”

 Im NAG, im Neuen Ausländergesetz von 2006 heisst es dann zur Integration nur noch:


1.  Ziel der Integration ist ein Zusammenleben der einheimischen und ausländischen Wohnbevölkerung auf der Grundlage der Werte der Bundesverfassung und gegenseitiger Achtung und Toleranz.
2.  Die Integration soll längerfristig und rechtmässig anwesenden Ausländerinnen und Ausländern ermöglichen, am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben der Gesellschaft teilzuhaben.
3.  Die Integration setzt sowohl den entsprechenden Willen der Ausländerinnen und Ausländer zur Eingliederung in die Gesellschaft als auch die Offenheit der schweizerischen Bevölkerung voraus.
4. Es ist erforderlich, dass sich Ausländerinnen und Ausländer mit den gesellschaftlichen Verhältnissen und Lebensbedingungen in der Schweiz auseinandersetzen und insbesondere eine Landessprache erlernen.

Dass sich Immigrierte an unsere Rechtsvorschriften halten müssen, ist da – für die Mehrheit der Bevölkerung unverständlich – nicht mehr festgehalten. Zudem wird aber vom EKA-Vize ausgeführt, Integration geschehe auf Verfassungsebene und bedeute, dass die Immigrierten in der Schweiz gleichen Zugang und gleiche Anerkennung erhalten. Nicht (mehr) expliziert wird von ihm jedoch, dass dazu selbstverständlich stets auch gleiche Leistungen gehören –  a u c h  solche rechtlicher Art wie technisch-funktionale Aspekte, zum Beispiel Pünktlichkeit am Arbeitsplatz; oder sozial-affektive Aspekte, zum Beispiel die Gleichbehandlung  der Töchter.

Kurz,  Recht und Gesetz wurden von der sogenannten Elite aus dem Vokabular gestrichen - und sie ist stolz darauf. Doch wer behauptet, Integration passiere auf Verfassungsebene, tabuisiert damit nicht nur allfällige Konflikte, sondern verzichtet auch darauf, eine Richtschnur für die Lösung derselben vorzugeben. Das desorientiert, macht der Mehrheit der Bevölkerung Angst und hilft ihr nicht weiter, wenn sie sich im Quartier und bei der Arbeit mit einem multikulturellen Kunterbunt von allen möglichen Problemen konfrontiert sieht.

Und so muss ich zum Abstimmungsdesaster vom 29.11.09 fragen: Hat sich das Volk auf Verfassungsebene dafür gerächt, dass „die dort oben“ die Probleme nicht mehr sehen und fühlen, mit denen „die da unten“ täglich zu kämpfen bzw. zu tun haben?


Denn das, was die da unten zu nagen haben, ist mir Tag für Tag gegenwärtig. Einige Beispiele: Da meint ein Kameruner, der bei einer Arbeitsvermittlungsstelle antraben muss, er brauche keinen Job mehr zu suchen, weil er von der Beihilfe, die er vom Staat erhalte, ganz gut leben könne. Eine Portugiesin begründet ihre häufigen Arztbesuche damit, dass sie schließlich jeden Monat  Krankenkassenbeiträge bezahle. Ein anderer bezahlt die Beiträge für Juli und August nicht, weil er in diesen Monaten auch nicht zum Arzt gegangen sei. Ich könnte inzwischen Bücher mit solchen Geschichten füllen.

Doch bin ich mir ziemlich sicher, dass zu diesem unsäglichen Abstimmungsresultat auch ein Teil der Intelligenz beigetragen hat. Auch dazu ein Beispiel: Als ich der Uni Zürich jene Verhaltensmuster im Bereich der Muslime beschrieb, die am heftigsten irritieren, haben die diplomierten Moralphilosophinnen, unter ihnen Professorinnen, zurückgemeldet: Muslime sind Frauenverächter. 

Immerhin haben sie dann aber schnell dreierlei realisiert – und akzeptiert: Dass „Frauenverächter“  zum ersten  k e i n e  Beschreibung ist, sondern dass es sich dabei zum zweiten um eine höchst abwertende Beurteilung handelt. Drittens wurde ihnen klar, dass interkulturelle Irritationen lediglich, aber genau, anzeigen, welche der  e i g e n e n  Ordnungsvorstellungen vom Fremden verletzt werden. 

Von den Ordnungsvorstellungen aber, die der Fremde hegt, hatten sie keine Ahnung! Das Geschehen adäquat zu erfassen, hätte aber bedeutet zu sagen: "Wenn Sie mir Ihre Hand zur Begrüßung nicht geben, dann empfinde ich das als Frau in der Schweiz als 'verachtend'“. Und hat frau es mit einem echten Muslim zu tun, dann wird er ihr eher erstaunt antworten: “Aber wir geben unsere Hand ja den Frauen deshalb nicht, weil das bei uns ein Zeichen dafür ist, dass wir Frauen respektieren.”

In der Schweiz gibt es relativ viele Einheimische, die sich über die „Zwangsheirat“ empören. Sie haben vergessen, dass die arrangierte Heirat auch hierzulande so lange üblich war, als es keine AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) gab. Die Forderung nach Jungfräulichkeit wurde auch bei uns erst aufgegeben, als die Familien nicht mehr gezwungen waren, für ihre Töchter und deren unehelichen Kinder zu sorgen. Es gab inzwischen die Pille und genügend Erwerbsplätze für Frauen. Und wenn es Schweizer Eltern heute verboten ist, ihre Kinder einzusperren, so ist das später – wenn die Erziehung insgesamt missraten ist – bezahlten Professionellen erlaubt. In einem der Durchgangsheime für Jugendliche werden ständig, hinter jedem und hinter allen die Türen abgeschlossen – allerdings nicht mehr gratis, sondern für 7000 bis 9000 Schweizer Franken pro Monat.

Leider können in der Schweiz ausgerechnet diejenigen, die zum Beispiel in unserer Antirassismus-Kommission sitzen,  n i c h t  erkennen, dass die Taliban und andere muslimische FundamentalistInnen (!) nicht  k e i n e  Moral, sondern meist eine andere Moral haben als die, zu der wir als europäische Durchschnittmenschen in einem der globalen Kapitalzentren erzogen wurden.  Dass die Menschen, die vom Rande bzw. von gänzlich außerhalb der Weltwirtschaft zu uns in die Schweiz kommen, andere Rechts- und Unrechtsvorstellungen mitbringen als wir in der Schweiz, muss nüchtern erfasst, beschrieben und ebenso nüchtern erklärt werden. Denn eine der wichtigsten Regeln für die interkulturelle Verständigung ist die: Alles verstehen heißt nicht, alles akzeptieren. Verstehen ist aber die Voraussetzung für Verständigung und Veränderung. Oder wie es Hirnforscher Rothes ausdrückt: Menschen können sich in ihren affektiven Verhaltenmustern nur verändern, wenn wir mit ihnen sowohl konsensuell kommunzieren können als auch sie emotional zu bewegen vermögen.

Wer aber erklärt „meinem“ Volk, dass wir SchweizerInnen per Landesverfassung automatisch “BürgerInnen der globalen Kapitalzirkulation” sind – vom Unternehmer bis zum Hilfsarbeiter, vom Junkie bis zum Invaliden, von der Hausfrau bis zur ledigen Mutter? Und wer erkennt, dass wir – bei Licht besehen – eigentlich höchst fragwürdige Modelle sind? Denn unser Wohlfahrtsstaat  basiert ja derzeit auf einer global äußerst ungleichen Entwicklung und einem grenzenlosen, dazu völlig unnachhaltigen Zugriff auf Ressourcen. Menschen, die von den ausgegrenzten Teilen der Welt in die Schweiz kommen, bringen hingegen häufig Ordnungsvorstellungen mit, die “vor Ort” überlebensnotwendig sind, wenn dort Alte, Kranke, Arme oder Frauen mitgetragen werden müssen. Mehr noch: Diese Ordnungsvorstellungen wurden nicht über das grenzenlos wachsende Kapital abgesichert, sondern über persönliche Direktleistungen.

Und deshalb müssen diese Menschen bei uns umlernen, wenn sie „dazugehören“ und nicht bestraft werden wollen. Dank meiner Arbeit weiß ich: Die große Mehrheit erfasst schnell, sogar gern die neuen Wertungen! Unter einer Voraussetzung: Der Vermittlungsprozess darf weder verletzen noch kränken. Und kränkend ist, wenn wir nicht erkennen, dass die Moral, die sie mitbringen, Teil jener Moralitäts- und Rechtsvorstellungen ist, die – bei vorkapitalistischer, also bei familiär oder ethnisch bestimmter Organisation der Solidarnetze – nicht nur gut und billig,  sondern überlebensnotwendig sind. Und sie bleiben das auch, so lange vor Ort nur eine Minorität der Zuwanderer eine geordnete Erwerbsarbeit hat. Andererseits haben auch wir sehr viel von den weltwirtschaftlichen Rändern zu lernen, soweit wir denn langfristig überleben wollen: Vor allem, dass der Kapitalismus nicht viel mehr als der Ausdruck einer grenzenlosen Gefräßigkeit unserer Ausprägung der Spezies ist. Da mag bislang niemand unter uns so recht hinsehen.

Meines Erachtens gilt: Soll unser Urteil über gesellschaftliche Ordnungsvorstellungen, zum Beispiel über die Recht- und Moralitätsvorstellungen vor Ort, ethischen Kriterien genügen, so haben wir die Ressourcen in Rechnung zu stellen, über die der betreffende Sozialverband verfügt. 

Doch wenn nicht einmal unsere Elite zu einer Ambiguitätstoleranz fähig ist, welche die Licht- und Schattenseiten von Fremdem und Eigenem erkennt und einschliesst, wie soll diese dann erst von der breiten Bevölkerung erfasst und umgesetzt werden?

*Verena Tobler Linder studierte Soziologie, Ethnologie und Pädagogik an der Universität Zürich und arbeitet seit 2002 als selbständige Beraterin. Ausführliche Vita 

T:I:S, 2. Dezember 2009. Dank an Wolf

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Propagandabegriffe

Erich Guist: Warum „radikal-islamische Taliban“? Auch „Taliban“ würde reichen. Plädoyer für einen fairen sprachlichen Umgang mit dem Islam, .pdf-Datei

Viele weitere Texte zum Thema bei Medienverantwortung

Kommentar

Guist lehnt den Begriff "Islamphobie" ab. SteinbergRecherche dagegen findet den Begriff "Antisemitismus" irreführend und verwendet statt seiner den Parallelbegriff zu Islamophobie, nämlich Judäophobie, beide in Anlehnung an den eingeführten und brauchbaren Begriff Xenophobie, auch Fremdenfeindlichkeit genannt.

T:I:S, 10. September 2009

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Thomas Immanuel Steinberg

Die Rufmörder sind unter uns

Islamophobie in Deutschland, dokumentiert von Yavuz und Gürhan Özoguz

Der promovierte Orientalist und Ökonom Hans-Peter Raddatz hatte mit seinen Ausfällen gegen Islam und Islamgläubige den Zorn deutscher Muslime auf sich gezogen. Die Gebrüder Özoguz wandten sich deshalb im September 2005 auf ihrer Internetseite Muslim-Markt direkt an den Orientalisten:

Wir machen Ihnen einen einfachen Vorschlag, wie Sie für sich selbst Ihre eigene Glaubwürdigkeit prüfen können: Lassen Sie uns doch gemeinsam folgendes Gebet beten: "Wenn der Islam so ist, wie Herr Raddatz es immer wieder vorstellt, dann möge der allmächtige Schöpfer alle Anhänger jener Religion vernichten! Und wenn Herr Raddatz ein Hassprediger und Lügner ist, dann möge der allmächtige Schöpfer ihn für seine Verbrechen bestrafen und diejenigen, die trotz mehrfacher Hinweise auf die verbreiteten Unwahrheiten von Herrn Raddatz, immer noch darauf bestehen, auch. 

Raddatz wähnte sich tödlich bedroht. Report Mainz behauptete am 17. Oktober 2005, das deutsche Internet-Portal Muslim-Markt habe zum Mord an Raddatz aufgerufen. Hartmut Koschyk erklärte namens der CDU-Bundestagsfraktion:

Ich appelliere an die islamischen Organisationen in Deutschland, sich mit solchen Vorgängen wie Todesdrohungen gegen den islamkritischen Forscher Hans-Peter Raddatz offensiv auseinanderzusetzen. Es ist nicht hinzunehmen, dass auf einer islamischen Internetseite, die das größte deutschsprachige Internetforum sein soll, zu Hass und Gewalt gegen Andersdenkende aufgerufen wird.

Koschyk ergänzte seinen Appell mit der Lüge, die Gebrüder Özoguz seien bereits wegen Volksverhetzung verurteilt worden, und sprach die Hoffnung aus, der Arbeitgeber von Yavuz Özoguz, die Universität Bremen, werde gegen ihren Mitarbeiter vorgehen.

Die Gebrüder wurden freigesprochen, Yavuz Özoguz kündigte seinen Vertrag mit der Universität, und der Verfassunsschutz fand den Muslim-Markt nicht mehr erwähnenswert.

Was bleibt, ist der verfolgungswahnsinnige Hans-Peter Raddatz, sind die Sudler von Report Mainz, die verlogene CDU und die vielen andern Rufmörder, die sich der Kampagne gegen die Gebrüder Özoguz angeschlossen hatten.

Die beiden Muslime haben ihre politischen, religiösen und ethischen Prinzipien veröffentlicht und jetzt neu aufgelegt, ergänzt um Berichte über Reaktionen auf die Kampagne, über erneute Ermittlungen gegen die Autoren und über ihren weiteren beruflichen und privaten Werdegang. Bisher unveröffentlichte Informationen finden sich im Kapitel "Die Karikaturkrise war für Deutschland geplant", sprich: die bei Muslimen durch einen dänischen Islamphoben ausgelöste Empörung war erwünscht. (1)

Das Buch dokumentiert einen schweren und einige weitere Fälle von Islamophobie in Deutschland. Darüber hinaus regt es dazu an, ein paar kapitalistische Selbstverständlichkeiten in Frage zu stellen. Neben der zur deutsch-nationalen Staatsräson erhobenen Solidarität mit dem Massaker-Staat Israel und der regelmäßigen Diffamierung seiner Gegner als judäophob ist das vor allem die Kommerzialisierung und Sexualisierung des deutschen Alltags. Wie manchen Christen und Juden, und wie sogar dem im übrigen verkorksten Atheisten Hermann Gremliza, so mißfallen auch den Muslimen Özoguz die Vergötzung der Ware, die ubiquitäre Anmache durch Bilder, die Darbietung und der Verkauf vor allem weiblicher Körper über die Massenmedien.

Muslime wehren sich gegen dieses herz- und seelenlose Geschäft mit verstörenden Mitteln wie blickdichten Frisörsalons für Frauen. Uns anderen sollte Besseres einfallen, das aber möglichst bald.

Bleibt nachzutragen, warum es um Hans-Peter Raddatz vorübergehend ruhiger geworden ist. Die Jüdische Allgemeine zitierte im November 2007 aus seinem 2002 erschienenem Buch Von Allah zum Terror: 

„Amerika unter Führung der Rockefeller-Familie“ und „Europa unter Führung der Rothschild-Familie“ betrieben „die Förderung, Installation und Finanzierung von Lenin und Hitler“. Und hinter allem und jedem stünden die Freimaurer.

Inzwischen darf Raddatz wieder debattieren, bei ttt, einer ARD-Sendung, und zwar über die Gier der Bänker ganz allgemein. Nur die Muslime würden weniger Geld raffen und es lieber gut sichern.

Da bieten sich die Chinesen an, sind sie doch grad groß im Schwange. Eine Milliarde gibt’s davon. Einer dürfte sich finden lassen, möglichst in Deutschland, der schlimmer ist als die Muslime, Rothschild und die Freimauer zusammen genommen. Raddatz, übernehmen Sie!

T:I:S, 2. August 2009

Anmerkung

(1) Yavuz Özoguz und Gürhan Özoguz: Wir sind (keine) "fundamentalistische Islamisten" in Deutschland. Eine andere Perspektive. Vollständig überarbeitete und ergänzte Neuauflage des bekanntesten Buches der Gebrüder Özoguz. Bremen: m-haditec 2009, 15€. Erhältlich ab Mitte August 2009. Auszüge aus der  vorherigen Auflage hier. Siehe auch Muslim-Markt 

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Arne Hoffmann, Buchvorstellung

Zwischen Antisemitismus und Islamophobie. Vorurteile und Projektionen in Europa und Nahost

Hinter meinem Schreibtisch, T:I:S, 27. Juli 2009

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Thomas Immanuel Steinberg

Ein sorgfältiger Vergleich

Sabine Schiffer und Constantin Wagner stellen Muslim- und Judenfeindschaft methodisch einander gegenüber

Juden hätten die Brunnen von Nicht-Juden vergiftet und zerstört, ist aus der Juli-2009-Ausgabe von The Nation zu erfahren. Nährt die traditionsreiche, eher linke US-Zeitschrift das widerliche Stereotyp von der jüdischen Brunnenvergiftung? Hat der Verfasser, haben die Herausgeber ein Vorurteil gegen Juden? Sind sie gar von Judenhaß befallen?

Keineswegs. Der Autor Ezra Nawi, erstens von der teils jüdischen Redaktion im Titel als israelisches Gewissen (Israel's Man of Conscience) bezeichnet, kann sich, zweitens, mit dieser und weiteren im Artikel aufgelisteten Behauptungen für dergleichen israelische Kriegs- und Besatzungsverbrechen gegen Palästinenser auf zweifelsfreie Beweise berufen. Er ist, drittens, jüdisch-israelischer Staatsbürger und hat gemeinsam mit Palästinensern gegen die Staats- und Regierungspolitik des eigenen Landes protestiert. Jetzt steht er wegen angeblichen Widerstands gegen die Staatsgewalt vor einem israelischen Gericht. Der Artikel verunglimpft nicht.

Sabine Schiffer und Constantin Wagner haben in ihrem Mitte Juni 2009 erschienenen Vergleich zwischen "Antisemitismus und Islamophobie" Begriffe wie Stereotyp und Vorurteil, Juden- und Islamfeindlichkeit erklärt und vor allem am gegenwärtigen deutschen Diskurs über Islam und Judentum veranschaulicht. Sie haben den vorgeblichen Anti-Antisemitismus der islamophoben Internetseite pi-news als bloße Schutzbehauptung entlarvt. Sie haben die Judäophilie (genannt sei der Springer-Verlag) zutreffend als ebenfalls üble Kehrseite der Judäophobie bezeichnet. 

Doch ihre sorgfältig annotierte und redigierte Studie geht über das Definieren und Dokumentieren weit hinaus. Judäophile etikettieren eine Person ebenso als Juden, wie es die judäophoben und nur vermeintlichen Gegenspieler tun. Gewiß stempeln sie ihn als Juden nicht ab, sondern "auf". Schiffers und Wagners treffender Begriff für den Vorgang: Sie markieren ihn. 

In der Markierung von Individuen als Angehörige einer Menschengruppe liegt offenbar die Crux, und zwar, so die Autorinnen, wenn es dem Verweis auf die Gruppenzugehörigkeit an Bedeutung für den Sachverhalt mangelt; dann nämlich besteht begründeter Verdacht auf Phobie (oder verdrehte Phobie, also Philie). Immer wieder vermerken Kriminaljournalisten in Kommerzzeitungen ohne erkannbare Relevanz für die Tat, der Täter sei Türke. Ebenso fehlt In einer physikalisch-theoretischen Debatte der Markierung der Relativitätstheorie Albert Einsteins als der eines Juden bei Anhängern wie Gegnern dieser Theorie, bei Judäophoben wie Judäophilen die Relevanz. Herauszustellen, daß der großartige Entwickler der Relativitätstheorie Jude war, hilft weder Juden, noch schafft es Abhilfe gegen Judäophobie.

Übrigens: Ein jüngstes Beispiel für fehlende Relevanz, und ein freilich eher harmloses für Markierung, liefert Inge Günther, Frankfurter Rundschau vom 1. Juli 2009, in ihrem Artikel über Ezra Nawi, den Israeli, der seiner Regierung Brunnenvergiftung vorgeworfen hat. Sie beginnt:

Der Mann ist von Beruf Klempner, steht aber im Mittelpunkt einer weltweiten Solidaritätskampagne... Jetzt werden sie das Strafmaß verkünden, und es sieht aus, als werde der Klempner ins Gefängnis geschickt.

Inge Günther erzeugte, sicher unbeabsichtigt, bei einer Leserin den Verdacht, als hätte sie etwas gegen Klempner; oder als wollte sie nicht wahrhaben, daß die Welt sich schon mit Angehörigen ganz anderer Berufe solidarisiert hat. Dem Verweis auf den Beruf des Mannes fehlt die Relevanz für den berichteten Vorgang.

Für den Befund, ein Diskursbeitrag sei islamo- oder judäophob, reicht weder eine verbale Assoziation aus, noch der Verweis auf die denkbare Wirkung, noch allein der auf die Unbestreitbarkeit der damit aufgestellten Tatsachenbehauptung. Vielmehr ist der Zusammenhang zu ermitteln, in dem der Beitrag geliefert wird. Der Zitierweise des antideutschen, an der Universität Hamburg summa cum laude promovierten Historiker Matthias Küntzel etwa ist Sabine Schiffer zufolge nicht Fälschung vorzuwerfen, wohl aber durchgängig "das komplette Weglassen der Situationen, in denen die Zitate entstanden sind". Küntzel wähnt Judäophobie allenthalben im Islam, gestern und heute; regelmäßig unterschlägt er den geschichtlichen Kontext, ein Kardinalfehler nicht nur für einen Wissenschaftler.

Schiffers und Wagners wertvolle methodische Beiträge sind eingestreut in die Gegenüberstellung von Judäophobie und Islamophobie. (1) Aus ihrem Vergleich, Grundlage jeder Erkenntnis und, vor jeder Erkenntnis wohl auch jeder Wahrnehmung, gewinnen sie deutliche Hinweise für den Umgang vor allem mit der zur Zeit ständig wachsenden Islamophobie. So ist zum Beispiel aus der Erfahrung im Umgang mit Judenhassern davon abzuraten, diskriminierte Muslime mit (Gegen-)Zitaten aus dem Koran verteidigen zu wollen. Als Unterschied zwischen Judäophobie und Islamophobie stellen sie heraus, daß Juden bei Judenhassern häufig als mächtig gelten, während Moslemhasser Muslimen eher das Streben nach Macht unterstellen.

Was zu tun ist gegen beide Phobien, dafür gibt es Vorbilder. Sie sind am Schluß des Bandes als "Gewinner durch Kooperation" angeführt: Schalom5767 von Rolf Verleger, die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost, die Jüdisch-palästinensische Dialoggruppe im Münchner Eine-Welt-Haus, die Deutsche Muslimliga in ihrer versöhnlichen Antwort auf die gleichermaßen versöhnliche Erklärung des Jüdischen Kulturvereins Berlin... 

Kultusministerien und Verbände, Aktivisten und besorgte Bürgerinnen sollten methodisch vorgehen wie Schiffer und Wagner. Sie würden durch Kooperation ebenfalls gewinnen.

Sabine Schiffer und Constantin Wagner: Antisemitismus und Islamophobie. Ein Vergleich. Wassertrüdingen: HWK-Verlag. Mit Abbildungen problematischer Titelseiten insbesondere Des Spiegels; Bibliographie; Index; Glossar. 260 Seiten,  24,80 € (D), ISBN: 978-3-937245-05-8

T:I:S, 2. Juli 2009. Dank an Claudia Karas

Anmerkung 

(1) Arne Hoffmann geht in seiner lesenswerten Rezension auf die Ausführungen des Autorenpaares zu Udo Ulfkotte, Ralph Giordano, Henryk M. Broder und anderen Klamaukmachern ein.

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Vincent Geisser

In Frankreich versanstaltet Die Lobby eine Hexenjagd auf einen Wissenschaftler des Centre national de la recherche scientifique (entspricht etwa der deutschen Max-Planck-Gesellschaft). Ein "fonctionnaire sécurité défense" hat den CNRS-Soziologen und Politologen Vincent Geisser, der über Islamophobie forscht, bei Forschungsleiter Olivier Roy beschuldigt, « qu'il traitait mieux l'islam que le christianisme », also daß er den Islam für besser erkläre als das Christentum. 

Die antizionistische Union Juive Française pour la Paix protestiert. Dank an Jean Claude Meyer. 

Zu den Initiatoren eines Verteidigungskomitees gehören 

Etienne BALIBAR, professeur émérite à l’Université de Paris 10 Nanterre ; 

Esther BENBASSA, directrice d’études à l’Ecole pratique des hautes études ; 

Daniel BENSAÏD, .rtf-Datei, professeur de philosophie à l’Université de Paris 8 ; 

Pascal BONIFACE, géopolitologue, Université de Paris 8 ; 

Edgar MORIN, directeur de recherche émérite au CNRS ;

 Olivier ROY, directeur de recherche au CNRS ; 

Vincent TIBERJ, chercheur au Centre d'Etudes Européennes de Sciences Po et maître de conférence à Sciences Po.

T:I:S, 11. Juni 2009

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Warum immer dieser Judenvergleich?

Fragt Matthias Küntzel angesichts der  gegenwärtigen Hetze gegen Muslime und angesichts der vergangenen Hetze gegen Juden. 

Recht hat er. Besser sollte der heutige Matthias Küntzel mit dem Mainstream in der Nazi-Zeit verglichen werden. Beider Merkmale: der Verweis auf die üblen Sprüche und die bösen Taten eines Segments der Inkriminierten, nebst einer Klausel. Der zufolge "wäre es verkehrt, jenes Segment mit der Mehrzahl [der Inkriminierten, T:I:S] in Europa zu verwechseln" (Küntzel). 

Der Vergleich ergibt: Küntzel ist kein Nazi. Er ist Mainstream.

T:I:S, Heiligabend 2008. Dank an Julijan

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Brandanschlag auf Moschee in Saint-Priest bei Lyon

 - berichtet  radio france internationale.

Am 9. Dezember 2008 war der muslimische Soldatenfriedhof in Notre-Dame-de-Lorette bei Arras zum wiederholten Mal geschändet worden. Die Täter beschmierten fast alle 576 muslimischen Grabsteine.

T:I:S, 23. Dezember 2008

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Feindbild Muslim – Feindbild Jude

Wissenschaftliche Konferenz über das Verhältnis von Antisemitismus und Islamfeindlichkeit, veranstaltet vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. 

Bericht, T:I:S, 15. Dezember 2008

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Broderliner ist empört

Google liefert für "geert wilders hudson institute" 17 000 Ergebnisse: Geert Wilders hatte am 25. September 2008 im Thinktank Hudson Institute gesprochen. Auch Henryk M. Broders Achse des Guten stellte unter der Überschrift "Gastautor" einen Teaser ins Netz und verlinkte zu Wilders' Vortrag auf einer hindu-nationalistischen Internetseite. 

Darüber empört sich nun Alan Posener, selbst Autor auf Broders Achse: 

Hier sind alle Elemente vorhanden, die den europäischen Antisemitismus und zuvor den christlichen Antijudaismus auszeichneten und auszeichnen: Generalverdacht gegen eine ganze Gruppe, unabhängig vom Verhalten des Individuums; Panikmache; die Theorie einer Weltverschwörung; Eliminationsforderungen. Statt der "Protokolle der Weisen von Zion" muss der Koran als Beweis für die Weltherrschaftspläne von Menschen herhalten ...

Posener droht, den Anschluß an Henryk M. Broder, und damit an den islamophoben Mainstream, zu verlieren. Als Kommentarchef der Welt am Sonntag wäre er dann allerdings nicht mehr tragbar.

T:I:S, 3. Dezember 2008

Nachtrag

Wer sagt's denn. Nachtrag mit Nachträgen zu Alan Posener, Springers Welt am Sonntag und Broders Achse des Guten: Posener ist nicht mehr Chefkommentator, sondern nur noch Korrespondent. Kai Diekmann, Bild-Chef, war offenbar nachtragend.  T:I:S,  4. Dezember 2008

Noch ein Nachtrag. T:I:S, 9. Dezember 2008

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Smearcasting 

Hetze gegen Muslime in den USA. Pressemitteilung mit Link zur Zusammenfassung eines ausführlichen Berichts. Ein Beispiel: Alan M. Dershowitz, siebzehnmal Kronzeuge auf der Achse des Guten von Henryk M. Broder und andern deutschen Hetzern.

T:I:S, 4. November 2008

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Feiern Muslime die Befreiung eines Kindermörders? 

Je mehr der Zionismus militärisch und diplomatisch verliert, desto lauter rattert die Lügenmaschine. 

Muslim-Markt, T:I:S, 17. Juli 2008. Einzelheiten auf Englisch bei Jews sans frontières und unter The Angry Arab News Service. Siehe auch Zionismus

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Vergleich

Arne Hoffmann über Faruk Sens Vergleich zwischen Juden in Deutschland damals und Muslimen in Deutschland heute. eigentümlich frei

T:I:S, 13. Juli 2008

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Wie schürt man Araberphobie

So wie Goebbels die Judäophobie. Amy Goodman im Gespräch mit Jack Shaheen, Autor von Reel Bad Arabs: How Hollywood Vilifies a People. Rohmitschrift und Video.

Democracy Now, T:I:S, 29. Juni 2008

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Sylvain Gouguenheim

französischer Historiker, hat in "Aristote au Mont-Saint-Michel. Les racines grecques de l’Europe chrétienne", Éditions du Seuil, behauptet, Araber und Muslime hätten im Mittelalter wenig zum europäischen Wissen beigetragen.

 "Die Crème der frankophonen Mediävisten- und Arabisten-Szene" (NZZ)  hat in Libération heftig widersprochen:

Tatsächlich ist Gouguenheims "Aristote au Mont-Saint-Michel" ein unseriös gearbeitetes und von Ideologie durchtränktes Buch, das mit einem täuschenden Firnis von Gelehrsamkeit überzogen ist... Auf rechtsextremistischen Internetseiten wurde unsere Initiative umgehend als Fatwa gegen Sylvain Gouguenheim attackiert...

schreibt der Mitinitiator des Widerspruchs, Dag Nikolaus Hasse in der F.A.Z. vom 19. Juni 2008, Nr. 141 / Seite 40, nicht im Netz. 

T:I:S, 21. Juni 2008

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Bernard Schmid

Matthias Küntzel und der Islamismus

Der "Krieg gegen den Terror" und das Abdanken linker Politik

Bernard Schmid belegt „Küntzels völlige Unkenntnis der islamistischen Akteure und ihrer Ideologie“. 

In: ak (analyse & kritik), 459, 22. Februar 2002, S. 24f

trend onlinezeitung, T:I:S, 22. Mai 2008

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Knut Mellenthin

In den Mainstream

Es ist nicht rational zu erklären und unverzeihlich, daß eine politisch-ideologische Strömung, deren zentraler Daseinszweck Kriegstreiberei ist, und die in ihrer radikalen, undifferenzierten Polemik gegen den Islam sogar eine Figur wie Bush von rechts überholt, ausgerechnet in Deutschland kaum auf öffentlichen Widerspruch stößt. 

Die deutsche Linke insbesondere ist dabei, gegenüber einem neuen Rassismus zu versagen, dessen strukturelle Ähnlichkeiten mit dem historischen Antisemitismus eigentlich nur jemand übersehen kann, der sich weder mit dem einen noch mit dem anderen wirklich beschäftigt hat. 

junge Welt, T:I:S, 13. Mai 2008

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Jüdischer Kulturverein Berlin e.V.

Zwei Seiten einer Medaille

 Wider die Islamophobie

Judäophobie und Islamophobie scheinen zwei Seiten jener Medaille zu sein, in die stereotypes Handeln und neues Unverständnis mit großen Lettern eingraviert sind. 

haGalil, 22. November 2004. T:I:S, 7. Mai 2008

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Stefan Hirsch

Feindbild Islam 

Ursachen und Funktion der Islamophobie

... Tatsächlich finden wir das Motiv der „Einheit Europas“ gegen den „islamischen Feind“ in der Geschichte immer wieder. So entsteht der Kreuzzugsgedanke im ausgehenden 11. Jahrhundert gemeinsam mit der „Gottesfriedensbewegung“. Die bewaffnete Pilgerfahrt nach Spanien (gegen die Mauren), oder in das heilige Land wird als Alternative zu den endlosen feudalen Fehden propagiert.

Auch während des 100-jährigen Krieges zwischen Frankreich und England wird das Kreuzzugsmotiv als möglicher Friedensbringer bemüht (freilich wenig erfolgreich). Die ganze Idee von „Europa“ im Mittelalter steht im engen Verbund mit dem Christentum und funktioniert in Abgrenzung gegenüber den „Anderen“...

In der europäischen Geschichte gibt es also ein altes Motiv vom „Feind Islam“. Der Kampf gegen die Moslems erzeugt Europa als Einheit, die Muslime selbst sind dabei zu oft nicht nur „Feind“, sondern auch Gegenstand mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Apokalyptik, einer Naherwartung des Endes der Welt. Erst die kolonialen Eroberungen des 19. Jahrhunderts schwächen diese Strömung ab. Interessant ist, welche Strömungen hier zusammenfallen: Dominanz des Papstes, Einheit Europas, Kampf gegen den Islam, Judenverfolgung: das sind die Eckpunkte der Kreuzzugsbewegung. Der später so bezeichnete „Erste Kreuzzug“ sieht Massaker an Juden vor allem in Frankreich und dem Rheinischen Gebiet, den Abschluss der „Reconquista“ Spaniens bildet die weitgehende Vertreibung der Juden und Muslime, welche im osmanischen Reich Schutz suchen und bekommen. Am Ende der Reconquista finden wir möglicherweise auch den Anfangspunkt des modernen europäischen Rassismus...

Islamophobie und Antisemitismus weisen dabei zahlreiche strukturelle Ähnlichkeiten auf, gerade in der heutigen Islamophobie findet sich so manches, das den europäischen Antisemitismus des 20. Jahrhunderts ausmachte: die grundlegende Andersartigkeit der Auszugrenzenden. Deren große Macht und die diffuse Bedrohung, die von ihnen ausgeht. Das Motiv der Verschwörung: Wie früher die Juden sind heute die Moslems untereinander verschworen, durch enge Bande zusammengehalten, Bande die angeblich viel enger sind, als die des „zerstrittenen“ Westens. Und die Muslime würden einen Plan der Weltherrschaft verfolgen. Freilich nicht alle von ihnen, aber doch einige und der Rest gibt diesen Deckung. Das ist nicht ganz so absurd wie die jüdische Weltverschwörung, denn es gibt tatsächlich Gruppen, die ein weltweites Kalifat wollen. Der Punkt ist allerdings, dass die Muslime grundsätzlich als Kollektiv betrachtet werden, in dem der terroristische „Schläfer“ eben einen Teil darstellt. 

Der Punkt ist auch, dass das Feindbild Islam den Blick auf tatsächliche Kräfteverhältnisse verdeckt und Ursache-Wirkungs- Ketten verdreht: Tatsächlich sind Palästina, der Irak und Afghanistan besetzt (nicht Rom, Großbritannien und Portugal), tatsächlich wird der Iran massiv bedroht, tatsächlich ist der politische Islam wohl eher eine Reaktion auf imperiale Großmachtspolitik und hat in der Regel mehr defensiven Charakter...

Aus: Intifada – Zeitschrift für den arabischen Widerstand Nr. 25 vom 6. Mai 2008

Campo Antiimperialista, T:I:S, 6. Mai 2008

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Latrinenparole


Foto:tofoto

Sticker, abgepult vom Händetrockner im Herrenklo des Rosenhofs am Rosenplatz in Osnabrück am 30. April 2008. pi-news.de / Politically Incorrect bezeichnet sich als pro-amerikanisch und pro-israelisch. Anzeigen gegen die stark besuchte rassistische Internetseite werden von Polizei und Staatsanwaltschaft ignoriert.

T:I:S, 5. Mai 2008

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Antiwestlich 

Neuerdings unterstellen imperialistische Politiker, Polizisten und Publizisten dem weltweiten Widerstand nicht nur, er habe etwas gegen Demokratie; sondern auch, er sei antiwestlich. Ein Beispiel: Der Westen. Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis Antiwestlichkeit ernste Zweifel daran begründet, ob jemand bei Lidl an der Kasse sitzen darf, geschweige denn, Briefe für PIN austragen. 

T:I:S, 20. April 2008

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Such's Terroristl, such's, Schäuble! 

Schon die bloße Zahl der insgesamt im Jahr 2007 in den Ländern Deutschland, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Spanien, Österreich und Portugal "fehlgeschlagenen, vereitelten und erfolgreich ausgeführten" Anschläge straft die so gern herbeibeschworene Gefahr "islamistischen Terrors" Lügen. Insgesamt wird die genannte Zahl in dem Bericht mit 583 angegeben. 

Ganze 4 davon hatten demnach einen "islamistischen" Hintergrund – 532 allerdings einen separatistischen. 

Freace, T:I:S, 22. April 2008

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Schäubles größte Gefahr

Jeder weiß: Krieg ist die schlimmste Gefahr, auch für uns in Deutschland. Unsere Regierung ist gegenteiliger Meinung, führt sie doch ständig Krieg: erst gegen Jugoslawen, jetzt gegen Afghanen, und indirekt und sehr wirkungsvoll gegen die Iraker. Unsere Regierung läßt morden und totschlagen. Von ihr geht bei weitem die größte Gefahr aus.

Doch die Regierung selber meint, zivile Kriminalität sei die größte Gefahr, und innerhalb der zivilen Kriminalität eine ganz bestimmte Gewaltkriminalität.  Die Gewaltdelikte Sachbeschädigung, schwerer Diebstahl, Körperverletzung, versuchter und vollendeter Mord und Totschlag werden pro Jahr etwa 2,5-millionenmal  begangen.  Körperverletzung mit über fünfhunderttausend Fällen ist ein Massendelikt, das bange machen kann, weil jedes Jahr 0,6 Prozent aller Bewohnerinnen davon betroffen sind. Mord und Totschlag, besonders schlimm, werden pro Jahr etwa 2500 mal versucht, knapp ein Drittel der Versuche sind erfolgreich. (1) Auch diese Zahl – einer von 100 000 Menschen wird in Deutschland jedes Jahr totgeschlagen oder ermordet – flößt manchem Angst ein. Findet die Regierung, daß von massenhafter Körperverletzung, oder daß vom eher selten versuchten und vollendeten zivilen Mord und Totschlag die größte Gefahr ausgeht?

Weit gefehlt. Der Innenminister Schäuble meint, „die größte Gefährdung der Sicherheit in Deutschland“ gehe heutzutage „vom Islamismus“ aus: An Gewalttaten, also Sachbeschädigung, schwerem Diebstahl und Körperverletzung „aus dem Bereich Islamismus“ gab es letztes Jahr – zehn. Der Innenminister Schäuble will auf genau diese Gefahr mit einer Aufstockung des Bundeskriminalamtes (BKA) um mehrere hundert Beamte reagieren. (2)

T:I:S, 14. April 2008 

Anmerkungen

(1) Polizeiliche Kriminalstatistik 2006, Bundesrepublik Deutschland, 54. Ausgabe. Herausgegeben vom Bundeskriminalamt, Kriminalistisches Institut, Fachbereich KI 12, 65173 Wiesbaden, .pdf-Datei

(2) 2007 mehr linksextrem motivierte Straftaten. FAZ, Freitag, 11. April 2008, S. 3 (pca)

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Gefahr 

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Olivier Roy

Das Bild, dem zufolge sich die muslimische Welt im Krieg mit dem Abendland befindet, ist eine Ausgeburt der Fantasie. Eine solche "muslimische Welt" existiert nicht. Der Großteil der Konflikte im Mittleren Osten wird zwischen Muslimen ausgetragen. 

Die bestehenden Regime verstehen sich mehrheitlich als Verbündete des Westens. Das erklärt im Übrigen auch, warum der Iran unter Präsident Ahmadinedschad nach Verbündeten unter den lateinamerikanischen Populisten sucht und nicht bei seinen Nachbarn. 

Le Monde diplomatique, T:I:S, 15. Februar 2008

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Olivier Roy

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Shraga Elam

Die Debatte über NS-Pläne zur Vernichtung der Juden in Palästina während des Zweiten Weltkriegs

2006 gelang zwei deutschen Historikern eine Enthüllung, die weltweites Echo auslöste. Sie behaupteten, Dokumente aufgedeckt zu haben, die angeblich belegen, dass die SS 1942 die Vernichtung der Juden in Palästina geplant habe. Dabei soll ein SS-Team, das Einsatzkommando Ägypten, auf die tatkräftige Mithilfe von arabischen Kollaborateuren für den geplanten Massenmord gezählt haben. Gemäß den Forschern Klaus Michael-Mallmann und Martin Cüppers habe nur die Niederlage der Wehrmacht bei der Schlacht von El-Alamein im Oktober 1942 die jüdische Gemeinde in Palästina gerettet.

Palästinenser hätten demnach an einer geplanten Massenvernichtung beteiligt werden sollen. Bei näherer Betrachtung erweist sich diese großartige Enthüllung als kaum fundierte Spekulation, denn es gibt weder Beweise für einen beabsichtigten Genozid, noch konkrete Pläne für ein palästinensisches Mitwirken bei solchen Verbrechen...

Stiftung Sozialgeschichte, pdf-Datei, T:I:S, 15. Februar 2008. Siehe auch Shraga Elam 1987

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Kinder-Spiegel

Nikolaus Kopernikus lebte von 1473 bis1543, Galileo Galilei von 1564 bis 1642 und Johannes Kepler von 1571 bis 1630. Kopernikus war also schon 21 Jahre tot, als Galilei geboren wurde, und Kepler war Galileis Zeitgenosse. 

Detlef zum Winkel jedoch fabuliert in Konkret: 

Die Galilei nachfolgenden Kopernikus, Kepler, Newton...

Sowas passiert, wenn Autor und Redaktion keine Ahnung von der Geschichte der Physik haben, aber auf Teufel komm raus am Popanz Islamismus herumfuchteln müssen, und sei es mit Physikgeschichte. Detlef zum Winkel und Konkret versichern: 

Die Geschichte der Physik liest sich wie eine Emanzipation von der Gottesfurcht,

weshalb dann auch das iranische Atomprogramm und die nicht existierende Organisation mit dem Toilettenschüssel-Namen Al-Qaida und Bernard-Henri Lévy, den der Autor falsch buchstabiert ... 

Es ist zum Gotterbarmen.

T:I:S, 28. Januar 2008

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Brandstifter

Hagen Rether, Video, 8 Minuten, T:I:S, Silvester 2007. 

Dazu: Spiegel-Star bald im Koma? Ein Jahresrückblick des Kabarettisten Hagen Rether hat den Spiegel-Autor Henryk M. Broder ins Delirium versetzt. T:I:S, 1. Januar 2008

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Brandstifter 

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Juden und Muselmänner

Prozionistische Blogs wie Politically Incorrect des Bergisch Gladbacher Sportlehrers Stefan Herre nennen einen Muslim oft Musel. 

Das Schimpfwort kommt von der im deutschen Sprachraum seit langem abwertenden Bezeichnung Muselmann. Apathisch gewordene halbtote Juden in Auschwitz und anderen Nazi-KZs hießen ebenfalls Muselmänner

Der islamophobe Nazi-Rassismus feiert fröhliche Urständ im prozionistischen Koben. 

T:I:S, 29. Dezember 2007

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#J 

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Börne-Preis-verdächtig: Alan Posener

T:I:S, 24. Dezember 2007

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Posener 

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Islamophob und stolz darauf

Der WDR hat sich bei Stefan Herres Politically Incorrect ("Proamerikanisch, Proisraelisch") umgesehen, bei Stefan Niggemeier ("PI ist ein Forum für diffamierende, verleumderische, beleidigende, bedrohende, volksverhetzende und rassistische Inhalte.") und wohl auch bei SteinbergRecherche.

In seinem zweiteiligen Bericht verweist WDR-Autor Dominik Reinle auf die Verbindungen von Politically Incorrect  zur Nazi-Szene und auf die Vernetzung mit anderen Hetzseiten gegen Muslime. Politically Incorrect ("Islamophob und stolz darauf") habe im Juni 2007 Marylin Anderegg gelobt, eine Kandidatin der Republikaner in Köln, und Stefan Herre habe im Juli 2007 der deutsch-nationalen Jungen Freiheit ein Interview gewährt. 

Dominik Reinle, WDR:

Für "Politically Incorrect" steht der Feind links: Der PI-Shop bietet Tassen, T-Shirts und Buttons an mit der Aufschrift "Kampf gegen Links". Abgebildet ist eine Figur, die einen roten Stern in einen Mülleimer wirft - analog zur Hakenkreuz-Entsorgung auf Antifa-Buttons. Der Name des Blogs ist das Resultat von Stefan Herres "totaler Aversion gegen die linksideologische 'Political Correctness'", wie er auf der Website schreibt. [siehe bei SteinbergRecherche: Ungeschickt, T:I:S]

Die politische Korrektheit habe nämlich eine "verhängnisvolle Herkunft": Nach dem Ende des Kalten Krieges seien die gescheiterten Kommunisten durch die "politisch Korrekten" abgelöst worden. "Sie übernehmen die Extremposition im politischen Spektrum, die bisher von den Bolschewisten besetzt war", zitiert Herre den früheren sowjetischen Regimekritiker Wladimir Bukowski. Die "politisch Korrekten" bedrohen nach dieser Logik Demokratie, Freiheit und Grundrechte - alles, was PI vorgibt zu schützen.

Mit wem ist Politically Incorrect vernetzt? Mit anderen, zugleich gegen Muslime hetzenden und antikommunistischen Internetauftritten - wie Henryk Broders Achse des Guten. Sie steht bei Herre unter "Weblogs deutsch" an erster Stelle. Vera Lengsfeld, Autorin auf Broders Achse des Guten, setzt sich für den Förderverein der Berliner Stasi-Gedenkstätte ein, der einen Dr. Walter Linse Preis angeregt hat (.pdf-Datei). Linse war Nazi. Der Spiegel-Erbin Franziska Augstein, scharfe Gegnerin einer Verharmlosung der Nazi-Verbrechen durch antikommunistische Symbolik, warf sie Zersetzung vor.

Proamerikanisch und proisraelisch im Sinne von Politically Incorrect, ließ auch Vera Lengsfeld sich von der Jungen Freiheit interviewen.

Heil Bush! Heil Olmert! T:I:S, 19. Dezember 2007

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#stolz 

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Thomas Immanuel Steinberg 

Rezzo Schlauch leistet Dienste für Politically Incorrect 

Der Stuttgarter Grünen-Politiker Rezzo Schlauch sitzt seit Ende 2006 dem Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft Spreadshirt vor:

Das Unternehmen bietet mit Hilfe von Internettechnologie Druckdienstleistungen im Bereich Textil und Merchandising an. Unter anderem können Webseitenbetreiber wie Vereine oder Unternehmen einen virtuellen Shop einrichten und ihre Fanartikel über Spreadshirt vertreiben. Außerdem werden etwa T-Shirts nach individuellen Wünschen bedruckt und versandt. 

Über einen Spreadshirt-Shop von Rezzo Schlauch vertreibt die vielfach angezeigte, staatsanwaltschaftlich jedoch unbehelligte Hetzseite Politically Incorrect – Gegen die Islamisierung Europas –  ihre Kampf-gegen-Links-Artikel. Für den Inhalt des Shops sowie für die Shop-Gestaltung sei allein der Shop-Betreiber verantwortlich, vermerkt Schlauchs Spreadshop AG auf der Hetzseite. 

Rezzo Schlauch war Oberbürgermeister-Kandidat in Stuttgart, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag und Staatssekretär im Wirtschaftsministerium. Heute sitzt er im Beirat des Energiekonzerns EnBW. Der Konzern betreibt mit Philippsburg und Neckarwestheim zwei Atomkraftwerke. In der SPD-Grünen-Regierung war Rezzo Schlauch am Atomausstieg beteiligt. 

Dank an Uli uff’m Wedding

T:I:S, 7. Dezember 2007

Mail an Spreadshirt AG

An: legal(at)spreadshirt.net
Datum:
07.12.07 16:33:34 Uhr
Betreff:
Ihr Kunde "Politically Incorrect" 

Sehr geehrte Damen und Herren,

angesichts der Aktivitäten Ihres Kunden "Politically Incorrect" bitte ich Sie, mir Ihre Geschäftsgrundsätze darzulegen und sie gegebenenfalls zu überprüfen.
Ich verweise auf meine Internetseite: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Schlauch

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Immanuel Steinberg

T:I:S, 7. Dezember 2007

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Schlauch 

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Thomas Immanuel Steinberg

Ungeschickt 

News gegen den Mainstream · Proamerikanisch · Proisraelisch · Gegen die Islamisierung Europas · Für Grundgesetz und Menschenrechte – steht über einer viel besuchten Internetseite. 

Und wenn wirklich drin wäre, was drüber steht? 

Gegen den Mainstream. Mainstream, das sind Springer und Spiegel, RTL und Fokus, Tagesspiegel und WAZ, allesamt abstoßend in der Tat.

Für die Amis. Aber ja: CounterPunch, diese großartige Internetseite; dann die kundigen Znet-Profs von der UCLA oder aus dem angeblich so spießigen Mittleren Westen; Mumia Abu-Jamal, der junge-Welt-Autor, seit 26 Jahren unschuldig im Knast und ungebrochen; Amy Goodman von Democracy Now mit ihren packenden TV-Interviews; und all die freundlichen Amis, die in Chicagoer Kneipen für ein paar Dollar allerbesten Jazz spielen, einen auf dem Camp Ground im Glacier National Park ans Lagerfeuer holen oder auf dem Freeway vor Omaha, Nebraska in glühender Sonne beim Reifenwechsel helfen.

Auch toll die Israelis: Gideon Levy bei Ha’aretz, wie genau er argumentiert! Ran HaCohen, ein Könner, er schreibt auf antiwar.com; Michel Warschawski, ein kluger Kopf, und warmherzig dazu. Und all die andern, die Einwanderinnen aus Marokko, die man in Route 181 sehen kann, die mutigen Refuseniks, die den Kriegsdienst verweigern und dafür Knast riskieren. Feine Leute, diese Israelis.

Islamisierung Europas? Find’ ich auch blöd. Bei uns soll jeder nach seiner Fasson selig werden.

Grundgesetz  – voll pro. Artikel 14 und 15, Eigentum verpflichtet, nötigenfalls Enteignung zum Wohle der Allgemeinheit – ich bin dabei. 

Menschenrechte, ohne Frage: kein Guantánamo, nirgends; keine Todesstrafe, nie.

Doch oh weh, das vielversprechende Banner meint alles ganz anders: Politically Incorrect, so heißt die Seite, versteht unter Mainstream irgendwas Grünes, amerikanisch ist ihnen, was andere Länder überfällt und Hunderttausende umbringt; israelisch der Landraub und das Libanon-Gemetzel; Islamisierung sei’s grad dann, wenn welche, nämlich Muslime, nach eigener Fasson selig werden wollen...  Kurz: Politically Incorrect ist rechts wie Spiegel, WAZ und Merkel, kriegsgeil wie Cheney und der israelische Faschist Liberman. Ohne zu lügen, könnte Politically Incorrect als Bannertext wählen: Mainstream knallhart · Ethnisch sauber · Garantiert antikommunistisch ·   

Das wäre einfach, klar und wahr. Aber es wäre ungeschickt. Denn es würde viele abgeschrecken, die sich für links halten, aber als Leserinnen durchaus in Frage kämen. Daher das saubere Mäntelchen über der Hetze gegen Muslime, über den Schmähungen in jedem Beitrag. 

Im betriebseigenen Shop jedoch zieht Politically Incorrect den Mantel aus. Zum Vorschein kommt ein T-Shirt mit dem Piktogramm – der Antifa: Das Männeken an vielen Sweat Shirts mit Kapuze schmeißt ein Hakenkreuz in den Papierkorb.

Doch bei Politically Incorrect ist es gar kein Hakenkreuz, das im Papierkorb landet: Es ist ein Roter Stern. Es ist der Rote Stern der Sowjetarmee, die Auschwitz befreit hat, Che Guevaras Stern und auch der von manchen Sozis. Und überm Piktogramm auf dem T-Shirt steht: Kampf gegen Links. 

Wie ungeschickt.

T:I:S, 6. Dezember 2007

P.S.: Meine Strafanzeige gegen Politically Incorrect vom 30. August 2007 wegen Volksverhetzung hat die Kriminalpolizei Köln bis heute nicht aufgegriffen. Die Internetseite wurde inzwischen ins Ausland verlagert und anonymisiert.

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Ungeschickt  

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Le péril juif heißt jetzt Eurabia. Watchblog Islamophobie. T:I:S, 25. November 2007

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Werner Ruf

 Islamische Bedrohung? rls Standpunkt 8 /2007, .pdf-Datei. T:I:S, 13. November 2007

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Politik auf Muslimisch

Re-Islamisierung, Modernisierung, Radikalisierung 

François Burgat hat in seinem 2005 erschienenen Buch „L’ilamisme à l’heure d’Al-Qaida“ die Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und von Muslimen mit Nicht-Muslimen politwissenschaftlich untersucht. Aus der muslimischen Redeweise, dem „parler Musulman“, hat er die politischen Inhalte herausdestilliert. Er führt in „den gesellschaftlichen und politischen Wald hinter dem – identitären – Baum“. 

Seine Kernthese lautet: 

Von der Entkolonisierung enttäuscht, wenden sich besonders die Widerständler gegen westlich beherrschte Diktaturen, zum Beispiel in Algerien, Ägypten und Tunesien, von westlichen Redeweisen ab und dem muslimischen Vokabular zu. Sie drücken ihre jeweiligen gesellschaftlichen und politischen Vorstellungen in den Worten des Islam aus. Ihre Identifikation mit dem Islam dient der Abgrenzung von den heimischen Kompradoren und und deren westlichen Herren.

Die Diktaturen reagieren mit verstärktem Druck auf Muslime und rechtfertigen ihn gegenüber ihren westlichen Beschützern mit dem Verweis auf die wortradikalen und gewalttätigen Gruppen unter den Widerständlern. Die westlichen Herrschaftseliten übernehmen das Amalgam aus gewalttätigen und anderen Muslimen und verbreiten es in den Medien.

Der Autor hat achtzehn Jahre in arabischen Ländern gelebt und geforscht, zuletzt sechs Jahre im Jemen. Von den Muslimbrüdern des Hassan al-Banna über die jemenitische Hizb Allâh des Machmûd Zubayri bis zu Osama-Bin-Laden-nahen Gruppen zeigt François Burgat: Das Etikett „Islam“ ziert völlig verschiedenartige Ziele und Methoden. 

In den Vereinigten Staaten und in Europa jedoch wird der Begriff essentialisiert: Dem Muslim wird ein Wesenskern zugeschrieben, nämlich die Neigung zur Gewalt. Sie gelte es, so das Ideologem, im nationalen Rahmen notfalls diktatorisch, im internationalen letztlich kriegerisch, zu bekämpfen. 

Nationale und internationale Repression stärken ihrerseits die Neigung der Betroffenen zur Gewalt. Burgat deutet den Lösungsweg an, den der Westen beschreiten könnte. Der sei jedoch teuer, sehr teuer. Er heiße Teilen. Der Westen müsse mit den unterdrückten Völkern der islamischen Welt teilen. 

T:I:S, 9. November 2007

François Burgat: L'islamisme à l'heure d'Al-Qaida. Réislamisation, modernisation, radicalisations. Éditions La Découverte 2005. 15 Euro 

Teaser zu zehn Internet-Artikeln von François Burgat unter http://www.oumma.com/_Francois-Burgat_ Außerdem: Modernisierer und Islamisten

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Muslimisch 

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Aus der Jauchegrube

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat Wolf Biermann die Leo-Baeck-Laudatio auf Angela Merkel halten lassen: Biermann schludert und ludert sich  von "national gesinnten Patrioten" über "eigentlich im Wortsinn" zu "Besänftigung für mein Klientel", von "Kriege vom Zaun gerissen" zu "hat es mein Herz gefreut", vom "kleinen Hitler Ahmadineschad" zum "Endlöser der Judenfrage, Jassir Arafat". 

Der Überbringer einer Petition "für die lebenden und die toten Juden" schwadroniert über russische Trägerraketen für iranische Atomsprengköpfe und darüber, "dass unser Planet in Bälde eine globale Dorfregierung braucht". Sein und des Zentralrats Petitum an die erprobte Kriegskanzlerin lautet: Unterstützung der USA und Israels im Krieg gegen den Iran; Alternative: keine. 

Welt, T:I:S, 7. November 2007

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Jauchegrube

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Nazis und Zionisten 

An einer Konferenz in Brüssel vom 18. bis 19. Oktober 2007 beteiligten sich Arieh Eldad, Knesset, für ein araberreines Israel; Filip Dewinter, Vlaams Belang, früher Vlaams Blok, Nazi-Partei; und Stefan Herre, Politically Incorrect, angezeigt wegen Mordhetze. Gemeinsame Gegner: die Muslime.

T:I:S, 25. Oktober 2007. Siehe auch Französische Zionisten und Faschisten rücken zusammen.

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Nazis 

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Freier Hass für freie Bürger 

Die deutsche Website "Politically Incorrect" lebt vom Ressentiment gegen alles, was islamisch sein könnte. Stefan Niggemeier, FASZ, 21. Oktober 2007, S. 31, 2 Euro. Siehe auch Anti-Palästina-Lobby und Henryk M. Broder

T:I:S, 22. Oktober 2007

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Freier Hass 

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Kammerjagdbericht

Der stellvertretende Ressortleiter Außenpolitik der judäophilen und nazi-kronjurist-carl-schmitt-nahen Welt, Dietrich Alexander, ist wieder verhaltensauffällig geworden. Er bezeichnet die US-Gegner im Irak als Hornissen. Die US-Streitkräfte würden kämpfen, "bis das Hornissennest ausgerottet ist." 

Bereits 2006 hatte SteinbergRecherche den Journalisten zum Hetzer der 38. Woche ernannt. Alexanders Reaktion per Mail zeigte: zu Recht. 

T:I:S, 18. September 2007

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Kammerjagdbericht 

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Stefan Herre, Bergisch Gladbach

06.09.07 17:45:42 Uhr

Sehr geehrter Hr. Steinberg,

Ihre Nachricht wurde an das KK 41/42
weitergeleitet.

Mit freundlichen Grüßen
PP Köln, ZA 131 - Nachrichtensteuerung

--

06.09.07 17:40:56 Uhr

An die Poststelle der Polizei Köln
zur Weiterleitung an die Dienststelle der Kriminalpolizei (KK 41/KK 42)

Sehr geehrte Damen und Herren,

der von mir verdächtigte Kölner Sportlehrer Stefan Herre wohnt offenbar in Bergisch Gladbach. Im Telefonbuch findet sich ein Stefan Herre, Frankenforster Str. 80, 51427 Bergisch Gladbach / Frankenforst, Telefon 0173 5 35 30 25

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Immanuel Steinberg

--

05.09.07 14:33:02 Uhr

Sehr geehrter Herr Steinberg,

Ihre Anzeige ist bei uns eingegangen und wurde an die sachbearbeitende Dienststelle der Kriminalpolizei (KK 41/KK 42) weitergeleitet. Tel.: 0221/229-0

Mit freundlichen Grüßen

PP Köln, Zentrale Aufgaben
ZA 131 - Nachrichtensteuerung
Walter-Pauli-Ring 2-4
51103 Köln

T:I:S, 6. September 2007

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#S 

 

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Arne Hoffmann 

über Politically Incorrect und Henryk M. Broder. 

ef-online, T:I:S, 6. September 2007

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Arne 

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Sex mit Nutztieren

"Vor kurzem bin ich bei Politically Incorrect über einen sehr interessanten Eintrag gestolpert: Im Namen Allahs: Sex mit Nutztieren in Ordnung. Ich war natürlich sehr erstaunt über die Aussagen, ging immer davon aus, dass Sodomie ein absolutes Tabu im Islam ist. Beim Überfliegen der Quellen wurde mir klar, dass da etwas nicht stimmt..." 

Fenryl, T:I:S, 4. September 2007

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Sex 

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Über Politically Incorrect 

und seinen Betreiber, den Diplomsportlehrer Stefan Herre, offenbar nicht aus Köln, sondern aus Bergisch Gladbach / Frankenforst. 

SZ, 4. September 2007. Mehr über Herre, der in der Jungen Freiheit und im Ostpreußenblatt veröffentlicht, bei der VVN/BdA NRW.

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Politically  

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"Die Muslime sind unser Unglück"

Hans-Ulrich Wehler, hoch gelobter Wissenschaftler aus der Zunft Heinrich von Treitschkes ("Die Juden sind unser Unglück") hat in aller Kürze zusammengelogen, was sich da nur an Muslimen- und Türkenhetze zusammenlügen läßt: 

Deutschlandradio Kultur; Kommentar von Christoph Leusch bei Jörg Lau unter "4. Lieber Herr Lau". 

T:I:S, 4. September 2007

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Muslime 

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Anzeige wegen Aufforderung zur Begehung zahlreicher Straftaten

"Bestätigung Ihrer Einsendung

Sie haben soeben erfolgreich eine Anzeige an die Polizei NRW abgeschickt und dabei folgende Angaben gemacht:

Angaben zur Person

Nachname: Steinberg

Vorname: Thomas Immanuel

Geburtsdatum: ...

Geburtsort: ...

Geschlecht: männlich

Straße: ...

Postleitzahl: ...

Wohnort: Hamburg

Telefon: ...

Email: ...

Angaben zum Vorfall und zur Tatzeit

Vorfall: Internetseite oder Webforum

Adresse oder andere Identifikationsdaten:

http://www.politicallyincorrect.de/2007/05/bgh-aufruf-zum-dschihad-kuenftig-straffrei/  

Datum: 30. August 2007

Uhrzeit: 23:06

Angaben zur Tat

Tatbeschreibung: Das Portal "Politically Incorrect" hat unter der angegebenen Internetadresse folgende Zuschrift veröffentlicht:

#9 Jubal Harshaw (25. Mai 2007 18:55)

Da gleiches Recht theoretisch für alle gilt, der folgende Aufruf:
Als überzeugter Anhänger von Kojote wollen mich die Muselmanen massakrieren.
MUSELMANEN SIND MÖRDER!
(”Soldaten sind Mörder” ist auch keine Beleidigung)
Daher rufe ich dazu auf, das Kriegsbeil gegen Islamer auszugraben.
Sprengt ihre Propagandabunker!
Rasiert die Bärtigen, indem ihr ihnen die Köpfe abschlagt!
Verbrennt ihre Brut!
Versklavt ihre Frauen!
Brüder, im Namen von Koyote und dem Großen Raaben, beschreitet den Kriegspfad jetzt!!!
(Ich werbe für keine konkrete Gruppe)

Jubal Harshaw,
Ehrenmitglied der Irokesenliga

Die Zuschrift enthält die Aufforderung zur Begehung zahlreicher Straftaten, darunter menschengefährdende Brandstiftung, Körperverletzung und Mord. Darüber hinaus handelt es sich um Volksverhetzung.

Angaben zur Täter und Tatort

Wohnort/Serverstandort: innerhalb Deutschlands

Verdächtigter: Stefan Herre, Sportlehrer, Betreiber der Internetseite

Ort/Stadt: Köln

Ihre Anzeige wurde an die zuständige Polizeidienststelle Köln weitergeleitet. Von dort aus wird man sich in den nächsten Tagen mit Ihnen in Verbindung setzen."

T:I:S, 30. August 2007

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Anzeige 

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Politically Incorrect hat technische Probleme

Auf Henryk M. Broders Achse des Guten (achgut.de) meldete vor neun Monaten der Welt-Autor Michael Miersch in ihm eigener Rechtschreibung:

Umzug und Renovierung. Neubau und Umbau aller Orten: Nun ist auch der Blog "Politically Incorrect" umgezogen. Hier die neue Adresse. http://www.politicallyincorrect.de/ . Und bald wird auch achgut.de schöner ausehen und mehr bieten. Vielleicht schon morgen.

Politically Incorrect, pro-zionistisch wie Miersch und seine Welt, islamophob wie Broders Achse des Guten, hetzt seit langem im Bildzeitungsstil gegen Muslime. Betreiber ist der Kölner Sportlehrer Stefan Herre.

Nun hat Politically Incorrect, wie nach einer Google-Sucheingabe zu lesen ist, Probleme:

Liebe PI-Leser, leider sind die technischen Probleme noch nicht geloest. Wir bitten um Geduld. 

Mal ist für den Zugang eine „Authentifizierung erforderlich“, mal läßt sich die Seite gar nicht aufrufen.

Vielleicht hat Politically Incorrect keine technischen, sondern politische Probleme.  Denn Mierschs Welt, wie Bild eine Zeitung von Springer, wußte am 10. August 2007 über Politically Incorrect zu berichten:  

Der Erlanger Juraprofessor und Islamwissenschaftler Mathias Rohe habe eine E-Mail mit der Anrede „Sie schmieriger Dhimmi“ (Dhimmi, eigentlich eine Bezeichnung für Nichtmuslime in muslimischen Ländern, ist der neue Kampfbegriff für alle, die dem Islam angeblich zu naiv und liberal gegenüberstehen) erhalten. In der Mail, die Rohe der Polizei übergeben habe, heiße es: 

Sie sind also auch einer von jenen verbrecherischen Hochverrätern, die Deutschland an den faschistoiden, totalitären und zutiefst imperialistischen Islam verraten und verkaufen wollen...  „Ich werde mich unglaublich bereichert fühlen, wenn Ihresgleichen, am Halse aufgehangen, am Baukran baumelt. Und wenn Ihnen dann die Visage blau anläuft, die Zunge aus dem Maul hängt, Ihr Schließmuskel versagt und Sie ein letztes Mal unter sich machen, dann, ja dann, werde ich bereichert sein. Ein Einheimischer.

Politically Incorrect habe das Schreiben ins Netz gestellt, es aber inzwischen von der Seite genommen. In einem anderen Eintrag heiße es bei Politically Incorrect: 

Künftige Teilnehmer eines Vortrags von Herrn Rohe sollten immer die passende Ausrüstung mitnehmen: Wischmopp und Eimer, Kamera, ein schönes großes Kreuz, eine fertige Erklärung, in der das Ableben des Referenten mit den Jahrhunderten islamischer Ausbeutung christlicher Länder sowie dem unverzeihlichen Dschihad gegen Hamburger Schnitzel begründet wird, eine Handvoll Schmerztabletten wegen der Humanität und schöne scharfe Messer.

Broder und Miersch werden so bald keine technischen oder politischen Probleme kriegen. Und schon gar nicht die Welt. Die hält es nämlich mit den Vorstellungen von Carl Schmitt. Schmitt war ein strammer Nazi. Und Juraprofessor.

T:I:S, 11. August 2007

P.S.: Miersch empfiehlt auf der Seite, die er mit Maxeiner zusammen betreibt, den Blog von Stefan Herre: "Häufig aktualisierter Blog von Stefan Herre. Kritische Bemerkungen zu vielen Themen der Zeit." Herre hatte den Blog im November 2006 für abgeschlossen erklärt und nun offenbar reanimiert. Dort geht die Politically-Incorrect-Schmiererei munter weiter. Aber es gibt noch Hoffnung: die Internetseite Politically Impotent. Dank an Arne Hoffmann

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Politically Incorrect 

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Mahmood Mamdani ausführlich in der London Review of Books. Westliche und afrikanische Sanktionen gegen Simbabwe verschlimmern die Lage der Bevölkerung unter Robert Mugabe und erhöhen die Spannungen im südlichen Afrika. T:I:S, 6. Dezember 2008

Interview mit Mahmood Mandani im Deutschlandfunk. T:I:S, 28. Juni 2007

Mahmood Mamdani zu Darfur unter Sudan. T:I:S, 25. Mai 2007

Rezension des Mamdani-Buchs "Guter Moslem, böser Moslem in der Süddeutschen Zeitung. T:I:S, 1. Juni 2007

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Mahmood Mamdani zum Mohammed-Karikaturen-Streit

Das war nicht gotteslästerlich, sondern bigott.

Der ugandische Anthropologe an der New Yorker Columbia University, Mahmood Mamdani, referierte am 23. Mai 2007 im Hamburger Kölibri über die US-amerikanischen Wurzeln des Terrors in der Welt. 


Mamdani läßt sich eine Teilnehmerfrage übersetzen.                                                                     Foto: tofoto

Die USA und Pakistan rekrutierten für den anti-sowjetischen Krieg in Afghanistan bis 1989 etwa 150 000 muslimische Kämpfer aus allen Weltecken, schulten sie in madrassahs an Kleinwaffen und Rechenbüchern aus Denver, Colorado ("Wieviele Sowjetsoldaten bleiben übrig, wenn von 100 sechzig erschossen werden?"), rüsteten sie aus und versorgten sie mit Informationen.

Nach der sowjetischen Niederlage waren die Kämpfer arbeitslos, fanden aber schließlich Beschäftigung im gegenseitigen Totschießen und im Kampf gegen die heutige Besatzung.

Von der Finanzierung der afghanischen US-Proxys durch erstmaligen Mohnanbau und von vielen andern imperialistischen Machenschaften handelt ausführlich Mamdanis Buch, auf Deutsch erschienen bei Nautilus.


Mamdani zwischen den Erfolgsverlegerinnen der Edition Nautilus, Hanna Mittelstädt und Lutz Schulenburg. Der Krauskopf des einstigen Kisuaheli-Lehrers von Mamdani ist von hinten zu sehen. Foto: tofoto

Mamdani ging in Hamburg auch auf den Karikaturen-Streit ein. Das Verbot der Gotteslästerung habe gegen die Meinungsfreiheit gestanden. Bei den dänischen Mohammed-Karikaturen habe es sich jedoch um einen Fall von Bigotterie gehandelt, einen gänzlich anderen Sachverhalt also.

Am Folgetag flog Mamdani in die Türkei, wo das kleinasische Troja lag, europäische Wiege der Ilias von Homer und der Aeneis von Vergil; die Türken in Kleinasien, spaßte Mamdani, seien ja bekanntlich zum Islam konvertierte Griechen.

T:I:S, 24. Mai 2007

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Mahmood 

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Ralph Giordano, 

der zwischen muslimischer Empörung einerseits und der Empörung von Deutschen andererseits unterscheidet – ganz so, wie ein Nazi von den Juden einerseits und den Deutschen andererseits fantasiert, Ralph Giordano hat am 17. Februar 2003 an die über 500 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Berliner Friedensdemonstration gegen den Überfall der US-Streitkräfte auf den Irak geschrieben:

Dass die Abwesenheit eines Militärschlages im Irak noch lange keinen Frieden bedeutet, dass sich in den letzten Jahrzehnten im arabischen Raum eine schlagkräftige islamistische Terrorbewegung gebildet hat, die allen emanzipatorischen Errungenschaften den Krieg erklärt hat, dass diese Bewegung jüdischen Israelis das Recht auf Leben abspricht und dafür u.a. von Saddam Hussein in Form von finanziellen Zuwendungen für die Familien von Selbstmordattentätern belohnt wird, all das sind Realitäten, die man schnell ausblendet, wenn man den Plänen zu einem gewaltsamen "Regime-Change" einen abstrakten Wunsch nach Frieden entgegensetzt.

 Quelle, T:I:S, 24. Mai 2007

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Ralph 

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Hamburg

Guter Moslem, böser Moslem

Der Weltbürger Mahmood Mamdani erweist am Mittwoch, dem 23. Mai 2007 der Weltprovinz Hamburg die Ehre seines Besuchs um 19.30 h im Kölibri, Hein-Köllisch-Platz, St. Pauli. "Amerika und die Wurzeln des Terrors" lautet der Untertitel seines Buchs, erschienen in der kleinen feinen Edition Nautilus. Die elegante Übersetzung aus dem Englischen besorgte Sophia Deeg. 


Mahmood Mamdani           Foto: The Hindu, Literary Review

Mamdani zeigt, dass die islamistischen terroristischen Bewegungen aus den US-amerikanisch geförderten antikommunistischen Stellvertreterkriegen nach der Niederlage in Vietnam entstanden. 

Der Autor wurde als Sohn indischer Einwanderer in Uganda geboren. Er hat die Herbert-Lehmann-Professur am Institut für Anthropologie der Columbia University in New York inne und ist Direktor des dortigen Instituts für Afrika-Studien.

T:I:S, 23. Mai 2007. Siehe auch taz

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Heribert Seifert

Die Kampf-Blogger

... Überall finden «Akte Islam», «Politically Incorrect», «Fakten & Fiktionen», «Jihad Watch», «Daniel Pipes», «Gudrun Eussner», «Roncevalles», «Dhimideutsch» und ihre Kampfgenossen Belege für ihren Verdacht, dass «der» Islam und «die» Muslime offen und verdeckt an der Machtübernahme arbeiten. Während in den USA bekannte Publizisten wie Robert Spencer (Jihad Watch) und Daniel Pipes die Blogs betreiben, sind es in Deutschland und der Schweiz bis auf ganz wenige Ausnahmen publizistisch Unbekannte... 

In diesem Islam-Bild gibt es keine Zwischentöne und auch keine Unterscheidungen... Jeder Muslim wird so auf eine Identität reduziert, die ihn zur Bedrohung werden lässt. Entsprechend schrill ist der Ton. Da werden bei «Politically Incorrect» (PI) die Muslime zu «Anhängern eines pädophilen Massenmörders» erklärt oder als «Handabhacker und Steiniger» bezeichnet. Die Leserkommentare nehmen den Stil dieses Blogs gern auf. Eine Zeitlang wurden sogar offene Mordwünsche publiziert: Dies scheint jetzt eingestellt zu sein. Unter den politischen Blogs rangiert «PI» ganz oben in der Popularität. 

«Akte Islam» gibt sich moderater und journalistischer, ohne jedoch das Prinzip des pauschalen und globalen Alarmismus aufzugeben. Es ist das Organ des ehemaligen «FAZ»-Redaktors Udo Ulfkotte, der für den kommenden Juni die Gründung einer Partei angekündigt hat, die der multikulturellen Verirrung der Deutschen politisch entgegentreten soll... 

NZZ; Neue Zürcher Zeitung, Print-Ausgabe vom 7. Mai 2007, S. 28. T:I:S, 7. Mai 2007

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Siehe auch Watchblog Islamophobie von Arne Hoffmann. T:I:S, 19. April 2007

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Thomas Immanuel Steinberg

Verteuflung ohne Teufel 

Judäophober und islamophober Rassismus gedeihen, gerade weil weder Juden noch Muslime eine Rasse sind.

 

Der Ersten Verordnung zum Reichsbürgergesetz vom 14. November 1935 zufolge galten Personen, die der jüdischen Kultusgemeinde angehörten, und Personen, die mit einem Juden verheiratet waren oder von denen  mindestens drei jüdischen Großeltern sich zum Judentum bekannt hatten, als Volljuden. Personen mit einem Elternteil jüdischen Bekenntnisses oder mit Großeltern jüdischen Bekenntnisses galten als Mischlinge ersten Grades (Halbjuden). Personen mit einem Großeltern-Teil jüdischen Bekenntnisses schließlich wurden als Mischling zweiten Grades eingestuft (Vierteljuden). 

Die Rassegesetze der Nazis bezogen sich gerade nicht auf biologische Merkmale, sondern auf das Bekenntnis der Person, auf das Bekenntnis des Ehepartners oder auf das Bekenntnis der Vorfahren. Da es eine jüdische Rasse weder gab noch gibt, entschied allein das Bekenntnis zum jüdischen Glauben über die Einstufung. Ein Christ, Buddhist oder Atheist, dessen Vorfahren, soweit nachvollziehbar, sich nicht zum Judentum bekannt hatten, galt unter den Nazi-Gesetzen als Nicht-Jude, selbst wenn ihm Rassisten angebliche jüdische Rassenmerkmale andichteten. 

Der NS-Rassimus gegen Juden kam ohne Rassenbestimmung aus. Er gedieh, weil das nicht-existierende Rassische  angeblich gerade im Dunkeln sprieße. Das verborgene, angeblich biologisch Ererbte gelte es auszurotten – feststellbar nur über das Merkmal des eigenen Bekenntnisses oder des Bekenntnisses des Ehepartners oder der Vorfahren. Jude oder Teil-Jude zu sein, war auch den Gesetzen der Nazis zufolge ein soziales, ein gesellschaftliches Phänomen, und kein biologisches. 

Jeder Rassenmythos kommt ohne Rasse aus. Zur Verteuflung braucht es keinen Teufel. Auch zum jetzt grassierenden Rassismus gegen Muslime, häufig gepaart mit Rassismus gegen Araber, bedarf es keiner  muslimischen oder arabischen Rasse. Es gibt sie beide nicht. Die Verteuflung von Muslimen und Arabern gelingt, weil beide angeblich im Verborgenen wirken. Sie würden die jüdisch-christlich-aufklärerische europäische Gesellschaft unmerklich aushöhlen; Eurabien drohe; das Abendland verkümmere zum orientalischen Wurmfortsatz. Gerade weil ungreifbar, gefährde die muslimisch-arabische Unterwanderung Europa. Deshalb gelte es, so die Schlechtmenschen im Solde von Spiegel und Springer, das Muslimisch-Arabische auszutreiben, bevor es sein Teufelswerk vollenden könne. 

Jürgen Elsässer beschreibt anhand der Kofferbomber, wie deutsche Rassisten Terrorhysterie schüren und nach innen und außen mobil machen:

Auf dürftiger Beweisgrundlage wurde ein neues Feindbild konstruiert – der harmlose Moslem von nebenan.

Der Autor faßt zusammen:

Je weniger man eine terroristische Struktur unter den hiesigen Moslems nachweisen kann, um so mehr gilt das als Beweis, daß irgendwie alle uns bedrohen könnten. Das ist die Feinderklärung an eine inländische religiöse Minderheit, wie man sie seit den dreißiger Jahren nicht mehr gehört hat.

Die Muslime dienen den Teufelsaustreibern als Judenersatz.

T:I:S, 16. April 2007

Quellen und Verweise unter Nürnberger GesetzeReichsbürgergesetz und Rassismus ohne Rassen (Wikipedia)

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Kommerzpresse 

Geraten die Muslime in die Rolle, die der Westen einst Juden, Schwarzen und anderen Minderheiten aufzwang? Ja, sagt Farag Elkamel, ein ägyptischer Kommunikationswissenschafter. Er analysierte am vergangenen Wochenende an einer Tagung in Lugano das Islam-Bild im Spiegel der Medienberichterstattung und kam wie die meisten seiner Kollegen zum selben Schluss: Die westlichen Medien klären nicht auf, sondern verzerren die politische, religiöse und soziale Realität im Nahen Osten

 – schreibt die Kommerzzeitung NZZ, T:I:S, 26. März 2007

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Ian Kershaw*  

Den Wandel der Weimarer Demokratie in einen mörderischen Staat, der den Affekt gegen eine Minderheit instrumentalisieren konnte, um eine Ideologie der ethnischen Säuberung zu verwirklichen, stellte Kershaw als warnendes Beispiel für das fragile Gleichgewicht in unserer Gesellschaft dar. Dort könne die Muslime das gleiche Schicksal wie die Juden ereilen, wenn wir, wie damals auch, die Alarmsignale missachteten. Die faschistischen Führer von heute trügen Armani-Anzüge, sagte Kershaw, und wir hätten keinen Grund zur Genugtuung, dass wir in besseren Zeiten lebten. Weimar, so schloss er, sei immer noch relevant. 

* in der deutschen Botschaft in London, 30. Januar 2007. F.A.Z., 02.02.2007, Nr. 28 / Seite 36

T:I:S, 2. Februar 2007

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Robert Redeker

- Französische Anti-Palästina-Lobby -

Haß und Gewalt beherrschen den Koran, das Buch, mit dem jeder Muslim aufgezogen wird. Wie in den Zeiten des Kalten Krieges sind Gewalt und Einschüchterung die Mittel, derer sich jetzt eine Ideologie mit hegemonialer Berufung bedient, der Islam – damit er seinen bleiernen Mantel über die Welt legen kann. Benedikt XVI. macht diese grausame Erfahrung. Wie in jenen Zeiten, so muß auch jetzt der Westen im Verhältnis zur muslimischen „die freie Welt“ genannt werden, und wie in jenen Zeiten, so wimmeln auch jetzt die Gegner dieser “freien Welt“ –  eifrige Funktionäre für das Auge des Koran – in seiner Brust. 

Face aux intimidations islamistes, que doit faire le monde libre ? Le Figaro, 19 septembre 2006, gespiegelt bei judéoscope, T:I:S, 25. Januar 2007

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Bildzeitung

Seit Montag führt Bild einen Feldzug gegen den in Afghanistan und Guantánamo gefolterten Murat Kurnaz. 

 Islamophobie, junge Welt , 24. Januar 2007

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Thomas Immanuel Steinberg

Bald ein politisches Klima wie in Israel?

Der Internetauftritt www.politicallyincorrect.de von Stefan Herre, zu dem auch  die Achse des Guten ( www.achgut.de ) von Erfolgsautor Henryk M. Broder vielfach zustimmend verlinkt hat, wirbt für die israelische Staats- und Regierungspolitik. Er wirbt für die Demonstration gegen den iranischen Präsidenten in Berlin am 28. Januar 2007. Und er veröffentlicht zum Fall der Verschleppung und Folterung des schuldlosen Murat Kurnaz unter http://www.politicallyincorrect.de/2007/01/murat_kurnaz_wurde_in_guantana_1.html folgende Kommentare: 

Warum kümmert sich die Bundesrepublik eigentlich um diese Bazille?...Und
der Michel zahlt das ganze Schauspiel und wahrscheinlich die Stütze bis
zum Lebensende des Herrn K.

ich würde sogar so weit gehen, ihn als PARASIT zu bezeichnen. liege ich da
etwa falsch? bin ich jetzt ein rassist? nur weil ich mich darüber ärgere,
solchen ABSCHAUM auch noch durchfüttern zu müssen?.....dieses dreckige
ar******* sollte mir besser nicht persönlich begegnen

Selbt wenn der Typ Deutscher gewesen wäre, also ich meine "Echtdeutscher",
nicht Paßdeutscher, dann hätte er erst recht in Guantanamo bleiben können,
solche ekelhaften Verräter, die dann auch noch von Stütze leben, brauchen
wir hier noch weniger, den den Türken Kurnaz kann man im Prinzip ausweisen!

Murat wird den Rest seines Lebens durch Deutschland tingeln und seine
Opfergeschichte verkaufen, es dürfte nicht mehr lange dauern bis ein Buch
von ihm erscheint, vielleicht gibt es dazu noch gratis Bartsträhnen! Es
gibt schließlich genug Gutmenschen, die ihm die Suche nach einer
geregelten Arbeit ersparen werden.

Unerhört ist, dass diese Läusezucht noch zur Chefsache erklärt wird.

An Stelle der Amis hätte ich dem Herrn Kurnaz eher einen Messerhaarschnitt
und eine Rasur verpasst. Porentief. Am Besten mit der Maschinenpistole.

Man, demnächst sollten die so einen lieber gleich im Kampfgebiet
entsorgen, dann kräht auch kein Hahn danach.

Er ist nicht der einzige, der über seine Behandlung in Gitmo lügt. Die
Muslime dürfen das, Taqiyya, wenn's dem Islam dient, und die Deutschen
gehen darauf ein; denn damit haben sie wieder ein Argument gegen die USA. 

Internetseiten wie die Achse des Guten von Henryk M. Broder und Politically Incorrect von Stefan Herrre schaffen mit Hetze und Fäkalinjurien ein politisches Klima wie in Israel.

Zum politischen Klima in Israel siehe Michel Warschawski: Mit Höllentempo. Edition Nautilus 2004; Rezensionen hier. Hier weitere Äußerungen, die auf der Internetseite Politically Incorrect von Stefan Herre veröffentlicht wurden: rassistische Hetztiraden. Deutsche Staatsanwälte handeln auf Weisung ihrer Vorgesetzten - in letzter Instanz ist das die Bundeskanzlerin. Offenbar haben sie Weisung, nicht einzuschreiten, so laut wir auch brüllen. (T:I:S, 20. Januar 2007)

T:I:S, 19. Januar 2007

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Thomas Imm 

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Michel Chossudovsky

Dämonisierung der Muslime und die Schlacht um Öl 

Irak besitzt fünfmal mehr Öl als die USA. Die islamischen Länder besitzen mindestens sechzehnmal mehr Öl als die westlichen Länder. Die wichtigsten nicht-islamischen Ölreserve-Länder sind Venezuela, Rußland, Mexiko, China und Brasilien. 

Dämonisiert wird ein Feind, der drei Viertel der Weltölreserven besitzt. „Achse des Bösen“, „Schurkenstaaten“, „failed nations“, „islamische Terroristen“: Dämonisieren und Schlechtmachen sind die ideologischen Pfeiler des amerikanischen „Kriegs gegen den Terror“. Sie dienen als casus belli – als Kriegsgrund – damit die Schlacht um das Öl geführt werden kann... 

Läge das Öl in Ländern, die überwiegend von Buddhisten oder Hindus bewohnt sind, würde sich demnach die US-Außenpolitik gegen Buddhisten und Hindus richten, und diese würden schlecht gemacht.

Auszug aus: The "Demonization" of Muslims and the Battle for Oil Global Research, January 4, 2007

 T:I:S, 13. Januar 2007

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Mitunter offenkundig vereinzelt 

Mitunter gibt es zum islamischen Opferfest neben dem rituellen Tieropfer, bei dem den Tieren die Kehle durchschnitten wird, offenkundig vereinzelt auch Menschenopfer. Das schreibt Dr. Udo Ulfkotte, Gefährte von Dr. Matthias Küntzel,  Dr. Hans-Peter Raddatz und Henryk M. Broder im Kampf Für Europa – gegen Eurabien. 

Ulfkotte ist Fellow des Marshall Memorial Fund der Vereinigten Staaten und war von 1999 bis 2003 Mitglied im Planungsstab der Konrad-Adenauer-Stiftung. Der deutsch-nationalen Jungen Feiheit klagt er: Man schreckt in Deutschland ja schon davor zurück, den Ausländeranteil in der Kriminalitätsstatistik in der Presse zu thematisieren.

T:I:S, 11. Januar 2007

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Jingle World

The Heritage Foundation ist eine äußerst reaktionäre, einflußreiche US-Organisation. Die Autorin Nonie Darwish referierte dort am 15. November 2006 unter dem Titel: "Jetzt nennen sie mich ungläubig - Warum ich für Amerika, für Israel und für den Krieg gegen den Terror vom Dschihad abgelassen habe". Am 3. Januar 2007 erklärte sie in der äußerst reaktionären, einflußarmen Berliner Wochenzeitschrift Jungle World: "Den Begriff Islamophobie halte ich für Propaganda." 

Auf ihrer Internetseite "Arabs for Israel" klimpert sie wie Elmer Gantry: "Reject hate, embrace love. Bring out the best in Islam by showing your compassion, gratitude and forgiveness. Make the holy land truly holy by giving Israel and the Jewish people the respect they deserve in their tiny little country. This is not a crisis over land. It is a crisis of the soul..."

Autoren und Redakteure von Jungle World sollten die Finanzkrise ihres Blattes als Fingerzeig Gottes deuten und auf Wanderprediger umsatteln.

T:I:S, 8. Januar 2007

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Thomas Immanuel Steinberg

u.a. Brumlik

Professor Dr. Dr. Wolfgang Berger hat in verschiedenen Weltgegenden gelehrt und als Manager gearbeitet. Von ihm steht ein Passus im Internet, an dem hat ein anderer Professor Anstoß genommen, nämlich Professor Dr. Micha Brumlik, jetzt an der Universität, zuvor Leiter des Fritz-Bauer-Instituts in Frankfurt am Main.

Bergers Sätze, die Brumlik mißfallen haben, lauten:  

Sämtliche Religionen verbieten den Zins – sämtliche! Als Ökonom sage ich, dass man ihn nicht verbieten kann. Es würde sofort ein „schwarzer“ Finanzmarkt entstehen. So sind die großen Finanzdynastien der Fugger, Rothschilds und Wallensteins entstanden.

Berger behauptet, sämtliche Religionen würden den Zins verbieten. Vielleicht. Brumlik moniert es nicht. Würde man den Zins verbieten, so entstünde ein illegaler Finanzmarkt, behauptet Berger. Auch dagegen wendet Brumlik nichts ein. Berger meint nun, durch das Zinsverbot seien die großen Finanzdynastien der Fugger, Rothschilds und Wallensteins entstanden. Wie zuvor, auch das mag richtig sein oder falsch; Brumlik wendet nichts gegen die Behauptung ein.

Brumlik findet aber, daß Berger mit diesen Sätzen hetze. Gegen die Fugger, Rothschilds und Wallensteins? Das könnte angehen, zum Beispiel falls die Fugger, Rothschilds und Wallensteins ihr Vermögen tatsächlich legal erworben haben, Berger sie also fälschlich illegaler Vermögensanhäufung bezichtigt. Doch Brumlik sagt nicht, Berger hetze gegen „die Fugger, Rothschilds und Wallensteins“, er sagt, daß Berger  

u.a. gegen "Rothschild" hetzt.

Warum diese Auswahl? Warum das kleine „u.a.“,  und warum die Anführungszeichen rings um das (übrigens fehlerhaft zitierte) Wort? 

Die Rothschilds waren und sind zumeist Juden, die Fugger und die Wallensteins, alias Waldsteins, waren es nicht; das übergeht Brumlik, er hebt aber hervor, daß Bergers Äußerung aus einem Interview des muslim-markts stammt, dem, so Brumlik, „islamistischen, aggressiv antiisraelischen Internet-Portal“. Damit ruft Brumlik das verbreitete bösartige Amalgam ab aus Juden und Israelis, damit geschlossen werde, Professor Berger hetze gegen Juden; folglich sei der Mann judäophob, oder wie Brumlik sagen würde, Antisemit. 

Brumlik steht nicht allein. Über zwanzig Leute haben die Gemeinheit unterschrieben, u.a. Brumlik.

T:I:S, 17. November 2006

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Die Islamophobie grassiert 

Wie bei Amazon antirassistische Kundenrezensionen verschwinden. 

Arne Hoffmann, T:I:S, 15. November 2006

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Pogromstimmung

Prof. Dr. Egon Flaig (Historiker, Greifswald, zuvor u.a. am Collège de France, Promotion u.a. bei Jacob Taubes) hetzt gegen Muslime – auf einer Veranstaltung der Stadt Frankfurt am Main, des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, der Frankfurter Rundschau und des PEN-Zentrums Deutschland im Schauspielhaus Frankfurt.

Die deutsche Bourgeoisie ist seit 1933 unverändert; sie hat ab und zu ihre Zielscheibe ausgewechselt.

T:I:S, 11. November 2006

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Thomas Immanuel Steinberg

Kulturalismus

Brillenschlange – das war in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts ein Schimpfwort für Mädchen, die eine Brille trugen; Polacke bekam zu hören, wer mit ostpreußischem Akzent sprach; und Rothaarige, ganz klar, waren von Natur aus jähzornig. Man brauchte eine Rothaarige nur zu fragen, ob sie nicht mal wieder aufjaulen wolle – und schon war sie auf 180! 

Die 68er Bewegung kennzeichnete die aus der Nazi-Zeit überkommenen Praktiken als Biologismus und Rassismus. Deren allgemeine Funktion: Herabsetzung anderer und Aufwertung der eigenen Gruppe unter Mißachtung individueller Eigenschaften. Bild diskriminierte die Wanderarbeiter aus Italien und Jugoslawien, die die Fremdarbeiter ersetzt hatten; später die Studenten – ganz in dem Stil, wie die Nazi-Presse gegen die Juden hetzte. Springer, der Fuchs, schützte nur eine Gruppe vor der Infamie seiner Manager wie dem immer noch aktiven Peter Tamm: Juden.   

Inzwischen feiern die 50er Jahre fröhliche Urständ’ im Gewande des Kulturalismus. Alle Tage schreiben Springer- und Bertelsmann-Presse, Henryk M. Broder und Spiegel online über „die Muslime“, „die Araber“ und „den Islam“. Wikipedia charakterisiert den Kulturalismus zutreffend als Rassismus ohne Rassen, denn die Funktion ist die gleiche: Herabsetzung der fremden und Aufwertung der eigenen Gruppe. Auch die Mechanismen gleichen sich. Eine Deutsche, deren Eltern vor Jahrzehnten aus der laizistischen Türkei eingewandert sind, muß nur oft genug zu hören kriegen, sie als Türkin sei ja wohl... habe doch... täte sicher..., damit sie erwägt, sich ein Kopftuch umzubinden. 

Neben Jammergestalten wie dem Orientalisten Hans-Peter Raddatz und der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag nutzen Kirchenobere und Zentralrat der Juden die Gunst der Stunde auf Kosten der Immigranten und der Milliarde Menschen, die dem Islam zugeordnet werden. Lehmann und Ratzinger werben für die Mord- und Quälmaschine zweier Jahrtausende; Knobloch und Korn billigen Besatzung, Vertreibung und Krieg. 

Womit wir bei den 40er und 30er Jahren angelangt wären.

T:I:S, 28. September 2006

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Thomas Immanuel Steinberg

 Sie neiden uns den Papst

In der 38. Woche des Jahres 2006 hatte SteinbergRecherche am Rande bemerkt: 

Die Kommerz-Presse hetzt gegen Muslime wie noch kürzlich gegen Kommunisten - und davor gegen Juden. Hetzer der Woche ist Dietrich Alexander in der Welt (1); sein Stichwortgeber: der deutsche Papst. 

Das war voreilig, wie sich erst am Ende der Woche herausstellte: Der Evangelische Pressedienst kann mit Dietrich Alexander von der Welt durchaus konkurrieren. Doch hat Alexander auf die Randbemerkung reagiert, und zwar mit folgender Mail: 

Freitag, 22. September 2006 um 15:51:25 Uhr:

Wer mich nach dem Leitartikel in der WELT vom 21. September als Hetzer der Woche bezeichnet, hat ja nun wirklich gar nichts verstanden. Es ist eine harte und schonungslose Bestandsaufnahme dessen, wie der Islam sich heute präsentiert und wie die Regime übrigens auch von ihren Völkern weitgehend wahrgenommen werden. 

Aber ich nehme nicht an, dass auch nur ein Mitarbeiter Ihrer ignoranten Schredderbude des Arabischen überhaupt mächtig ist - im Gegensatz übrigens zu mir. 

Beste hetzerische Grüße, D. Alexander 

Da lohnt sich eine öffentliche Abwägung. 

Der Kommunismus, das Judentum und der Islam haben zwei Dinge gemeinsam: Sie sind zum einen, je für sich, Konglomerate; wer, wie Alexander, über „die arabisch-muslimische Welt“ redet, macht sich unzulässiger Verallgemeinerung ebenso verdächtig wie jemand, der zuvor über „den Kommunismus“ oder einst über „das Judentum“ Aussagen treffen wollte. Zum andern dienen Alexander und der Welt die Muslime zur Ablenkung des Volks von ihrer eigenen Unterwerfung, wie einst die Juden und später die Kommunisten. 

Im einzelnen: 

1. Die Regime in den teils arabischen islamischen Ländern und die Regime in den teils islamischen arabischen Ländern sind nahezu alle Marionetten des Westens. Ausnahmen im Nahen Osten sind der Iran – kein arabisches Land; Syrien – keine islamische Regierung; und der Libanon, eine parlamentarische Demokratie mit vielen Muslimen und vielen Christen. 

Haben die Völker von Marokko, Algerien, Tunesien, Ägypten, Saudi-Arabien und den arabischen Golfanrainern tatsächlich nicht bemerkt, daß ihre Herrscher am Gängelband des christlich-atheistischen Abendlandes laufen? Führen  sie tatsächlich ihre eigene Armut und den Reichtum der dünnen Herrscherschicht auf „den Islam“ zurück, wie Alexander nahe legt? Der Autor erklärt die Leute in Nordafrika und Nahost für dumm. Er hetzt.

2. Alexander meint, Haß auf den Westen in der „arabisch-muslimischen Welt“ speise sich nicht aus Ausbeutung und Unterdrückung, sondern aus einem niederen Beweggrund – aus Neid. „Die arabisch-muslimische Welt neidet uns unseren Reichtum, unsere Freiheit, unsere Reformation“, schreibt er, „und im Grunde auch den Papst als Oberhaupt einer riesigen Gemeinde von Gläubigen.“ Das klingt ein bißchen wie „Wir sind Papst“ –  vor allem aber ist es gemein. Alexander verhöhnt die Armen, die arm sind, weil unsere Herrschenden ihre Herrschenden, und damit auch sie selbst, unter der Fuchtel haben. Alexander hetzt.

3. Alexander findet, die Muslime hätten tiefe Minderwertigkeitskomplexe – und wie er vermittelt – zu Recht. Denn die Wut auf den Papst sei „Ausdruck hoffnungsloser Unterlegenheit“ der „arabisch-islamischen Welt“. 

Der überlegene Welt-Journalist Alexander ist wohl auch dem Evangelischen Pressedienst überlegen: Er bleibt Hetzer der Woche. 

T:I:S, 22. September 2006 

Anmerkung

(1) Dietrich Alexander: Die tiefen Minderwertigkeitskomplexe der Muslime. Dies gilt nicht erst seit der globalen Erregung über ein Papst-Zitat: Der Hass in der arabisch-muslimischen Welt auf den Westen speist sich aus mehreren Quellen - Neid auf unseren Reichtum, unsere Freiheit, unsere Reformation und im Grunde auch auf den Papst als Oberhaupt einer riesigen Gemeinde von Gläubigen. Die Welt, Religionen, 21. September 2006 http://www.welt.de/data/2006/09/21/1043935.html?prx=1 

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Thoma 

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Thomas Immanuel Steinberg

Loch Ness

Die biblische Schöpfungsgeschichte könne niemand widerlegen, soll der Papst gelehrt haben, als er noch Professor war. Horst Herrmann hat dem einstigen Kollegen Joseph Ratzinger entgegen gehalten, die Existenz des Ungeheuers von Loch Ness könne auch niemand widerlegen. 

Ratzinger berichtet nun in seiner Regensburger Vorlesung, der christliche Kaiser Manuel II. habe sich gegen die Verbreitung des Glaubens durch Gewalt ausgesprochen; Gewalt sei vernunftwidrig. Unvernunft aber sei dem Wesen Gottes zuwider. Dem eigenen, vernunftgebundenen, also friedlichen Glauben stellt der Papst den Islam gegenüber: „Für die moslemische Lehre .. ist Gott absolut transzendent. Sein Wille ist an keine unserer Kategorien gebunden und sei es die der Vernünftigkeit.“ Daher also die Verbreitung des Islam durch das Schwert. 

Mit einem Federstrich entwertet der Pontifex Maximus fast zweitausend Jahre christlicher, insbesondere katholischer Gewalt gegen Andersgläubige. Sie sei Gott zuwider. Er tritt Millionen Gebete für den Sieg des jeweiligen Vaterlandes in den Staub, bespuckt die Bischöfe, die einst und jetzt Kanonen weihen, besudelt die Militärpfarrer aller christlichen Armeen der Welt. 

Applaus, Applaus. 

Zugleich erklärt er die Muslime für unvernünftig. Halten sie doch Gott für das Absolute, ihn also für fähig, alles zu sein, eben auch widervernünftig, also auch gewalttätig. 

Doch Gott ist vernünftig, so vernünftig wie das Ungeheuer von Loch Ness. 

T:I:S, 19. September 2006. Siehe auch Joseph Ratzinger, T:I:S, 18. Januar 2008, und Uri Avnery zur päpstlichen Weihe für Bushs Kreuzzug, T:I:S, 23. September 2010

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Thom 

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Thomas Immanuel Steinberg 

Arabisierung der Schweiz

Roger Köppel, der Führer und Volk so sieht wie der Nazi-Kronjurist Carl Schmitt, hat Anteile an der Weltwoche erworben. Der Leitartikel der früher wohl angesehenen Schweizer Wochenzeitung zieht in der 37. Woche 2006 gegen einen hervorragenden Kenner westlicher Geheimdienstpraktiken zu Felde, den Mitarbeiter an der ETH-Forschungsstelle (1) für Sicherheitspolitik, Daniele Ganser. Der Forscher hatte vor über einem Jahr dem Muslim-Markt der Gebrüder Özoğuz erklärt: "Es besteht ernsthaft die Gefahr, dass einige der Terroranschläge, die heute den Muslimen angelastet werden, von radikalen Christen inszeniert wurden.“ (2)

Was die Spatzen inzwischen von den Dächern pfeifen, nimmt Roger Köppels Weltwoche zum Anlaß für rassistisches Gesudel: Es beschleiche „einen das flaue Gefühl, dass vor lauter Hass auf Amerika auch in der Schweiz immer mehr Leute einer Art Arabisierung verfallen: Im arabischen Raum dienen Verschwörungstheorien von jeher dazu, den eigenen Niedergang auf eine schmerzfreie Weise erträglich zu gestalten.“ 

Warum der Weltwoche gerade Arabien einfällt? Die Gebrüder Özoğuz sind Deutsche und ihr Nachname türkisch; die Anregungen für ihre religiösen Auffassungen holen sie sich aus dem Iran. Wir Deutsche, Türken und Iraner sind eben allesamt – Araber.

T:I:S, 14. September 2006

Anmerkungen

(1) ETH – Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
(2) Es bestehe "die ernsthafte Gefahr", hätte Herr Dr. Ganser gesagt - die Weltwoche zitiert nachlässig.

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#Tho  

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Siehe auch BILD-Zeitung (zur Islamophobie)

Korrigierter Nachtrag 

zur Glosse über den Kriegstreiber, Antikommunisten und Muslim-Fresser Thomas von der Osten-Sacken   

  1. In den beiden kommunistischen Hochburgen [Indiens,] Kerala und Westbengalen [, ist] die muslimische Bevölkerung nicht in der Mehrheit (wie im Freitag und hier zuvor behauptet), sondern bildet eine starke Minderheit: "In Kerala stellen die Hindus 57 %, Muslime 23 %, Christen 20 %; in Westbengalen sind es über 76 % Hindus und 23 % Muslime."*

  2. Drastische Fälle von Armut wie in anderen Teilen Indiens... sind in Kerala.. kaum anzutreffen, da hier in den letzten Jahrzehnten eine konsequente Agrarreform und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen durchgeführt worden sind. Auch das Bildungs- und das Gesundheitssystem sind im Vergleich zu anderen Bundesstaaten gut ausgebaut. (Wikipedia)

  3. Dank dieser radikalen Machtverlagerung auf dem Lande konnte Westbengalen nicht nur das höchste Ausmaß an Umverteilung erreichen, sondern auch die Armut weiter unter den gesamtindischen Durchschnitt drücken. Es konnte zudem die Agrarproduktion über den Durchschnitt steigern trotz vergleichsweise geringer Zuwendungen der Zentralregierung. Dieser Fall zeigt das wirtschaftliche Potential ernst gemeinter Reformen. (Bundeszentrale für politische Bildung)

T:I:S, 10. März 2006, korrigiert am 12. März 2006

*Ganz ähnlich die Angaben in einschlägigen Nachschlagewerken. SteinbergRecherche bittet um Entschuldigung für die ungeprüfte Übernahme der Presseangabe.

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/islamophobie.htm#N 

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Thomas Immanuel Steinberg

Warum ist der Inder so schlapp?

„Der Islamist“ – das hört sich an wie „der Russe“, und genauso klingt auch, was ein Soziologe und ein bekannter Irak-Kriegs-Befürworter  über „den Islamisten“ ins Netz gestellt haben. Christian Knoop und Thomas von der Osten-Sacken streiften dem verräterischen Begriff ein gelehrt flatterndes Hemdchen über und tauften ihren Text auf den Namen „Zur Psychopathologie des Islamisten“.

Mit dem Wort „Nachdem“ beginnen sie das Werk und lassen statt des gehörigen Plusquamperfekts ein Imperfekt folgen. Noch vor Satzende verblüffen sie mit der Auskunft, „dass zwar nicht alle Muslime Terroristen seien, wohl aber alle Terroristen Muslime“.  Im Islam werde Ehrhaftigkeit nicht Teil des Über-Ichs, und dort stehe der private Raum für den Bereich des „Es“. „Sublimierung“, freudeln sie weiter, „würde das islamisch/arabische Ich auflösen, das ständig im Kampf gegen sein externalisiertes ‚Es’ und ein ebenfalls externalisiertes Über-Ich sich zu behaupten versucht“.

Dann reden sie von einem „suizidalen Selbstopfer“. Wie mag ein nicht-suizidales Selbstopfer ausschauen? Hernach stoßen sie ins Eigentliche vor. Das ist nämlich die Knabenliebe; und zwar die muslimische – oder die arabische. Oder beides irgendwie. Über das Thema haben sie sich bei einer Ethnologin schlau gemacht, so schlau, daß sie dafür lieber den griechischen Begriff „Päderastie“ verwenden würden, ihn aber leider nicht buchstabieren  können: „Überhaupt ist Pädarastie im gesamten Orient ein derartiges Massenphänomen, dass die Ethnologin Ingeborg Baldauf bei einer Studie in Afghanistan zu dem Ergebnis kam, das ca. 70 Prozent der männlichen Bevölkerung in pädarastische Handlungen involviert ist.“ Und: „Nicht von ungefähr erfüllte Mohammad Atta augenfällig alle Klischees solch latent unterdrückter Homosexualität.“

Die Knabenliebe – die Klischees, die doch aber aus der Klischee-Anstalt kommen – dennoch nicht von ungefähr – ja, ja, kein Zufall – und die latent unterdrückte – im Gegensatz zur nicht latent unterdrückten –  und das externalisierte Es... Ich kann das jetzt nicht so wiedergeben; all das jedenfalls führe zu einer Dauerrezession im arabischen Raum.

Es folgt der Beleg für die These. 

„Die von der Weltentwicklungsorganisation UNDP im Jahr 2002 über die Länder der arabischen Liga vorgelegten Statistiken sprechen Bände: Das Bruttoinlandsprodukt Spaniens ist größer als das aller arabischen Staaten zusammen.“

Sieh an, so wenig schaffen also diese Kinderschänder weg, nicht mal so viel wie die Spanier. Der Fischer Weltalmanach 2004 gibt das spanische Bruttoinlandsprodukt mit 582 Milliarden Dollar an. 2001 hatte Spanien 41 Millionen Einwohner, die arabische Liga 286 Millionen, siebenmal so viel wie Spanien, bei sogar niedrigerem Bruttosozialprodukt, nämlich etwa 560 Milliarden Dollar. Das gibt zu denken. 

Die beiden Über-Ich- und Päderastie-Forscher erläutern sogleich das magere Inlandsprodukt: „Arabische Ökonomien sind nahezu ausschließlich auf Distribution und Konsumption ausgerichtet, einzig Ölrendite, Transferzahlungen und westliche Subventionen erhalten sie (noch) am Leben. Von Produktivität kann deshalb keine Rede sein, aber auch die traditionellen Betätigungsfelder des arabischen Mannes, Kriege und Raubzüge zur Steigerung eigener Ehre und Mehrung des Wohlstandes, gibt es nicht mehr.“

 Sie kommen daher zu dem Schluß:

„Nur eine radikale Veränderung der Strukturen, die diese Märtyrer hervorbringen, könnte langfristig Abhilfe schaffen. Dieser Prozess ist mit dem Wort Demokratisierung nur unzureichend gefasst. Offenbar aber muss der initiale Anstoß (Was wäre ein nicht-initialer Anstoß? T:I:S) für die notwendige radikale Veränderung arabischer Gesellschaften und Männlichkeitsbilder von außen kommen, eine strukturelle Veränderung von innen scheint nachhaltig blockiert.“

Die beiden schultern also wieder den Tornister. Nach dem Irak gehört auch der Iran mit abgereichertem Uran saniert. Das sind zwar keine Araber, aber Kinderschänder allemal.

Allerdings steht im Fischer Weltalmanach von 2004 noch mehr als das über Spanien und die arabische Liga. Ein Land ist da angeführt mit Maschinenbau und Teeplantagen, Textilindustrie und Basmati-Reis, mit High-Tech-Zentren und tausend Linsensorten: Indien. Indien hatte 2001 eine Milliarde und 32 Millionen Einwohner, 25 mal soviel wie Spanien, und über dreieinhalbmal so viele Einwohner wie die ganze arabische Liga. Und was ist rausgekommen bei dem Elektronik- und Reisplantagen-Gewusel? Ein Bruttoinlandsprodukt von gerade einmal  477 Milliarden Dollar, gute 100 Milliarden Dollar weniger als bei den Spaniern und knappe 100 Milliarden Dollar weniger als in der arabischen Liga. Bei über dreieinhalbmal so vielen Einwohnern. Indien ist also viermal so schlapp wie Arabien.

Wie das?

Ganz einfach: Der Inder ist der allerschlimmste Päderast.

T:I:S, 8. März 2006, Internationaler Frauentag

siehe auch den Nachtrag zu diesem Beitrag

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Eine sorgfältig wirkende Auswahl von Links  zum Hintergrund des Karikaturen-Streits hat ver-tarn veröffentlicht. Dank für den Hinweis an Olaf Engel. T:I:S, 24. Februar 2006

Flemming Rose jubelte über den islamophoben Neo-Con Daniel Pipes. (Hinweis von Mathias Bröckers) T:I:S, 8. Februar 2006

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Thomas Immanuel Steinberg

Kein Wunder, wenn's knallt.

Flemming Rose (Mohammed-Karikaturen) ist offenbar ein alter Bekannter von Samuel Huntington (Clash of Civilizations)

 

Feuilleton-Chef Flemming Rose, bei der jütländischen Jyllands-Posten verantwortlich für die Mohammed-Karikaturen, ist offenbar ein alter Bekannter von Samuel Huntington. Harvard-Professor Huntington sah 1996 Feindschaft und Krieg zwischen Islam und Christentum, chinesisch- und und anderssprachigen Völkern heraufziehen, eine Prophezeihung mit Selbsterfüllungspotenzial - und Nachhilfebedarf.

1997 gab Huntington der Berlingske Tidende ein Interview zu seinen Thesen. Da war Flemming Rose gerade vom Moskauer Büro der Kopenhagener Tageszeitung in die Leitung des Washingtoner Büros gewechselt. In der Scandinavian Review, der Zeitschrift der American Scandinavian Foundation, beschrieb Rose den Kampf des kleinen dänischen „Wikingers“ (an der Seite der USA) gegen den riesigen chinesischen „Drachen“; und gegen Rußland bei der Loslösung der baltischen Staaten. Huntingtons frisch erörterte Thesen über den Zusammenprall der Zivilisationen dienten Rose dabei als roter Faden. 

Möglich daher, daß der Karikaturen-Zwischenfall gar nicht vom Himmel fiel, sondern im Rahmen einer Psychological Operation (psy-op) als „sanftes“ Kampfmittel dient, das auf den kommenden Clash einstimmen soll. 

Für Flemming Rose geht es laut International Herald Tribune jedenfalls um “eine weit größere Geschichte als bloß die Frage von 12 Karikaturen in einer kleinen dänischen Zeitung“. Es gehe um den „Zusammenprall der Zivilisationen“: der „weltlichen westlichen Demokratien mit den islamischen Gesellschaften“.  

T:I:S, 6. Februar 2006 

Anmerkung: Auch Zeit-Herausgeber Josef Joffe bezieht von US-Spezial-Zeitschriften Honorar – für Aufsätze gleicher Tonlage. 

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Willkommen im Club 

Juden, Freimaurer und Kommunisten begrüßen die Muslime

 

Evgl.-Freikirchliche Gemeinde  Duisburg-Homberg. Der Islam will die Weltherrschaft.

Die Republikaner KV Reinickendorf. Der Islam strebt die Weltherrschaft an.

Die Welt. Auch Irans neue Garde träumt von der Weltherrschaft des Islam.

Bundesverband der Bürgerbewegungen zur Bewahrung von Demokratie, Heimat und Menschenrechten. Kampf um Weltherrschaft des Islam.

etica.com. Der Islam ist eine politische Macht. Er will die Weltherrschaft.

Segne Israel. Islam und Weltherrschaft.

Ursula Spuler-Stegemann, Honorarprofessorin für Religionsgeschichte, Philipps-Universität Marburg. Der Islam hat eine außerordentlich integrative Kraft, die trotz aller Gruppendifferenzen das Fernziel einer Weltherrschaft nicht aus den Augen verliert.

Internationaler Arbeitskreis für Verantwortung in der Gesellschaft e.V. (IAVG). Der Islam trachtet nach der Weltherrschaft.

Heinz-Walter Hoetter, Vorarbeiter der städtischen Friedhofsverwaltung Fürstenfeldbruck. Der Islam will früher oder später die Weltherrschaft.

Adelgunde Mertensacker. Der Islam ist eine politische Macht. Er wiIl die Weltherrschaft.

Frank Lübke, Leiter des Zentrums gegen Antisemitismus und Verleumdung (DAVID), Zürich. In letzter Konsequenz soll unsere Lebensweise, unsere jüdisch-christliche Zivilisation zerstört werden. Der Islam bekennt sich klar dazu, die Weltherrschaft anzustreben. Keiner wird je behaupten dürfen, er habe das nicht gewusst.

Sparschweine, und wie Islamisten die Weltherrschaft an sich reißen werden.

T:I:S, 2. Januar 2006

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Das klassische judäophobe Muster – auf Muslime übertragen... 

Hessens Innenminister Volker Bouffier schließt nicht aus, dass einzelne Vertreter islamischer Religionsgemeinschaften ihre Dialogbereitschaft in der Öffentlichkeit nur vortäuschen. Bouffier bezweifelte, dass in Hessen jeder Repräsentant islamischer Religionsgemeinschaften es mit Toleranz und Gesprächsbereitschaft wirklich so ernst meine, wie er es gegenüber Politikern betone. Es sei nicht auszuschließen, dass hinter verschlossenen Türen weiter Hass gepredigt werde. "Ich weiß nicht, was die beim Freitagsgebet erzählen, leider sprechen die da nicht oberhessisch."

...und Dieter Graumann springt drauf an.

Dieter Graumann (Jüdische Gemeinde) betonte: "Wir schätzen die Arbeit der deutschen Sicherheitsbehörden und wissen, dass sie uns beschützen." Dennoch fühle sich die Gemeinde bedroht. Allein in Frankfurt müsse sie für Sicherheitsvorkehrungen und Bewachung von Schulen oder Kultureinrichtungen pro Monat 55 000 Euro ausgeben. In der Bevölkerung beklagte Graumann eine "Schläfrigkeit gegenüber der Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus". Der Islamismus sei "eine gefräßige Bestie und friedensresistent", sagte Graumann. Das habe "keiner hier begriffen" und die Politik setze sogar "falsche Signale", wenn zum Beispiel auf der Frankfurter Buchmesse toleriert wurde, dass der Iran israelfeindliche Literatur präsentierte.

T:I:S, 2. Januar 2006

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