Rudolf Bkouche

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Überfremdung

"Frankreich muss eine Nation bleiben", fordert Finkielkraut. Denn in der weltlichen Republik würden die antisemitischen Minderheiten irgendeinmal die Mehrheit bekommen: "Für die Juden gibt es in einer multikulturellen Gesellschaft keine Zukunft."  Wie der Philosoph denkt von den Politikern eigentlich nur Le Pen.

Jürgen Altwegg, FAZ vom 20. April 2007, Nr. 92, S. 33

T:I:S, 22. April 2007

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Nach neuen Umfragen rechnet sich der Chef des Front National (FN) Siegeschancen bei der Präsidentenwahl im Frühjahr 2007 aus. 

junge Welt, 21. Dezember 2005

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Thomas Immanuel Steinberg 

Français d’abord – Franzosen zuerst 

Seit Tagen füttert der xenophobe Front National des Jean-Marie Le Pen seine Internetspalten mit den Zitaten eines Zionisten. Denn Alain Finkielkraut sprach im Interview für die Wochenendbeilage der israelische Tageszeitung Ha’aretz vom 18. November 2005 aus, wofür das französische Rassistenherz schon immer schlug: Franzosen zuerst. Le Pen sagt: Ausländer raus. Und seine Anhänger verstehen, was sie verstehen sollen: Schwarze und Araber nach Afrika, egal welcher Staatsangehörigkeit. 

So zitiert der Front den Intellektuellen:

Er sagt, daß „man in Frankreich die Revolten auf eine soziale Frage reduzieren wolle (...) Klar ist also, daß es sich um eine ethnisch-religiöse Revolte handelt.“ Er erinnert an den Ausbruch von anti-französischen Haß gewisser Rap-Sänger, er erinnert auch an das Signal, das Magrebiner mit der gegrölten „Marseillaise“  aussandten, als sie beim Fußballspiel Frankreich – Algerien im Oktober 2001 algerische Fahnen schwenkten. Und das, „da man uns erzählt, daß die französische Mannschaft von allen verehrt wird, weil sie ‚schwarz – weiß – arabisch’ eingefärbt ist. Tatsächlich ist sie heute schwarz schwarz schwarz, was in ganz Europa Kichern auslöst.“ Aber „wenn man so eine Bemerkung in Frankreich äußert, landet man im Gefängnis“, sagt er.

Der Front liefert weitere Zitate von Fikielkraut, fünfmal so viele in nur einem Beitrag, und kommt immer wieder auf ihn zurück, hier und hier und hier . Die Zitate finden sich deutsch auf der deutsch-zionistischen Seite Fakten Fiktionen in etwa wieder und werden dort ebenfalls bejubelt.

Die Affinität zwischen französischen Zionisten und Jean-Marie Le Pen manifestiert sich seit längerem. Der rechte Zentralrat der französischen Juden hatte auf seiner Internetseite Empfehlungs-Links zu anti-arabischen und anti-muslimischen jüdischen Seiten gelegt; sein Präsident, Roger Cukierman, zeigte sich bei der Präsidentenwahl erfreut über Le Pens Erfolg im ersten Wahlgang. Der Erfolg Le Pens sei „eine Botschaft an die Muslime, daß sie sich ruhig verhalten sollen, denn er (Le Pen) ist bekannt dafür, daß er sich immer gegen ihre Einwanderung ausgesprochen hat“. 

Traditionsrassisten und Zionisten gemeinsam könnten für das französische Kapital die Alternative zur herrschenden Rechten bilden – mit dem Islam und den Migranten als Popanz. Doch eher noch wird Finkielkraut unter Sarkozy Kulturminister.

T:I:S, 20. Dezember 2005

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Alain Finkielkraut

Jean-Pierre Elkabbach spricht mit Alain Finkielkraut über das Ha’aretz-Interview am 25. November 2005  auf Europe 1 - der Radio-Mitschnitt ist 30 Minuten lang, aber das Gespräch beginnt erst zur 4. Minute und endet bei der 22. Minute. 

Finkielkraut wiedeholt laut und heftig – man weiß nicht recht, warum in diesem Ton - einen Teil seiner rassistischen Äußerungen. Im übrigen windet er sich.

T:I:S, 27. Dezember 2005

Über Alain Finkielkraut und seine Gesinnungsgenossinnen siehe Jürgen Ritte: Die "neuen Reaktionäre". Über den Rechtsruck französischer Intellektueller. Deutschlandfunk, Kultur heute, 6. Dezember 2005 

T:I:S, 11. Dezember 2005

Unter dem treffenden Titel „Rasse oder Klasse“ tritt Elisabeth Lévy in der Welt für Alain Finkielkraut ein. Was sie liefert, ist nicht klasse, sondern Parteinahme für einen wilden Rassisten.

T:I:S, 9. Dezember 2005

Der Conseil Régional der Region Rhône-Alpes hatte den Philosophen Alain Finkielkraut für den 15. Dezember 2005 eingeladen, in Lyon über Laizismus zu diskutieren. 

Daraus wird nichts. Wie die Friedensorganisation Capjpo-EuroPalestine meldet, hat der Hetzer gegen Schwarze, Araber und Muslime kurzfristig abgesagt. Vorausgegangen war ein Demonstrationsaufruf gegen Finkielkrauts Teilnahme, der unter anderem von der Union juive française pour la paix unterstützt wurde.

Der Aufruf zitiert  Finkielkraut ausführlich, darunter mit folgendem Statement auf Radio Shalom vom 6. März 2005 zwischen 18.30 h und 19.30 h: 

Ich fürchte, das Kreolentum könnte auch dazu dienen, außer dem Haß auf das koloniale Frankreich den Haß auf Israel zu nähren, wenn Sie so wollen ein jüdischer Staat, daß heißt, ein nicht kreolischer, ein nicht gemischt-rassischer. 

J'ai peur néanmoins que la créolité puisse aussi servir à entretenir, outre la haine de la France coloniale, la haine d'Israël, Etat juif si vous voulez, c'est-à-dire Etat non créole, non métissé.

Alain Finkielkraut - ein französischer Horst Mahler.

T:I:S, 8. Dezember 2005

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Deutsch-zionistischer Jubel über Finkielkrauts Hetze gegen Schwarze, Araber und Muslime

Die deutsch-zionistische Internetseite Fakten Fiktionen hat Alain Finkielkrauts rassistische Interviewserie in Auszügen auf Deutsch veröffentlicht. Die Betreiber teilen Finkielkrauts Ansichten, eine Leserbriefschreiberin jubelt über die Hetze gegen Schwarze, Muslime und Araber.

Die anti-rassistischen Organisationen Capjpo-EuroPalestine, Mouvement Pluri-Ethique, Oumma, 17 octobre 1961 contre l'Oubli und Droits- Devant ! haben ihre Anwälte beauftragt, Alain Finkielkraut  zu verklagen. Mehr auf Französisch und Englisch unter EuroPalestine.

Finkelkraut hat dem Sender Europe-1 ein Interview gegeben. Dort eiert er herum und verstärkt den Eindruck, er teile die Ansichten der jüdischen Minderheit im Vlaams Belang (bis 2004 Vlaams Blok) oder die von Le Pen.

T:I:S, 3. Dezember 2005 

Ha'aretz hat eine englische Fassung der in Paris geführten Interviewserie mit den französischen Philosophen Alain Finkielkraut veröffentlicht. In ihr fehlen die infamsten Aussagen. Sie sind in der hebräischen Fassung enthalten. Deshalb haben Michèle Sibony und Michel Warschawski Auszüge der hebräischen Fassung ins Französische übersetzt. 

T:I:S, 24. November 2005

siehe auch den Beitrag von 2004: Banlieue

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UJFP: Le racisme d'Alain Finkielkraut

  1. L’Union juive française pour la paix (UJFP) répond au racisme d' Alain Finkielkraut

  2. Extraits d’un reportage de 6 pages dans le supplément hebdomadaire de Ha’aretz daté du 18 novembre 2005. Pour contribution au débat : traduction de l’hébreu - extraits – Michel Warschawski et Michèle Sibony.

  3. Rudolf Bkouche: De la peur de penser à l'imbécilité politique

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Le 23/11/05 

Aux membres et sympathisants de l’UJFP,
A nos partenaires associatifs,
Messieurs et Mesdames de la presse, 

1.  L’UJFP REPOND AU RACISME D’ALAIN FINKIELKRAUT 

Le 18 novembre, le supplément hebdomadaire du quotidien israélien Ha’aretz a publié un reportage de 6 pages sur la France, consacré aux sujets d’actualité qui secouent actuellement l’hexagone tels les émeutes de banlieue, l’intégration des jeunes issus de l’immigration, le racisme ou l’enseignement du fait colonial à l’école publique. Le problème, c’est que ce reportage n’est autre que un entretien fleuve avec Alain Finkielkraut, écrivain et « philosophe », avatar de la pire pensée néo-conservatrice. Bien que ce monsieur se veuille un grand intellectuel, il occuperait plutôt la fonction de pompier-pyromane de la communauté juive, attisant plus d’antisémitisme qu’il incite à la réflexion. Il affiche un racisme décomplexé, profèré désormais à l’état pur. 

Michèle Sibony, vice-présidente de l’UJFP et Michel Warschawski, président du Centre d’information alternative de Jérusalem, ont traduit de l’hébreu de larges extraits de cet entretien. Notons que l’interview de Finkielkraut a été repris dans la version anglaise de Ha’aretz, mais tronqué de certains passages, le supplément anglais du journal ayant enlevé les propos les plus racistes et les plus scandaleux. Les affirmations de Finkielkraut ont visiblement abasourdi les journalistes qui l’ont interrogé à Paris. En effet, ils prennent soin de préciser que les réponses de leur interlocuteur « n’émanent pas du Front national mais de la bouche d’un philosophe qu’on considérait autrefois comme l’un des porte-parole de la gauche française ». 

Pour les lecteurs capables d’encaisser des propos particulièrement choquants, vous trouverez cette prose nauséabonde dans le fichier attaché (merci à nos traducteurs). Pour ceux qui préfèrent se passer d’une lecture particulièrement éprouvante, vous trouverez ci-dessous quelques morceaux choisis, révélateurs. 

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DU RACISME A L’ETAT PUR 

D’emblée le titre et les sous-titres choisis par Ha’aretz donnent le ton : « Ils ne sont pas malheureux, ils sont musulmans », « Si cela ne leur plaît pas qu’ils rentrent chez eux », « Non à l’antiracisme », « De l’école en France et des bienfaits du colonialisme ». Finkielkraut commence par désigner ce qu’il considère comme la cause des récentes émeutes : « Le problème est que la plupart de ces jeunes sont Noirs ou Arabes et s’identifient à l’Islam » puis il enfonce le clou « Il est donc clair qu’il s’agit d’une révolte à caractère ethnico-religieux ». Il continue sa profession de foi raciste en endossant le rôle de commentateur sportif  : « On nous dit que l’équipe de France est adorée par tous parce qu’elle est ‘black blanc beur’, en fait aujourd’hui, elle est ‘black black black’ ». Pour lui, les jeunes de banlieue en général auraient « une culture (l’Islam) qui au lieu de s’occuper de ses propres problèmes recherche un coupable extérieur (la France) ». Sur les goûts et loisirs de ces jeunes, il s’interroge : « Quels sont les objets de leurs désirs, c’est simple : l’argent, les marques, et parfois des filles ». Ailleurs, il raconte le scénario fictif d’un restaurateur cherchant à recruter : « Imaginez qu’un jeune de banlieues vienne demander un emploi de serveur, il a l’accent des banlieues, vous ne l’engagerez pas… Il doit vous représenter, et ceci exige de la discipline, de la politesse et une manière de parler. » Après avoir mis en doute leur capacité de discipline et de politesse, le philosophe déplore l’inhabilité linguistique de nos jeunes concitoyens, désignés comme immigrés de la seconde ou de la troisième génération : « Prenez par exemple la langue, vous dites qu’ils sont d’une troisième génération, alors pourquoi est-ce qu’ils parlent le français comme ils le parlent ? C’est un français égorgé, l’accent, les mots, la grammaire. » Pour évoquer l’insécurité dans les banlieues, s’adressant au public israélien, il utilise à dessein un langage qui renvoie à des pages tragiques de l’histoire juive : les émeutes ne seraient pas autre chose que des « pogroms antirépublicains ». Puis, établissant une comparaison avec l’Intifada palestinienne, il accuse les parents ou les grands frères de ces jeunes d’avoir eu recours à une stratégie criminelle : « Eux aussi envoyaient en première ligne de la lutte les plus jeunes ». Opposant les façons différentes dont la presse française a réagi face à l’agitation sociale en Allemagne de l’Est après la réunification et aux récentes émeutes en France, Finkielkraut tonne : « Un Arabe qui incendie une école c’est une révolte, un Blanc c’est du fascisme ». 

DU COLONIALISME ET DE LA HAINE 

Finkielkraut, que rien n’arrête, enchaîne sur les bienfaits du colonialisme français et regrette que dans les écoles : « On n’enseigne plus que le projet colonial voulait aussi éduquer, apporter la civilisation aux sauvages. » Sans doute les ancêtres des « sauvageons ». Quant à l’esclavage, rien à y redire : « Ce n’était pas un crime contre l’humanité parce que ce n’était pas seulement un crime. C’était quelque chose d’ambivalent. » Les esclaves et leurs descendants apprécieront. Commentant ce que notre pays (la France) a fait aux Africains, le philosophe affirme « Il n’a fait que du bien. » Comme on pouvait s’y attendre, en bonne logique Finkielkraut tire à boulets rouges sur … les antiracistes. D’abord, « cette violence a été précédé de signes annonciateurs très préoccupants que l’on ne peut réduire à une simple réaction au racisme français » ou encore « Y voir une réponse au racisme français c’est être aveugle à une haine plus large : la haine de l’Occident ». Pour ensuite nier tout court le racisme bien de chez nous et d’énoncer « le mythe du ‘racisme français’ ». Enfin, l’antiracisme serait fauteur de troubles. Les jeunes des banlieues « jouiront du soutien et de l’encouragement à leur violence antirépublicaine, par le biais du discours repoussant de l’autocritique sur leur esclavage et le colonialisme. » Lorsque les journalistes israéliens lui font observer que la France ne traite pas ces jeunes comme des Français, Finkielkraut feint d’ignorer cette réalité et se borne à répondre : « Le problème est qu’il faut qu’ils se considèrent eux même comme Français ». Et pour ce qu’il est de leur exclusion, ils n’ont qu’à s’en prendre à eux-même : « La question n’est pas quel est le meilleur modèle d’intégration, mais la possibilité même d’une intégration pour des gens qui vous haïssent. » Mais la véritable haine semble être ailleurs. Commentant les crimes de la France vichyste pendant l’occupation nazie, il raconte comment sa famille a été déporté à Auschwitz. Pour conclure, toujours en parlant de la France, que « Ce pays mérite notre haine ». Que ce triste sire ait besoin d’un psychanalyse pour exorciser la haine qu’il porte en lui est une question d’hygiène personnelle qui ne regarde que lui. Mais qu’une personne de cet acabit cesse de monopoliser l’espace médiatique serait une affaire de salubrité publique. Nous espérons que la presse tiendra compte des dernières dérives racistes d’Alain Finkielkraut et en tirera les conclusions qui s’imposent. La France compte beaucoup d’intellectuels de qualité qu’on n’entend pas assez souvent. Le temps est peut-être venu pour d’autres représentants de l’intelligentsia, plus digne qu’Alain Finkielkraut, d’occuper dans l’espace public la place qui leur revient.

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REPONSE DE L’UJFP 

A propos de véritables représentants de l’intelligentsia, nous vous proposons un texte écrit par l’un d’entre eux, que vous trouverez dans le fichier attaché, intitulé « De la peur de penser à l’imbécillité politique » ; il s’agit d’un court article de Rudolf Bkouche, professeur émérite à l’Université des Sciences et Techniques de Lille et membre du Bureau national de l’UJFP. Il constitue une réponse aux divagations racistes d’Alain Finkielkraut dans les pages de Ha’aretz. Outre un sursaut déontologique de la presse écrite et électronique qui doit faire attention à qui elle œuvre ses colonnes et ses antennes, d’autres institutions doivent également opérer les réajustements qui s’imposent. Celles de la communauté juive, par exemple. Si le CRIF et les associations qui lui sont proches se soucient de leur propre image et de leur respectabilité, il est grand temps qu’elles se séparent d’un de ses porte-parole officieux, devenu fort encombrant. La conclusion de l’article de Rudolf Bkouche représente une belle leçon pour Alain Finkielkraut et ses semblables, mais aussi pour les citoyens de bonne foi qui éprouvent un certain désarrois devant la violence et l’injustice ambiantes :

« Finkielkraut oublie pourtant un point fondamental du débat, et en cela il s'est placé hors de l'héritage des Lumières. Les deux siècles qui nous ont précédés ont conduit à transformer l'idée de révolte en la belle idée de révolution, c'est-à-dire en l'idée de transformer le monde. Aujourd'hui où l'idée de révolution semble morte, ne reste que la révolte ou la jacquerie pour s'exprimer, les récentes violences en France nous le rappellent. Il est alors nécessaire de rappeler que ces violences sont la réponse à une violence plus forte, qui n'est plus la seule violence d'Etat, mais qui est la violence du capitalisme mondialisé. C'est alors l'idée de révolution qu'il faut reconstruire. C'est en cela que l'on peut retrouver la tradition libératrice des Lumières. » 

Richard WAGMAN
Président  

Union juive française pour la paix (UJFP) 
21 ter, rue Voltaire
75011 PARIS
Tél. : 01 42 02 59 76 
Fax : 01 42 02 59 77 

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Quand Finkielkraut, le philosophe de la république se lâche…  dans la presse israélienne

2. Extraits d’un reportage de 6 pages dans le supplément hebdomadaire de Ha’aretz daté du 18 novembre 2005. 
Pour contribution au débat : traduction de l’hébreu - extraits – Michel Warschawski et Michèle Sibony.

N.B. Tous les passages en italiques sont des traducteurs  

Titre :   Ils ne sont pas malheureux, ils sont musulmans 

Chapeau : Le philosophe juif Alain Finkielkraut, l’un des plus célèbres intellectuels français et porte drapeau de la guerre contre le nouvel antisémitisme ne veut pas entendre parler maintenant de racisme français, de pauvreté et d’exclusion. Qu’on le laisse tranquille avec ce discours mensonger. De son point de vue tout est clair, malgré tout ce que la France a fait pour eux les fils d’immigrés islamiques la haïssent. C’est comme çà dans leur culture. Et les belles âmes bourgeoises et les écoles ramollies les encouragent. Et la France s’en va au diable. 

Les réponses de Finkielkraut ont visiblement étonné les journalistes qui l’ont interrogé à Paris. Ils signalent que « pourtant elles n’émanent pas du Front national mais de la bouche d’un philosophe qu’on considérait autrefois comme l’un des porte-parole de la gauche française, et l’un des philosophes qui ont mûri dans la révolte des étudiants de mai 68 ». Ils précisent d’entrée de jeu que Alain Finkielkraut lors de ses réponses insiste et revient régulièrement sur le fait que « il ne peut plus dire (cela ) en France », « on ne peut pas dire çà en France » « il est peut être dangereux de dire çà en France ». 

Episode 1 - Sur les émeutes en France :  

Question : Dans la presse française les émeutes dans les banlieues sont perçues surtout comme un problème économique, une réaction violente à une situation de pauvreté  dure et de discrimination, alors qu’en Israël on a plutôt tendance à penser que l’origine de cette violence est religieuse ou du moins ethnique. C'est-à-dire à voir en elle un élément du combat islamique. Comment vous situez-vous par rapport à ces différentes positions ? 

Réponse : En France on voudrait bien réduire les émeutes à leur niveau social. Voir en elles une révolte de jeunes de banlieues contre leur situation, la discrimination dont ils souffrent et contre le chômage. Le problème est que la plupart de ces jeunes sont Noirs ou Arabes et s’identifient à l’Islam. Il y a en effet en France d’autres émigrants en situation difficile, chinois, vietnamiens, portugais, et ils ne participent pas aux émeutes. Il est donc clair qu’il s’agit d’une révolte à caractère ethnico-religieux. 

Q. Et d’où vient-elle ? Est-ce une réponse des Arabes et des Noirs au racisme dont ils sont victimes ? 

R. Je ne le pense pas, parce que cette violence a été précédée de signes annonciateurs très préoccupants que l’on ne peut réduire à une simple réaction au racisme français. Prenons par exemple les événements qui ont accompagné il y a quelques années le match de football France-Algérie, ce match s’est déroulé à Paris au Stade de France, on nous dit que l’équipe de France est adorée  par tous parce qu’elle est « black blanc beur », en fait aujourd’hui elle est black black black ce qui fait ricaner toute l’Europe. Si on fait une telle remarque en France on  va en prison mais c’est quand même intéressant que l’équipe de France de football soit composée  presque uniquement de joueurs noirs. Quoiqu’il en soit cette Equipe est perçue comme le symbole d’une société multi ethnique, ouverte etc… Le public dans le stade, des jeunes d’origine algérienne, ont hué pendant tout le match cette même équipe. Ils ont même hué la Marseillaise et le match a du être interrompu quand les jeunes ont envahi le terrain avec des drapeaux algériens.
Et il y a aussi les paroles des chansons de rap, des paroles très préoccupantes, de véritables appels à la révolte, je crois qu’il y en a un qui s’appelle docteur R qui chante « je pisse sur la France je pisse sur de Gaulle » etc… ce sont des déclarations très violentes de haine de la France.
Toute cette haine et cette violence s’expriment maintenant dans les émeutes, y voir une réponse au racisme français c’est être aveugle à une haine plus large : la haine de l’Occident qui est responsable de tous les crimes. La France découvre cela aujourd’hui. 

Q. Cela signifie d’après vous que ces émeutes ne sont pas orientées contre la France mais contre tout l’Occident ? 

R. Non, elles sont orientées contre la France, comme ancienne puissance coloniale, contre la France, pays européen. Contre la France avec sa tradition chrétienne, ou judéo-chrétienne. (…/…) 

Q. Est ce que vous pensez que la source de cette haine envers l’Occident parmi les Français qui participent à ces émeutes est dans la religion, dans l’Islam ? 

R. Sur ce sujet il faut être clair, c’est une question très difficile et il faut essayer de garder un langage de vérité. On a tendance à avoir peur du langage de vérité, pour des raisons « nobles ». On préfère dire « les jeunes » que « Noirs » ou « Arabes ». Mais on ne peut sacrifier la vérité quelques soient les nobles raisons. Il faut bien entendu éviter les généralisations : il ne s’agit pas de tous les Noirs et de tous les Arabes, mais d’une partie des Noirs et des Arabes. Et évidemment la religion, non pas comme religion, mais comme ancre d’identité joue un rôle. La religion telle qu’elle apparaît sur internet et les chaînes de télévision arabes, sert d’ancre d’identification pour certains de ces jeunes. Contrairement à d’autres, moi je n’ai pas parlé d’Intifada des banlieues, et je ne pense pas qu’il faille utiliser ce terme. J’ai pourtant découvert qu’eux aussi envoyaient en première ligne de la lutte les plus jeunes, et vous en Israël vous connaissez çà, on envoie devant les plus jeunes parce qu’on ne peut pas les mettre en prison lorsqu’ils sont arrêtés. Quoiqu’il en soit ici il n’y a pas d’attentats et on se trouve à une autre étape : je pense qu’il s’agit de l’étape du pogrom antirépublicain. Il y a des gens en France  qui haïssent la France comme république. 

Q. Mais alors pourquoi ?  Pour quelle raison ? 

R. Pourquoi est ce que le monde arabo-musulman en partie du moins a déclaré la guerre à l’occident ? La république est la version française de l’Europe. Eux et ceux qui les justifient disent que cela provient de la fracture coloniale. D’accord, mais il ne faut pas oublier que l’intégration des travailleurs arabes en France à l’époque du pouvoir colonial était beaucoup plus simple. C'est-à-dire que c’est une haine à retardement, une haine a posteriori. Nous sommes témoins d’une radicalisation islamique qu’il faut expliquer dans sa totalité avant d’arriver au cas français, d’une culture qui au lieu de s’occuper de ses propres problèmes recherche un coupable extérieur. Il est plus simple de trouver un coupable extérieur. Il est séduisant de se dire qu’en France tu es exclu et « donnez-moi ! donnez-moi ! »

Cà n’a jamais marché comme cela pour personne et çà ne peut pas marcher. 

A suivre : deuxième épisode : de l’école et de la colonisation

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Episode 2 - De l’école et de la colonisation 

De l’école en France et des bienfaits du colonialisme 

Aux Etats unis également nous sommes témoins de l’islamisation des Noirs. C’est Lewis Farkhan en Amérique qui le premier a dit que les juifs ont joué un rôle central dans l’esclavagisme. Et le principal porte parole de cette théologie en France aujourd’hui c’est Dieudonné, c’est lui qui est aujourd’hui le vrai patron de l’antisémitisme en France, et non le Front national. Mais en France au lieu de combattre son discours on fait précisément ce qu’il demande : on change l’enseignement de l’histoire coloniale et de l’histoire de l’esclavage dans les écoles. On y enseigne aujourd’hui l’histoire coloniale comme une histoire uniquement négative. On n’enseigne plus que le projet colonial voulait aussi éduquer, apporter la civilisation aux sauvages. On ne parle que des tentatives d’exploitation, de domination, et de pillage. Mais en fait qu’est ce que veut Dieudonné ? Il exige une « Shoah » et pour les Arabes et pour les Noirs, mais si l’on met la Shoah et l’esclavage sur le même plan alors on est obligé de mentir, car ce n’était pas une Shoah. Et ce n’était pas un crime contre l’humanité parce que ce n’était pas seulement un crime. C’était quelque chose d’ambivalent. Ainsi en est-il également de l’esclavage. Il a commencé bien avant l’Occident. En fait, la spécificité de l’Occident pour tout ce qui concerne l’esclavage c’est justement tout ce qui concerne son abolition. L’abolition de l’esclavage est une question européenne et américaine. Cette vérité là sur l’esclavage il est maintenant interdit de l’enseigner dans les écoles.

C’est pourquoi tous ces événements là m’attristent beaucoup : non pas parce qu’ils se sont produits, après tout il fallait être aveugle et sourd pour ne pas voir qu’ils auraient lieu, mais à cause des explications qui les accompagnent. Elles sont un coup mortel à la France que j’ai aimé, et j’ai toujours dit que la vie deviendrait impossible pour les Juifs de France quand la francophobie vaincrait, et c’est ce qui va se passer. Ce que j’ai dit maintenant les Juifs le comprennent. Tout d’un coup ils regardent autour d’eux et voient tous les bobos qui chantent des louanges aux nouveaux « damnés de la terre » et se disent : qu’est ce que c’est que ce pays, que lui est-il arrivé ?

Q. Puisqu’il s’agit selon vous d’une offensive islamique, comment expliquez-vous que lors des derniers événements les Juifs n’ont pas été attaqués ?

R. Premièrement on dit qu’une synagogue a été attaquée. Mais je pense que ce qu’on a vécu c’est un pogrom antirépublicain. On nous dit que ces quartiers sont délaissés et que les gens sont dans la misère. Quel lien y a-t-il entre la misère et le désespoir et brûler des écoles ? Je pense qu’aucun Juif ne ferait jamais çà. Ce qui unit les Juifs – laïques, religieux, de la Paix Maintenant ou partisans du grand Israël – c’est un mot, le mot schlule ( lieu d’étude)* c’est ce qui nous unit tous comme Juifs. Et j’ai été tout simplement scandalisé de ces actes qui se sont répétés et encore plus scandalisé par la compréhension qu’ils ont rencontrée en France. On les a traité comme des révoltés, comme des révolutionnaires. C’est la pire des choses qui pouvait arriver à mon pays et je suis très malheureux. Pourquoi ? Parce que le seul moyen de surmonter c’est de les obliger à avoir honte. La honte c’est le début de la morale. Mais au lieu de les pousser à avoir honte, on leur a donné une légitimité : ils sont « intéressants ». Ils sont « les damnés de la terre ». Imaginez un instant qu’ils soient blancs comme à Rostock en Allemagne on dirait immédiatement : le fascisme ne passera pas. Un Arabe qui incendie une école c’est une révolte, un Blanc c’est du fascisme. Je suis daltonien : le mal est le mal, peu importe sa couleur. Et ce mal là pour le Juif que je suis est totalement inacceptable.
Pire, il y a là une contradiction, car si effectivement ces banlieues étaient dans une situation de délaissement total, il n’y aurait pas de salles de sport à incendier, il n’y aurait pas d’écoles et d’autobus. S’il y a des gymnases des écoles et des autobus, c’est que quelqu’un a fait un effort. Peut-être insuffisant mais un effort quand même.

Q. Mais pourtant le taux de chômage dans les banlieues est insupportable, près de 40% des jeunes entre 15 et 25 ans n’ont aucune chance de trouver un travail ?

R. Revenons un moment à la schule. Lorsque les parents t’envoient à l’école, est-ce que c’est pour trouver un travail ? Moi on m’a envoyé à l’école pour apprendre. La culture et l’éducation ont une justification en elles même. Tu vas à l’école pour apprendre, c’est çà le but de l’école. Et ces gens qui détruisent des écoles, que disent-ils en fait ? Leur message n’est pas un appel à l’aide ou une exigence de plus d’écoles ou de meilleures écoles, c’est la volonté de liquider, la volonté de liquider les intermédiaires entre eux et les objets de leurs désirs. Et quels sont les objets de leurs désirs c’est simple : l’argent, les marques, et parfois des filles. C’est pourquoi il est certain que notre société a sa responsabilité, parce qu’ils veulent tout maintenant et ce qu’ils veulent c’est l’idéal de la société de consommation. C’est ce qu’ils voient à la télévision.

Schule : mot yiddish qui signifie école, désigne plutôt chez les juifs ashkénazes de France la synagogue (ndlt).

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Episode 3 – Racisme et antisémitisme 

Non à l’antiracisme 

…./… Mais justement le philosophe juif qui lutte contre l’antisémitisme pour entrer en guerre contre « la guerre antiraciste ». (fin des commentaires des journalistes)

« Je suis né à Paris et suis le fils d’immigrants polonais, mon père a été déporté de France, ses parents ont été déportés et assassinés à Auschwitz, mon père est rentré d’Auschwitz en France. Ce pays mérite notre haine. Ce qu’il a fait à mes parents était beaucoup plus brutal que ce qu’il a fait aux Africains. Qu’a-t-il fait aux Africains ? Il n’a fait que du bien. Mon père, il lui a fait vivre l’enfer pendant 5 ans. Et on ne m’a jamais enseigné la haine. Aujourd’hui la haine des Noirs est encore plus forte que celle des Arabes. 

Q. Mais justement vous qui combattez le racisme antijuif affirmez que la discrimination et le racisme dont parlent ces jeunes n’existent pas en réalité? 

R. Bien sûr qu’il y a une discrimination. Et il y a certainement des Français racistes. Des Français qui n’aiment pas les Arabes et les Noirs. Et ils les aimeront encore moins maintenant quand ils prendront conscience de combien eux même les haïssent. C’est pourquoi cette discrimination va s’approfondir pour tout ce qui concerne le logement et aussi le travail.

Imaginez que vous gérez tous deux un restaurant et vous êtes antiracistes, vous pensez que tous les hommes sont égaux et en plus vous êtes Juifs, c'est-à-dire que pour vous parler d’inégalité entre les race pose problème, et imaginez qu’un jeune des banlieues vienne  demander un emploi de serveur, il a l’accent des banlieues, vous ne l’engagerez pas, c’est très simple. Vous ne l’engagerez pas parce que c’est impossible. Il doit vous représenter, et ceci exige de la discipline, de la politesse et une manière de parler. Et moi je peux vous dire que même des Français blancs qui copient aujourd’hui les codes de conduite des banlieues, et cela existe, se heurteront au même problème  exactement. La seule manière de lutter conte la discrimination est de revenir aux exigences, une éducation sévère, c’est le seul moyen. Mais cela aussi il est interdit de le dire. Je ne le peux pas. Ce sont des choses du bon sens auxquelles on préfère le mythe du « racisme français ». Ce n’est pas juste. Nous vivons aujourd’hui dans un environnement  de « guerre permanente contre le racisme », et il faut étudier la nature de cet antiracisme. Tout à l’heure j’ai entendu à la radio quelqu’un qui s’opposait à la décision du ministre de l’intérieur Sarkozy d’expulser quiconque n’a pas la citoyenneté française a participé aux émeutes et a été arrêté. Et qu’a-t-il dit ? Qu’il s’agissait d’une « épuration ethnique ». J’ai combattu  pendant la guerre de Yougoslavie contre l’épuration ethnique des musulmans en Bosnie. Aucune organisation musulmane française ne s’est jointe à nous, ils ne se sont réveillés que pour soutenir les Palestiniens. Et maintenant on parle d’épuration ethnique ? Il n’y a pas eu un seul mort pendant ces émeutes, en fait si, il y en a eu deux  mais c’était un accident. On ne les poursuivait pas mais ils se sont enfuis et cachés dans un transformateur électrique malgré les panneaux d’avertissement qui étaient énormes. 
Mais je pense que l’idée généreuse de guerre contre le racisme se transforme petit à petit  monstrueusement en une idéologie mensongère. L’antiracisme sera au vingt et unième siècle ce qu’a été le communisme au vingtième. Aujourd’hui les juifs sont attaqués au nom du discours antiraciste : la barrière de séparation, « sionisme égal racisme », la même chose en France. Il faut se garder de l’idéologie de l’antiracisme. Bien sûr il y a un problème de discrimination, il y a un réflexe xénophobe c’est vrai, mais présenter les événements comme une réaction au racisme est tout à fait mensonger, tout à fait mensonger. 

Q. Que pensez-vous des moyens qu’utilise le gouvernement français pour mettre fin à la violence, l’état d’urgence, le couvre feu ? 

R .Mais c’est tellement normal !  Ce que nous avons vécu est terrible. Il faut comprendre que ceux qui ont le moins de pouvoir dans la société sont les autorités, les gouvernants. C’est vrai  ils sont responsables du maintien de l’ordre, et c’est important parce que sans eux il y aurait eu une autodéfense, et les gens auraient tiré. Alors ils maintiennent l’ordre et font cela avec une prudence extraordinaire, il faut les saluer pour cela. En mai 68, il y avait un mouvement tout à fait innocent comparé à celui d’aujourd’hui et il y a eu une violence policière. Ici on jette des cocktails Molotov et on tire à balles réelles. Et il n’y a eu aucun cas de violence policière. (note des journalistes : depuis l’interview plusieurs policiers ont été arrêtés suspectés de violence) Il n’y a aucun précédent. Comment maintenir l’ordre ? Par des moyens dictés par le bon sens, que soit dit en passant 73% des français soutiennent d’après une enquête du journal le Parisien. Mais je pense qu’il est trop tard pour provoquer chez eux la honte, parce qu’à la télévision, à la radio et dans les journaux, ou du moins dans la plupart d’entre eux, on présente aux émeutiers un miroir embellissant. Ce sont des gens « intéressants », on flatte leur souffrance et on comprend leur désespoir. En plus il y a la grande perversion du spectacle. On brûle des voitures pour qu’on puisse le voir à la télévision, cela leur permet de se sentir « importants » de sentir qu’ils vivent dans un quartier important, cette course après le spectacle doit être analysée, elle produit des effets tout à fait pervers. Et la perversion du spectacle est accompagnée de commentaires tout à fait pervers.  …/… 

Si cela ne leur plaît pas qu’ils rentrent chez eux : 

Alain Finkielkraut : On dit que le modèle républicain s’est effondré dans ces émeutes. Mais le modèle multiculturel ne va pas mieux. Ni en Hollande ni en Angleterre. A Bradford et à Birmingham aussi ont eu lieu des émeutes sur fond racial. Deuxièmement l’école républicaine, le symbole du modèle républicain n’existe plus depuis longtemps. Je connais l’école républicaine j’y ai étudié. C’était une institution avec des exigences sévères, austère, assez antipathique, qui avait construit de hautes murailles pour se protéger du bruit de l’extérieur. 

Trente années de réformes stupides ont changé ce paysage. L’école républicaine a été remplacée par « la communauté éducative », horizontale et non verticale, on a révisé à la baisse les programmes scolaires, le bruit de l’extérieur est entré, la société est rentrée dans l’école. Ce qui signifie que ce que nous voyons aujourd’hui  c’est en fait l’échec  du modèle post républicain « sympa ». Le problème avec ce modèle c’est qu’il se nourrit de ses propres échecs : chaque fiasco est une raison pour le rendre encore plus extrême. L’école sera encore plus « sympa ». En fait, face à ce que nous voyons, le minimum de ce que nous devons exiger c’est la sévérité et plus d’exigence. Sinon on aura bientôt des « cours de délinquance  ».

Ceci est une évolution caractéristique de la démocratie. La démocratie comme processus ainsi que l’a bien montré Tocqueville, ne supporte pas l’horizontalité. En démocratie il est difficile de supporter des espaces non démocratiques. Tout doit être démocratique dans la démocratie. Mais l’école ne peut pas être ainsi. Elle ne le peut pas. L’asymétrie saute pourtant aux yeux : entre celui qui sait et celui qui ne sait pas, entre celui qui apporte avec lui un monde, et celui qui est nouveau dans ce monde. Le processus démocratique a provoqué une délégitimité de cette asymétrie. C’est un phénomène général dans le monde occidental, mais en France il prend une forme plus pathétique, parce que l’une des caractéristiques de la France était son éducation sévère. La France a été construite autour de son école. 

Q. Beaucoup de jeunes disent que le problème est qu’ils ne se sentent pas Français, que la France ne les traite pas comme des Français. 

R. Le problème est qu’il faut qu’ils se considèrent eux même comme Français. Si les immigrants disent : « les Français » quand ils partent des blancs, alors on est perdu. Si leur identité se trouve ailleurs et ils sont en France par intérêt alors on est perdu. Je dois reconnaître que les Juifs aussi commencent à utiliser cette expression, je les entends dire « les Français » et je ne peux pas supporter çà. Je leur dis « si pour vous la France n’est qu’une question d’intérêt et votre identité est le judaïsme alors soyez cohérents avec vous-même, vous avez Israël ». C’est effectivement un grand problème :  nous vivons dans une société post nationale dans laquelle pour tout le monde, l’Etat n’est qu’une question d’intérêt, une grande compagnie d’assurance, il s’agit là d’une évolution très grave.

Mais s’ils ont une carte d’identité française ils sont Français et s’il n’en ont pas ils ont le droit de s’en aller. Ils disent « je ne suis pas Français, je vis en France, et en plus ma situation économique est difficile. » Personne ne les retient de force ici, et c’est précisément là que se trouve le début du mensonge. Parce que s’ils étaient victimes de l’exclusion et de la pauvreté ils iraient ailleurs. Mais ils savent très bien que partout  ailleurs, et en particulier dans les pays d’où ils viennent, leur situation serait encore plus difficile pour tout ce qui concerne leurs droits et leurs chances. 

Q. Mais le problème aujourd’hui est l’intégration dans la société française de jeunes gens et de jeunes filles de la troisième génération, et non d’une vague de nouveaux immigrants. Ils sont nés en France et ils n’ont nulle part ailleurs où aller. 

R. Ce sentiment qu’ils ne sont pas Français ce n’est pas l’école qui le leur donne ; il y a ici des écoles partout. En France comme vous le savez peut-être, on inscrit les enfants dans les écoles, même s’ils se trouvent illégalement dans le pays. Il y a ici quelque chose de surprenant de paradoxal. L’école pourrait très bien  appeler la police puisque l’enfant se trouve en France illégalement, et malgré tout l’école ne prend pas en considération leur illégalité.

Il y a des écoles là-bas, et il y a des ordinateurs partout. C’est là que vient le moment où il faut faire un effort, et ceux qui font les émeutes ne sont pas prêts à faire cet effort. Jamais.

Prenez par exemple la langue, vous dites qu’ils sont  d’une troisième génération, alors pourquoi est-ce qu’ils parlent le français comme ils le parlent. C’est un français égorgé, l’accent, les mots, la grammaire. C’est à cause de l’école ? A cause des profs ? 

Q. Puisque les Arabes et les Noirs apparemment n’ont pas l’intention de quitter la France, comment pensez-vous  traiter le problème ? 

R. Ce problème est le problème de tous les pays européens. En Hollande on est confronté à ce problème depuis l’assassinat de Théo Van Gogh. La question n’est pas quel est le meilleur modèle d’intégration, mais la possibilité même d’une intégration pour des gens qui vous haïssent. 

Q. Et que va-t-il se passer en France ? 

R. Je ne sais pas je suis désespéré. A cause des émeutes et à cause de leur accompagnement médiatique. Ils vont se calmer, mais qu’est ce que ça veut dire ? Ce ne sera pas un retour au calme. Ce sera un retour à la violence habituelle. Alors ils vont arrêter parce qu’il y a tout de même un couvre feu, et les étrangers ont peur, et les dealers veulent reprendre les affaires. Mais ils jouiront du soutien et de l’encouragement à leur violence antirépublicaine, par le biais du discours repoussant de l’autocritique sur leur esclavage et le colonialisme. C’est cela, ce n’est pas un retour au calme mais à la violence de routine.

Q. Alors votre conception du monde n’a aucune chance ? 

R. Non. J’ai perdu. Pour tout ce qui concerne la lutte sur l’école, j’ai perdu. C’est intéressant, parce que quand je parle comme je parle beaucoup de gens sont d’accord avec moi. Beaucoup. Mais il y a quelque chose en France, une espèce de déni qui provient des « bobos » des sociologues et des assistants sociaux, et personne n’a le courage de dire autre chose. Ce combat est perdu, je suis resté en arrière.  

Dror Mishani et Aurélia  Samothraiz  

Traduction de toutes les questions et réponses du philosophe. La parties non traduites sont des passages de commentaires des journalistes qui semblent plutôt surpris de ce qu’ils entendent.
Titre sur la couverture du supplément sous la photo de A. Finkielkraut : « Vous les Israéliens, vous me comprenez. » (ndlt)

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3. Rudolf Bkouche* : De la peur de penser à l'imbécilité politique

Ce qu'il y a de plus intolérable dans les déclarations de Finkielkraut à Haaretz, c'est cette phrase où il oppose le mal que la France a fait à ses parents déportés au bien que la France a fait aux Noirs. Au fond, il se comporte comme un vulgaire Dieudonné qui joue la concurrence des victimes.

Apparaissent ici deux points de la pensée de Finkielkraut.

D'une part, ce que j'appellerai son nationalisme juif qui l'amène à considérer que les Juifs sont les premières victimes de l'Occident, ce qui ne laisse aucune place aux autres victimes de l'Occident, à commencer par les Arabes et les Noirs.

D'autre part, son appel hystérique aux Lumières qu'il considère aujourd'hui bien plus comme une bouée de sauvetage que comme un moyen de penser le monde, en cela Finkielkraut est devenu l'un des pires représentants des anti-Lumières

Des violences ont eu lieu en France, des violences qui posent problèmes, des violences liées à la misère, au chômage et à la ghettoïsation d'une partie de la population qui vit en France, et dont une grande part est française. Que répond à cela notre philosophe anti-Lumière : 

"En France on voudrait bien réduire les émeutes à leur niveau social. Voir en elles une révolte de jeunes de banlieues contre leur situation, la discrimination dont ils souffrent et contre le chômage. Le problème est que la plupart de ces jeunes sont Noirs ou Arabes et s’identifient à l’Islam. Il y a en effet en France d’autres émigrants en situation difficile, chinois, vietnamiens,  portugais, et ils ne participent pas aux émeutes. Il est donc clair qu’il s’agit d’une révolte à caractère ethnico-religieux." 

Ainsi tout revient pour Finkielkraut à mettre l'accent sur le caractère ethnico-religieux des auteurs de violence, en oubliant leurs conditions de vie, en oubliant que ces conditions de vie, parce qu'elle résultent d'une violence sociale contre laquelle se heurtent les habitants des banlieues mis à l'écart de la société française, ne peuvent que conduire à des contre-violences qui sont peut-être plus des exutoires que de véritables luttes, mais qui nous rappellent les discriminations qui continuent d'exister dans un pays comme la France.

Tout cela Finkielkraut, enfermé dans se vision européocentrique du monde, vision à laquelle s'ajoute son nationalisme juif, ne veut pas le voir. Il veut que les pauvres soient dignes, c'est-à-dire acceptent leur pauvreté et leur mise à l'écart. Les pauvres n'ont pas à réclamer ce qui ne leur est pas dû ; tout au plus doivent-ils se contenter d'accepter ce que les civilisés de l'Europe consentent à leur donner.

Tout cela apparaît dans la vision du monde qui rejoint ici l'idéologie du choc des civilisations chère à Huntington. Les peuples colonisés par l'Europe, une fois libérés du carcan colonial, ne peuvent que haïr leurs anciens oppresseurs et, bien que libérés, ils viennent en France réclamer leur dû. C'est pour cela que l'école, cédant à leur pression, est obligée de transformer ses programmes en montrant l'histoire de la colonisation sous son seul jour négatif, oubliant "que le projet colonial voulait aussi éduquer, apporter la civilisation aux sauvages ". Une façon peut-être de régler ses comptes avec Dieudonné, mais une imposture. Finkielkraut oublie l'article 4 d'une loi votée le 23 février dernier par l'Assemblé Nationale qui stipule : 

"Les programmes de recherche universitaire accordent à l'histoire de la présence française outre-mer, notamment en Afrique du Nord, la place qu'elle mérite.

Les programmes scolaires reconnaissent en particulier le rôle positif de la présence française outre-mer, notamment en Afrique du Nord, et accordent à l'histoire et aux sacrifices des combattants de l'armée française issus de ces territoires la place éminente auxquels ils ont droit"

texte provocateur s'il en est qui a été critiqué par nombre d'historiens des universités françaises autant par son caractère unilatéral et par la volonté du législateur de donner des directives concernant l'enseignement de l'histoire.

Finkielkraut réduit alors l'histoire de l'esclavage à celle des Occidentaux qui ont lutté pour son abolition, mais il ne saurait être question d'insister sur le rôle joué par l'Europe et les Etats-Unis dans la pratique du commerce négrier. D'aucuns diraient qu'un tel discours est raciste et il faut le dire.

Mais il est vrai que Finkielkraut a décidé une fois pour toutes que les plus grandes victimes du racisme sont les Juifs et que les autres formes de racisme n'ont pas la même ampleur que l'antisémitisme. C'est faire injure aux victimes du racisme quelles qu'elles soient. La dénonciation du racisme ne se divise pas et tout propos qui tend à jouer la concurrence des victimes est inacceptable, quel que soit celui qui les prononce. 

Si Finkielkraut a raison de dire que l'Ecole ne joue plus son rôle intégrateur, il oublie de dire les conditions qui ont conduit à cette dégradation de l'Ecole, en particulier les raisons d'ordre social. Mais il aurait fallu que Finkielkraut s'intéresse aux questions économiques et sociales, au rôle délétère que joue la mondialisation du marché qui réduit les individus à n'être que des rouages de la machine économique. Cela Finkielkraut ne le peut pas, tant il est pris dans sa conception ethnique des problèmes sociaux. S'il sait se réclamer, quand nécessaire, de Condorcet, il devient incapable de comprendre les problèmes de société lorsque ceux-ci ne correspondent pas à ses conceptions. 

C'est ainsi qu'il ne veut pas comprendre les propos de ces jeunes Français d'origine étrangère, qui ne sont pas des immigrés puisqu'ils sont Français, mais qui ne comprennent pas que la France continue à les considérer comme des immigrés de la seconde ou de la troisième génération comme on dit, expression qui n'a aucun sens. Finkielkraut préfère dénoncer le fait qu'ils n'ont pas le sentiment d'être Français, renvoyant à leurs origines ethniques ou religieuses et oubliant, comme il le dit au début de son interview, de considérer la signification sociale de leur révolte, révolte que l'on ne saurait réduire à la seule violence. Mais beaucoup pensent comme Finkielkraut et les propos de ce dernier, "l'un des plus célèbres intellectuels français" comme le présente Haaretz, ne peuvent que les conforter. 

Finkielkraut oublie pourtant un point fondamental du débat, et en cela il s'est placé hors de l'héritage des Lumières. Les deux siècles qui nous ont précédés ont conduit à transformer l'idée de révolte en la belle idée de révolution, c'est-à-dire en l'idée de transformer le monde. Aujourd'hui où l'idée de révolution semble morte, ne reste que la révolte ou la jacquerie pour s'exprimer, les récentes violences en France nous le rappellent. Il est alors nécessaire de rappeler que ces violences sont la réponse à une violence plus forte, qui n'est plus la seule violence d'Etat, mais qui est la violence du capitalisme mondialisé. C'est alors l'idée de révolution qu'il faut reconstruire. C'est en cela que l'on peut retrouver la tradition libératrice des Lumières

21/11/05 

*professeur émérite à l’Université des Sciences et Techniques de Lille
 
Membre du Bureau national de l’UJFP (Union juive française pour la paix)

T:I:S, 24. November 2005

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