Christiane Schneider, MdBü, Hamburg

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 Siehe auch Zionistische Provokationen, Die Anti-Linken, Die Antideutschen, Partei Die Linke, Kriegsjuden und die Sammlung interner Links unter Israel

 

Burkhard Bernheim

Haben Antideutsche die Rosa-Luxenburg-Stiftung infiltriert?

Scharf links zur Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit Christiane Schneider, 3. Februar 2010. T:I:S, 24. Februar 2010. Mehr zur Rosa-Luxemburg-Stiftung unter Partei Die Linke

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/10christianeschneider.htm#Bernheim 

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AG Medien Der Linken Hamburg

Distanzierung von Christiane Schneider, MdBü

Stellungnahme der ag medien. hamburg zu der Beurteilung der Auseinandersetzung zwischen "Antideutschen" und antiimperialistischen Linken am 25. Oktober 2009 vor dem Internationalen Zentrum B5 und B-Movie-Kino durch Vertreter des Landesvorstands und Christiane Schneider

... Nach Aussagen von B5-Aktivisten sollen die "Backpfeifen" der Antiimperialisten eine Reaktion auf Gewalt von "Antideutschen" gewesen sein. Diese sollen Pfefferspray gegen die Linken eingesetzt, MigrantInnen bespuckt und u.a. als "Judenmörder" beschimpft haben. Da die betroffenen MigrantInnen arabischer Herkunft bzw. NichteuropäerInnen sind, liegt der Verdacht nahe, dass die "Antideutschen" ihre Beleidigungen aus islamophoben bzw. rassistischen Ressentiments heraus geäußert haben...

DIE LINKE. LV Hamburg, T:I:S 16. Januar 2010

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Thomas Immanuel Steinberg

Rätekommunisten

Christiane Schneider, Bürgerschaftsabgeordnete Der Linken in Hamburg, zeichnet für die Lokalberichte Hamburg verantwortlich. In Nr. 1 vom 14. Januar 2010 kommt die Anarchistische Gruppe / Rätekommunisten zu Wort. Sie gehört zum Herausgeberkreis des Zwei-Wochen-Blatts. Die Gruppe widmet ihren Beitrag, als .pdf-Datei im Netz, der Auseinandersetzung zwischen Befürwortern und Gegnern der israelischen Staats- und Regierungspolitik rund um den Film „Warum Israel“, im Original "Pourquoi Israël", von Claude Lanzmann. (1) 

Was da ablaufe, findet die anarchistische Gruppe, sei „Gezänk zwischen Antideutschen und Antiimps“, ein „Nebenschauplatz“ und Ausdruck von „linkem Konservatismus“ auf beiden Seiten. Bei den antideutschen Denunziantinnen habe der Antisemitismus-Vorwurf jede Trennschärfe und analytische Qualität eingebüßt:

Genau betrachtet verharmlosen Antideutsche auf diese Weise den real existierenden Antisemitismus.

Die Gegner der Antideutschen wiederum, die Antiimps, produzierten „ungeheuer angestaubte“ Diskussionspapiere, sie seien „ein lauwarmer Aufguss vergleichbarer Ansichten der 80er Jahre.“ 

Wo genau, fragt man sich da, sagt denn wer etwas, das alt und heute falsch ist? Die Rätekommunisten verraten es nicht, wohl aber, was heute neu und richtig sei: Die Antiimps vom Internationalen Zentrum B5, dieses Spektrum stehe

moderneren Formen des Antisemitismus hilflos gegenüber: Der hier immer wieder angeführte Vergleich einzelner Facetten der israelischen Besatzungspolitik mit den Verbrechen des deutschen Faschismus bestärkt letzendlich all jene, die die deutschen Verbrechen mit der „Erkenntnis“ verharmlosen möchten, wo anders gehe es doch ebenfalls recht übel zur Sache. Niemals wurde in diesen Kreisen zur Kenntnis genommen, wie sehr die NS-Vergleicherei in der deutschen Bevölkerung einer Schuldabwehr dient.

Neu freilich ist daran nur, daß jemand, der 1945 fünfzehn Jahre alt war und sich vielleicht auf den letzten Drücker noch schuldig gemacht hat, inzwischen achzig Jahre alt geworden ist. Der aber taucht im B5 nicht auf. Schon älter und bis heute wahr ist die Erkenntnis, daß Beschuldigungen von Völkern und dadurch ausgelöste Schuldgefühle vornehmlich in völkischen Kreisen spuken. Halten die Rätekommunisten die Antiimps tatsächlich für völkisch? Und schließlich: Das B5-Spektrum reicht weit in migrantische Kreise hinein, deren Alte dies und das fühlen mögen, aber sicher keine Schuld gegenüber Nazi-Opfern oder ihren Nachfahren. Geschweige denn die Jungen.

Die Rätekommunisten verteilen anschließend weitere ungenaue Hiebe, auf Antideutsche wie Antiimps, um endlich bei Barack Obamas Wahlkampfparole zu landen. Change, Veränderung sei angesagt. Ihr letzter Absatz liest sich daher so:

Beiden Seiten ist der Gedanke fremd, daß eine radikale Linke Veränderung nicht nur erfordert, sondern daß sie geradezu ihr Bewegungsprinzip ist. Als EinwohnerInnen eines bürgerlichen Staates, die eine andere, freie Gesellschaft anstreben, frei von Ausbeutung und Unterdrückung, dafür selbstbestimmt und kollektiv organisiert,

Vielleicht kann die verantwortliche Christiane Schneider nichts dafür, wenn eine Gruppe aus dem Herausgeberkreis ihres Blattes so einen Schmarren gedruckt sehen will. Vielleicht aber hätte sie zumindest verhindern können, daß der Originaltitel des Lanzmann-Films, der aus zwei Wörtern besteht, nicht mit drei Fehlern ins Blatt kommt.

T:I:S, 16. Januar 2010

Anmerkung

(1) Siehe Die Anti-Linken und Zionistische Provokationen

URL dieser Seite: http://www.steinbergrecherche.com/10christianeschneider.htm#Raetekommunisten   

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Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg, Parteistiftung Der Linken, gibt Christiane Schneider Gelegenheit, sich zu erklären. Die Stiftung will am 1. Februar 2010 mit Schneider und Anders Kühne, Hamburger Studienbibliothek, etwas veranstalten. Aus dem Netz, .pdf-Datei, die Ankündigung hier in Kopie:

Diskussion

Christiane Schneider und Anders Kühne

Antisemitismus, Antizionismus und Israelkritik

Nicht erst die Auseinandersetzungen um die im Oktober gewaltsam verhinderte Vorführung des Films "Warum Israel" haben gezeigt: die Linke hat ein Problem, mit dem sie nicht recht fertig wird. Das Problem fängt damit an, dass man sich nicht im Entferntesten darüber einigen kann, worin es besteht: Während es für die einen in dem in der Linken vorherrschenden Antizionismus liegt, den sie als eine Erscheinungsform des Antisemitismus angreifen, behaupten die anderen, das Problem sei, dass auf diese Weise die dringend notwendige Kritik der israelischen Politik in diffamierender Absicht mit einer rechten Mordideologie identifiziert würde. Beide Seiten, so scheint es, können sich kaum miteinander verständigen - so sie es denn überhaupt noch wollen. Neben einiger notwendiger Begriffsklärung soll versucht werden, die Grenze zwischen Kritik und Ideologie in den Blick zu bekommen. Die Diskussionspartner vertreten unterschiedliche Auffassungen über den Zusammenhang der drei Worte im Titel, sind sich aber einig, dass es einen gibt. Es diskutieren Christiane Schneider, Parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion in der Hamburger Bürgerschaft und Anders Kühne von der Hamburger Studienbibliothek, einem Zusammenschluss zur Aneignung und Beförderung kritischer Gesellschaftstheorie 

Mo. 01.02.10, 19:30 Uhr, Werkstatt 3, Nernstweg 32, Teilnahmebeitrag 2 €

Anders Kühne versteht sich als Hamburgs "Antisemiten-Jäger". Die Rosa-Luxemburg-Stiftung steht im dringenden Verdacht, NeoCon-Positionen zu fördern, siehe Partei Die Linke, passim. 

T:I:S, 7. Januar 2010

URL dieser Seite: http://www.steinbergrecherche.com/10christianeschneider.htm#Veranstaltung   

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Thomas Immanuel Steinberg

Warum Israel, und warum, Christiane Schneider?

Am Sonntag, dem 17. Januar 2010 um 11 Uhr zeigt das Hamburger 3001-Kino, Schanzenstr. 75 (Hinterhof), erneut den Film "Warum Israel" von Claude Lanzmann. Anschließend diskutieren

Norman Paech, ehemaliger außenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag
Christiane Schneider, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion in der Bürgerschaft
und
Rolf Verleger, Sprecher der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost

über den Film - und mit Sicherheit auch über die Vorgeschichte seiner erneuten Vorführung in Hamburg. Christiane Schneider spielt darin ein unrühmliche Rolle.

Vorgeschichte

Für den 25. Oktober 2009 hatte die Kleingruppe Kritikmaximierung mit dem Hamburger Kino B-Movie in der Brigittenstraße die Vorführung des Films "Warum Israel" von Claude Lanzmann verabredet. Mit dem Kino räumlich eng verbunden ist das Internationale Zentrum B5, siehe Foto. Aktivisten des Zentrums B5 verhinderten die Vorführung, zeigten jedoch selbst den Film öffentlich zugänglich in ihrem Ladenlokal am 9. Dezember 2009. Eine Diskussion schloß sich an.

Der Film

„Warum Israel“ wirbt für den israelischen Staat. Der Film von 1973 verschweigt die Vertreibung Hunderttausender Palästinenser mittels Terror vor und nach der Staatsgründung, die Diskriminierung der verbliebenen Palästinenser und die grausame Besatzung der Westbank, des Gazastreifens und der Golanhöhen. Der Autor des Films, Claude Lanzmann, wird bis heute nicht müde zu behaupten, in Israel gäbe es nur Juden. (1) Lanzmann sieht den vom faschistischen Außenminister Avigdor Lieberman ins Auge gefaßten „Transfer“ der auf dem Staatsgebiet verbliebenen Palästinenser ins Nirgendwo offenbar bereits als vollzogen an. Mehr hier zum Film und hier zu Claude Lanzmann.

Der Konflikt

Kritikmaximierung wird als antideutsch bezeichnet. Die Gruppe hält sich für links, tritt aber für die israelische Kriegs- und Besatzungspolitik ein. Die Aktivisten des Internationalen Zentrums B5 verstehen sich antiimperialistisch und verurteilen die israelische Kriegs- und Besatzungspolitik ebenso wie die Deutschlands, der USA und anderer imperialistischer Staaten. Sie empfanden die geplante Vorführung eines pro-imperialistischen Films in unmittelbarer Nachbarschaft ihres Zentrums als Provokation und drängten auf Absetzung des Films. Als sie zum geplanten Vorführungstermin einen israelischen Kontrollpunkt vor dem Kinoeingang simulierten, setzte die Kinoleitung den Film tatsächlich ab. Einzelheiten zum Konflikt siehe besonders hier und allgemein hier, passim.   

Unwahrheiten

Der Konflikt wurde mit Verzögerung deutschland- und europaweit bekannt, weil das offensichtlich falsche Gerücht aufkam, die Antiimperialisten hätten die Kinobesucher als Scheißjuden (2) bezeichnet. Am 2. November 2009 nahm Christiane Schneider Stellung. Die Bürgerschaftsabgeordnete meint, es gehe

in dem Film, dessen Aufführung verhindert wurde, nämlich nicht um die Begründung der Politik Israels, sondern der Existenz Israels... 

... das ist die Botschaft der Sprengung. Ihr politischer Zweck war es, mit dieser Provokation das Existenzrecht Israels als Zufluchtsort jüdischen Lebens demonstrativ zu bestreiten. Zugleich wurde damit das Recht bestritten, dass sich die Erfahrung jüdischer Menschen, eben diesen Zufluchtsort zu benötigen, in der [deutschen!] Öffentlichkeit artikulieren.

Das verbietet jeden Versuch, die Sprengung zu rechtfertigen oder herunterzuspielen.

Doch hatten die Antiimperialisten des Internationalen Zentrums B5 die Veranstaltung nicht gesprengt. Vor allem aber haben sie nirgends, schon gar nicht durch ihre Aktion, den rechtmäßigen Bestand des Staates Israel bezweifelt, sondern allein seine rechtswidrigen Taten angegriffen. Christiane Schneider hat sich die unwahre Behauptung zusammenfantasiert. 

Konsequenz 

Nach wie vor verbreitet der Landesverband der Hamburger Linken Schneiders Stellungnahme mit den darin enthaltenen Unwahrheiten. Im Anschluß an die erneute Filmvorführung am Sonntag, dem 17. Januar 2010 (der Film dauert drei Stunden) sollte Christiane Schneider wegen beider Unwahrheiten zur Rede gestellt werden. 

Warum, Christiane Schneider, verbleiben die Unwahrheiten auf der Internetseite des Hamburger Landesverbandes Der Linken? 

T:I:S, 6. Januar 2010

Anmerkung 

(1) Zuletzt Im Freitag vom 9. Dezember 2009. Lanzmann:

Ich bin Jude, ich kann nicht für die Araber und nicht für die Palästinenser sprechen. Ich spreche in meinem Film über das Erstaunen, das eintritt, wenn man realisiert, dass jeder in diesem Land jüdisch ist. Das ist die Aussage meines Films...

(2) Anderen Latrinenparolen zufolge soll "Judenschweine", "Schweinejuden" oder "Ihr Judenschweine" gerufen worden sein. Claude Lanzmann, der nicht dabei war, hat sich in einem Interview Im Freitag auf "Schweinejuden" festgelegt. Die Polizei, die dabei war, hat nichts davon gehört, ein Zeuge hat sich bei ihr nicht gemeldet, nirgends ist zu erfahren, welche Person (oder welche Personen) das oder Ähnliches gerufen haben soll. 

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