Siehe auch insbesondere Hasbara - Zionistische Propaganda
und allgemein die ausführliche interne Linksammlung unter Israel
An investigation into illegal human
organ trading in Kosovo, Turkey and Israel, and the challenges facing law enforcers
AlJazeera-Journalistinnen
amüsieren sich damit, der Türkei, dem Kosovo und Israel nachzuweisen, daß sie
Kapitalverbrechen nicht verfolgen. So hat ein reicher alter Israeli sich die
Niere einer armen jungen Palästinenserin gekauft, ohne Strafverfolgung in
Israel befürchten zu müssen. Unterdessen bezahlt der Betreiber von AlJazeera,
der Emir von Katar, Kapitalverbrecher in Syrien.
Video, 20. Dezember 2012, 25 Minuten. T:I:S, 20. Dezember
2012. AlJazeera führt Moshe Harel als Organhändler auf,
dessen Name auch unter
Kosovarischer
Organspenderring aufgeführt wird.
Siehe auch Organhandel und Katar / Qatar
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#Traders
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*
Suspicion: Israelis harvested organs from the needy
Police suspect organ-harvesting network operated mainly in
Kosovo, Azerbaijan; probe was launched after Turkish man told authorities in
Kosovo he was 'thrown out to the street' following operation
ynet,
22. Mai 2012. T:I:S, 23. Mai 2012
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#Senyor
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*
Nancy Scheper-Hughes
The Rosenbaum Kidney Trafficking Gang
"The crime was … the theft of life, defrauding the
wretched of the earth of their spare kidneys, stealing from the poor to
supplement the bodies of the well-insured and well advantaged.”
A
CounterPunch Exclusive, November 30, 2011
T:I:S, 1. Dezember 2011. Siehe
auch
Nancy Scheper-Hughes
zum
israelischen Organhandel
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#Nancy
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*
Thomas Immanuel Steinberg
Organraub auf dem Sinai
CNN: Von Beduinen gefangene
afrikanische Flüchtlinge werden innerer Organe beraubt, wieder zugenäht und
sterben gelassen
Im zweiten Teil einer Video-Serie vom 5. November 2011 berichtet
CNN, Beduinen auf der ägyptischen Halbinsel Sinai nähmen afrikanische
Flüchtlinge auf ihrem Weg ins benachbarte Israel gefangen. Geeignete Opfer
würden ihrer Nieren oder ihrer Leber beraubt, wieder zugenäht und bald darauf
sterben. Siehe CNN-Video
und Springers
Welt.

Quelle: Wikipedia. Vergrößern
Beweismittel sind Fotos zugenähter Leichen, die Hamdi al-Azzazy
von der New Generation Foundation for Human Rights, einem Kairoer Arzt vorgelegt
hat. Die Nähte, so der Arzt angesichts der Fotos, wirkten professionell.
CNN läßt sich in dem Video mitteilen, daß die Organe in
mobilen Operationsräumen entnommen, zunächst in Kühlschränken gelagert, dann
nach Kairo gebracht und dort implantiert würden.
Der Vorsitzende der New Generation Foundation for Human Rights,
Hamdi al-Azzazy, beruft sich auf Ellen Rosser, offenbar
eine Pro-Palästina-Aktivistin, siehe
hier.
Als Kooperationspartner der Foundation wird in anderen
Presseberichten die italienische EveryOne Group genannt. Auf der Titelseite
ihrer Homepage
prangt in voller Breite und fast halber Höhe das Logo vom "CNN Freedom
Project - Ending Modern Day Slavery" im Wechsel mit eleganten Bildern aus
Afrika.
Die italienische EveryOne Group schreibt
über sich:
EveryOne Group gets its inspiration from the work carried
out by the Westerweel group, which in the early 1940s opposed the
persecution of the Jews in Holland and the horrors of the Holocaust. The
Westerweel group saved many Jews from deportation and the gas chambers.
Roberto Malini has met the Holocaust survivor and leader of the Westerweel
group, Mirjam Waterman Pinkhof.
Die Gruppe unterscheidet
zwischen "Members" und "Guides".
Members seien:
Roberto Malini • Matteo Pegoraro • Dario Picciau • Glenys Robinson •
Fabio Patronelli • Steed Gamero • Ionut Grancea • Mariana Danila • Nico
Grancea • Ipat Ciuraru • Katalin Barsony • Stelian Covaciu • Rebecca
Covaciu • Santino Spinelli • Daniela De Rentiis • Ahmad Rafat •
Seyed Mehdi Kazemi • Saimir Mile • Marcel Courthiade • Jeanne
Gamonet • Jean "Pipo" Sarguera • Arsham Parsi • Stefania
Micol • Udila Ciurar • George Scarlat • Ted Coombs • Elena Vergil
• Niko Rergo • Mauro Zavalloni • Nidhi Trehan • Victor Lacatus •
Stefan Cojak • Viktoria Mohacsi • Joanna Zúñiga • Michele Biancucci •
Georges Alexandre • Giuseppe Criseo • Kathi Diamant • Kafka Project at San
Diego State University • Réné Bokoul • Marilina Lucia Castiglioni •
Alvin Gahimbaze • Daniela Malini • Fabio Pollio • Morena La Rosa
Guides seien:
Elisheva Zimet • Halina Birenbaum • Leah Gitter • Simon Gitter • Alice Offenbacher • Walter Gutmann • Ruth Bondy •
Jacques Stroumsa • Tamara Deuel • Lily Ofek • Simha Appelboim • Mirjam
Pinkhof • Aharon Ohnhaus • Manzi Franz • Hanneli Pick - Goslar •
Eva Fischer • Antonia Bezzecchi • Goffredo Bezzecchi • Piero
Terracina • Edith Bruck • Liliana Segre • Goti Bauer •
Noemi Bersan • Claudio Brioschi • Nedo Fiano • Giuseppe Di Porto
• Paola Astuni • Elena Servi • Tatiana Bucci • Ruth Steindler
Pardo • Michael Levitzky • Jacob Vassover • Mihai Ciuraru •
Augustin Affi • Mons. Cesare Mazzolari
Im Vordergrund der Aktivitäten der Gruppe steht zur Zeit die
Unterstützung von Flüchtlingen aus Eritrea.
Ein US-amerikanisches America
Team for Displaced Eritreans beschreibt mit Datum vom 16. September
2011 eine Kundgebung von Beduinen gegen Organraub unter dem Titel " Trafficking and Organ
Theft of African Refugees", .pdf-Datei.
Hamdy Al-Azazy von der "New Generation Foundation for Human Rights, Arish (ngf-humanrights.org)" wird als Organisator der Kundgebung genannt.
Team-Vorsitzender ist John-Stauffer, einst Lehrer
im US Peace Corps, einer Kalte-Kriegs-Einrichtung.
Bemerkungen
1. Der Staat Eritrea ist mit den westlich, vor allem deutsch unterstützten
Herrschern Äthiopiens verfeindet. Laut Thomas C. Mountain, der in Eritrea lebt,
ist seine Wahlheimat Zielscheibe der UNO.
2. Das an den Sinai angrenzende Israel ist laut Ha'aretz eine der Drehscheiben
des internationalen Organhandels. Zahlreiche hier
zitierte und verlinkte Beiträge belegen diese Aussage. Insbesondere sei auf das
Dossier mit vier aus dem Schwedischen ins Deutsche
übersetzten Zeitungsartikeln verwiesen.
3. Das CNN-Video, der Charakter der beteiligten NGOs, die vorangegangenen
Einzelartikel und die jüngsten Berichte wie der in Springers Welt ähneln dem
Save-Darfur-Rummel, einer von christlich-fundamentalistischen und
US-amerikanisch-neokonservativen Organisationen betriebenen Propaganda-Kampagne,
siehe Sudan, passim.
4. Der CNN-Bericht kann ganz oder teilweise wahr sein.
T:I:S, 18. November 2011
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#Sinai
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*
Kosovarischer Organspenderring: die Israel-Connection
Es paßt, daß der im angeblichen kosovarischen Organhändlerring als
“Festmacher” bezeichnete Mann ein Israeli türkischer Herkunft ist. Moshe
Harel, im Zusammenhang mit dem Fall von Interpol gesucht und flüchtig, wird
beschuldigt, potenzielle Spender in der Türkei mit Empfängern zusammengebracht
zu haben, von denen die meisten, wenn nicht alle, Verbindungen zu Israel hatten.
Der israelische Markt für Spenderlebern ist gut dokumentiert, und die
meisten internationalen Händlerringe sind mit wohlhabenden israelischen
Patienten auf sogenannten „Transplantationsumläufen“ verbunden. In Israel
werden wegen der Sorge in der orthodoxen Gemeinde um den Körper nach dem Tode
wenig Organe gespendet.
Bis vor kurzem, so sagten Experten, konnten israelische Staatsbürger von den
Krankenkassen Teilerstattungen für Transplantationen im Ausland verlangen. Die
Gesetzeslücke soll internationalem Druck folgend kürzlich gestopft worden
sein.
Nur 10% der israelischen Erwachsenen haben Spenderkarten, im Vergleich zu über
30% in den meisten westlichen Ländern. Um die Spenderrate zu erhöhen, hat
Israel hat ein Programm lanciert, demzufolge Karteninhaber bevorzugt behandelt
werden, wenn sie selbst ein Implantat brauchen.
Die Empfänger illegal transplantierter Organe in einem privaten südafrikanischen
Krankenhaus vom vergangenen Monat wurden als Israelis bezeichnet. Die Spender
– darunter sollen auch Kinder gewesen sein – waren Brasilianer und Rumänen.
Sie erhielten 6000 $ (3869 £) je Niere. Netcare Süd-Afrika, das auch Krankenhäuser
in Großbritannien betreibt, gestand, 3,8 Millionen Rand (342 000 £) von einem
illegalen Organhandelssyndikat erhalten zu haben.
Guardian,
17. Dezember 2010. T:I:S, Übersetzung, 19. Dezember 2010
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#Lewis
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*
Israelis kauften Spendernieren in Südafrika.
Oracle
Syndicate, T:I:S, 17. November 2010
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#Suedafrika
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*
Interpol hunts two Israelis for Kosovo organ trafficking.
Ha'aretz,
T:I:S, 15. November 2010
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#Kosovo
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*
Organhandel, ausführliche Darlegung der Fakten, Israel
betreffend
Tissue, Skin, Bone and Organ Harvesting at Israel's National Forensic
Institute. Body Parts and Bio-Piracy. Nancy Scheper-Hughes, CounterPunch,
25. Oktober 2010
T:I:S, 27. Oktober 2010
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#CounterPunch
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*
Ein Israeli soll in der Ukraine einen Handel mit Nieren aufgezogen haben,
berichtet der ukrainische Armee-Sender. Junge ukrainische Frauen sollen 10 000
Dollar dafür erhalten haben, daß eine ihrer Nieren einem bedürftigen Israeli
für 200 000 Dollar implantiert wurde. Umsatz des Organhandelsrings laut
ukrainischer Polizei 40 Millionen Dollar. Die Einrichtung, die die Nieren
entnommen haben soll, hat den Vorwurf bestritten.
Israeli suspected of
running Ukraine organ trafficking ring
An Israeli man was
arrested Friday for allegedly running an organ trafficking network in the
Ukraine, Army Radio reported. The Israeli, whose name was not revealed, was
arrested by Ukrainian police along with 12 other people. According to the
report, the network operated for over three years and recruited donors
via the internet. Most of the donors were young women who agreed to sell a
kidney for $10,000.
The organs were then
allegedly transferred to Israelis in need of a kidney transplant, which cost
over $200,000, said the head of the Ukrainian organization for
combating human trafficking during a press conference following the
arrests. Ukrainian police estimated that the network made a gross sum of $40
million.
The facility in which
the alleged operations for extracting the kidneys took place denied the
allegations.
Ha’aretz,
6. August 2010. T:I:S, 9. August 2010.
Siehe auch ynet.
In
der Vergangenheit hatten Parteigänger der Massaker-Regierung vergleichbare
Beschuldigungen als antisemitisch motiviert bezeichnet, zum Beispiel Horst
Pankow in Gremlizas Konkret 10/2009.
In eigener Sache
Die anonymen
Betreiber des Internet-Auftritts "Altermedia Deutschland -
Störtebeker-Netz" haben meinen Beitrag "Ukrainische Nieren für
Israel" kopiert und bei
sich ins Netz gestellt. Der Disclaimer
/ Copyright am Ende jeder meiner Seiten besagt unter "3. Urheber-
und Kennzeichenrecht":
... Das
Copyright für veröffentlichte, vom Autor selbst erstellte Objekte bleibt
allein beim Autor der Seiten. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher
Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte in anderen elektronischen
oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors
nicht gestattet.
Ich habe dem
Internet-Auftritt "Altermedia Deutschland - Störtebeker-Netz" keine
solche Zustimmung erteilt und die anonymen Betreiber per contact-de@altermedia.info
auf die Rechtswidrigkeit ihres Handelns hingewiesen. Wie kann ich wirkungsvoll
gegen die anonymen Täter vorgehen? Tips erbeten über
Thomas Immanuel
Steinberg, 13. August 2010
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*
Anklage
wegen Organhandels
Jerusalem.
Israel hat gegen einen ehemaligen General und vier weitere Bürger Anklage wegen
Organhandels erhoben. Sie sollen einen landesweit operierenden
Organschmuggelring betrieben haben. Den Angeklagten wird Menschenhandel zum
Zweck der Organentnahme und Geldwäsche vorgeworfen.
Laut
der am Donnerstag veröffentlichten Anklageschrift hat der Organhändlerring die
verzweifelte Lage kranker Menschen ausgenutzt. Polizeilichen Ermittlungen bot
die Bande bis zu 100 000 Dollar für eine Niere. In mindestens zwei Fällen
wurden die Spender jedoch nicht bezahlt.
apn/jW, 23. April 2010
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#Anklage
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*
Die
israelische Polizei hat einen Organhändlerring gesprengt. Unter den sechs
Festgenommenen ist ein Brigade-General der Reserve. Israel ist eine der
Drehscheiben des internationalen Organhandels. Ha'aretz.
(1)
In
der Vergangenheit hatten Parteigänger der Massaker-Regierung vergleichbare
Beschuldigungen als antisemitisch motiviert bezeichnet, zum Beispiel Horst
Pankow in Gremlizas Konkret 10/2009.
T:I:S,
7. April 2010
Anmerkung
(1) Ha'aretz-Artikel auf
Deutsch in der Übersetzung von Hansjörg Rothe vom 12. April 2010 auf hintergrund.de.
T:I:S, 13. April 2010
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#gesprengt
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*
Organhandel in Israel und
Antisemitismus-Beschuldigungen in Schweden
1. Jan
Guillou: Israel
hat gestanden – nun schweigen die liberalen Dumpfbacken. Aftonbladet,
17. Januar 2010. Übersetzung aus dem Schwedischen
2.
Ian Black: Arzt gibt zu, dass israelische Pathologen Organe ohne
Einwilligung entnommen haben. The Guardian, 21.
Dezember 2009. Aus dem Englischen
3.
Israelischer
Protest gegen einen Feuilletonartikel. Aftonbladet / TT, 18./19. August 2009.
Übersetzung aus dem Schwedischen
4.
Donald Boström: “Unsere
Söhne werden ihrer Organe beraubt”. Aftonbladet,
17. August 2009. Übersetzung
aus dem Schwedischen
*
Israel
hat gestanden – nun schweigen die liberalen Dumpfbacken
Es ist also wahr, dass es
einen umfassenden und systematischen illegalen Handel mit den Organen
erschossener Palästinenser in Israel gab. Die Enthüllung erfolgte im
israelischen Fernsehen im Dezember und erregte großes Aufsehen auf der ganzen
Welt. Sie war nicht nur die Spitzenmeldung bei CNN und anderen Fernsehanstalten,
sondern auch in Europa. Eine Weltnachricht also.
Aber nicht in Schweden
(auch nicht in Deutschland, Anm. d. Übers.). Hier waren es nur die Leser des
Aftonbladet, die von diesem sensationellen israelischen Geständnis erfuhren.
Eine Erklärung für diese besondere schwedische Nachrichtenbewertung ist, dass
jetzt eine große Zahl unserer liberalen Politiker, Leitartikler und
Kulturjournalisten eine Schamkappe* tragen müssen. Daher sind sie natürlich
nicht bereit, die Sache zu diskutieren.
Anders war es bei der
Entstehung der Geschichte. Ein Artikel im Feuilleton des Aftonbladet war es nämlich,
der zu einem Schneeball wurde. Und der löste eine Lawine aus. Im September
schrieb der unabhängige Journalist Donald Boström einen Artikel über den
bekannten palästinensischen Verdacht, dass Palästinenser, die aus dem einen
oder anderen Grund von den israelischen Streitkräften getötet wurden, danach
ihrer Organe beraubt wurden, weil sie immer weggebracht, aufgeschnitten und
einige Zeit später zusammengeflickt zurückgebracht wurden.
Wenn dieser Artikel nur
verschwiegen worden wäre, was aus teils natürlichen Gründen das normale
Schicksal von Artikeln im Feuilleton ist, wäre nichts geschehen. Und wir hätten
niemals die Wahrheit erfahren. Aber dieses Mal geschah das genaue Gegenteil. Die
israelische Regierung wurde von einer Reihe von Wahnsinnsausbrüchen ereilt,
gespielt oder nicht, und sie forderte von der schwedischen Regierung, sie solle
das Aftonbladet verurteilen. Die schwedische Botschafterin in Israel bat im
Namen des schwedischen Volkes um Entschuldigung für diese verabscheuungswürdigen
Schreibereien.
Das wurde eine große Sache
in der Weltpresse. Und natürlich beteiligten sich daran die Liberalen. Die außenpolitische
Sprecherin der Folkparti Birgitta Ohlsson warf Boström vor, der Artikel
enthalte „viele antisemitischen Schablonen und Stereotypen über Juden“ –
natürlich ohne den geringsten Beleg aus dem Text. Die Leitartikelseite des
Sydsvenska Dagbladet (konservativ) ernannte das Aftonbladet zum
„Antisemitbladet“. Die Leitartikelseite von DN (Dagens Nyheter, neoliberal)
sprach davon, wie „Aftonbladet und insbesondere dessen Kulturseite eine führende
Rolle bei antisemitischen Äußerungen“ spielten. Die Kulturredakteure von DN
und Expressen (Pendant zur Bildzeitung) beteiligten sich natürlich an den
Anklagen, wenn auch etwas abgemildert und schick drollig. Der Vorsitzende des
Publicistklubs – ohne den betreffenden Text gelesen zu haben – fand Grund,
sich dem Chor der Antisemitismus-Beschuldiger anzuschließen.
Die Beschuldigungen sind
Standard im Arsenal der Verteidiger Israels. Sie sind heimtückisch, denn sie
setzen eine Art umgekehrter Beweisführung voraus, die niemand erbringen kann,
genauso wenig wie Birgitta Ohlsson beweisen kann, dass sie keine heimlichen pädophilen
Neigungen hat. Aber die Voraussetzung, um die Antisemitismuskampagne dieses Mal
in Gang zu setzen, war, dass das, was Donald Boström geschrieben hatte, nicht
wahr wäre. Oder dass er sich antisemitisch ausgedrückt hätte.
Das konnte kein einziger
Liberaler nachweisen, keine einzige Antisemitismus-Beschuldigung wurde mit einem
Zitat belegt. Es blieb also nur die Frage: Wahr oder nicht wahr?
Eine Frage, die also im
Dezember beantwortet wurde, als die Medien der Welt, außer den liberalen
schwedischen (und allen deutschen, Anm. Übers.) die Wahrheit berichten konnten:
Dass man in Israel lange Zeit alle möglichen Organe gestohlen hat, nicht nur
von gerade erschossenen Palästinensern, sondern auch von verstorbenen
Touristen.
[...] Ja, die israelische
Arme ist nicht extra auf Jagd gegangen, um Palästinenser zu ermorden, nur um
ihre Organe zu konfiszieren, heißt es. Was Donald Boström auch nie behauptet
hat.
Weshalb hätte er das auch
tun sollen? Israel hat lange Todeslisten, und Israel hat in den letzten
Jahrzehnten Hunderte von jungen Palästinensern gemeuchelt. Das ist diese
Lizenzjagd, die auf Schwedisch „außerrechtliche Hinrichtungen“ genannt
wird. Auf Englisch ist der Fachausdruck „targeted killings“.
In diesem konkret
einfachen, aber sehr brutalen Zustand gibt es eine Denkwürdigkeit, die mich
zumindest stark berührt. Es ist schon ziemlich ekelhaft, dass Verbrecher in
Israel Organe von „außerrechtlich Hingerichteten“ aus der besetzten
Gesellschaft gestohlen haben. Aber das ist normales marktangepasstes privates
Verbrechertum. Um so ekelhafter ist es, wenn berechtigte Kritik daran unter
unseren vornehm empfindsamen Liberalen eine Woge von Antisemitismus-Beschuldigungen
auslöst.
Aber keiner von ihnen
stellt die stetige Zufuhr junger frischer Leichen in Frage. Als ob die Sache völlig
unstrittig wäre, als ob es das selbstverständliche Recht der Besatzungsmacht
Israel wäre, ein permanentes Mordkommando zu unterhalten, das missliebige Palästinenser
liquidiert.
Die liberalen Dumpfbacken
gehen sehr selektiv vor bei ihrem humanitären Engagement.
Aftonbladet,
17. Januar 2010. Übersetzung aus dem Schwedischen
*Jan Guillou ist Kolumnist des
Aftonbladet
** Ein Schüler einer unteren
Schulklasse mußte früher eine Schamkappe, eine Papiertüte aufsetzen, wenn er
etwas ausgefressen hatte. Oft musste er außerdem in der Schamecke stehen. Das
gab es offenbar in vielen Ländern. (Anmerkung d. Übers.)
*
Arzt
gibt zu, dass israelische Pathologen Organe ohne Einwilligung entnommen haben
Israel hat
zugegeben, dass Pathologen Organe von toten Palästinensern und anderen ohne
Einwilligung ihrer Familien entnommen haben, – eine Praxis, von der gesagt
wird, sie sei in den 1990er Jahren beendet worden. Das wurde am Wochenende
bekannt.
Das Eingeständnis des früheren Chefs des forensischen Zentrums des Landes
folgte einem furiosen Streit, veranlasst durch den Bericht einer schwedischen
Tageszeitung, Israel habe Palästinenser getötet, um ihre Organe zu benutzen
– eine Beschuldigung, die Israel bestritten und „antisemitisch“ genannt
hat.
Die Enthüllung in einer Fernsehdokumentation ist geeignet, in der arabischen
und muslimischen Welt Wut hervorzurufen und finstere Stereotypen von Israel und
seinem Verhalten gegenüber den Palästinensern zu verstärken. Irans staatliche
Press TV berichtete die Geschichte heute Abend, illustriert mit Fotos von toten
oder schrecklich verletzten Palästinensern.
Ahmed Tibi, ein israelisch-arabischer Parlamentsabgeordneter, sagte, der Bericht
belaste die israelische Armee.
Die Geschichte beruht auf einem Interview mit Dr. Yehuda Hiss, ehemaliger Leiter
des Forensischen Instituts Abu Kabir bei Tel Aviv. Das Interview wurde im Jahr
2000 von einer amerikanischen Wissenschaftlerin geführt, die es nun wegen des
Streites zwischen Israel und Schweden über einen Bericht in der Stockholmer
Tageszeitung Aftonbladet veröffentlicht hat.
Channel 2 TV berichtete, dass Spezialisten vom Abu Kabir in den 1990er Jahren
Haut, Hornhäute, Herzklappen und Knochen aus den Körpern von israelischen
Soldaten, israelischen Bürgern, Palästinensern und ausländischen Arbeitern
oft ohne Einverständnis der Verwandten entnommen hätten.
Das israelische Militär bestätigte dem Sender, dass es diese Praxis gegeben
habe, fügte aber hinzu: „Diese Aktivitäten endeten vor einer Dekade und
wurden nicht wieder aufgenommen.“
Hiss sagte: „Wir begannen, Hornhäute zu entnehmen … was auch immer getan
wurde, war höchst inoffiziell. Nach einem Einverständnis der Familien wurde
nicht gefragt.“
Jedoch gab es keine Beweise, dass Israel Palästinenser getötet hat, um deren
Organe zu entnehmen, wie die schwedische Zeitung berichtet hatte. (Das hat
Aftonbladet nicht behauptet, siehe Aftonbladet vom 17.
August 2009, Anm. Übers.) Aftonbladet zitierte Palästinenser, die gesagt hätten,
dass junge Männer von der Westbank und aus Gaza von den israelischen Truppen
festgenommen und ihre Körper mit fehlenden Organen zu ihren Familien zurückgebracht
worden seien. Das Interview wurde von Nancy Scheper-Hughes, Professorin für
Anthropologie an der University of California, Berkeley, veröffentlicht, die
eine Studie über Abu Kabir durchgeführt hatte.
Sie wurde von Associated Press mit der Aussage zitiert, sie habe gemeint, dass
das Interview veröffentlicht werden müsse, zumal die Palästinenser „bei
weitem“ nicht die einzigen Betroffenen waren, weil „die Symbolik, wissen
Sie, Haut von der Bevölkerung zu nehmen, die als Feind betrachtet wurde, etwas
[ist], was gerade im Hinblick auf sein symbolisches Gewicht überdacht werden
muss.“
Israel hat den Artikel aus dem Aftonbladet als eine „heftige antisemitische
Verleumdung“ bezeichnet und verlangt, dass Schweden ihn verurteilt.. Stockholm
hat sich geweigert und erklärt, dass man andernfalls die Meinungsfreiheit des
Landes verletzen würde. Der Außenminister sagte daraufhin einen Besuch in
Israel ab, gerade als Schweden die rotierende EU-Präsidentschaft übernommen
hatte.
Hiss wurde 2004 von seinem Posten entfernt, als zum ersten Mal einige Details über
Organentnahmen berichtet wurden, aber er arbeitet noch immer an dem forensischen
Institut.
Israels Gesundheitsminister hat erklärt, dass alle Entnahmen jetzt mit
Zustimmung getätigt würden. „Die Richtlinien waren zu jener Zeit nicht
klar,“ heißt es in einem Statement gegenüber Channel 2. „In den letzten 10
Jahren hat Abu Kabir in Übereinstimmung mit der Ethik und dem jüdischen Gesetz
gearbeitet.“
Der Artikel wurde am 21. Dezember 2009 geändert. Die Überschrift
wurde ausgetauscht, weil sie den Inhalt der Geschichte nicht richtig wiedergab.
Nancy Scheper-Hughes's Name war im Originaltext falsch geschrieben als Nancy
Sheppard-Hughes.
The
Guardian, 21. Dezember 2009. Übersetzung aus dem Englischen
*
3.
Israelischer Protest
gegen einen Feuilletonartikel
Stockholm.
Israels stellvertretende Außenminister Danny Ayalon fordert, dass die
schwedische Regierung einen Artikel über israelischen Organhandel im
Aftonbladet verurteilt, den er rassistisch nennt.
Der schwedische Botschafter
schließt sich der Kritik an.
- Wir haben bei einem
Treffen mit dem schwedischen Botschafter gegen den Artikel protestiert, sagt der
Sprecher des israelischen Außenministeriums Yigal Palmor zu AFP und fügt
hinzu, dass ein formeller Protest unterwegs sei.
Der Artikel, am Dienstag
auf der Kulturseite des Aftonbladet publiziert, wurde von dem freien
Journalisten Donald Boström geschrieben. Dort wird der Verdacht von Angehörigen
von Palästinensern beschrieben, die von israelischen Soldaten getötet wurden.
Israelische Soldaten sollen Organe von den Getöteten gestohlen haben, behaupten
die Angehörigen gegenüber Boström.
Der Artikelverfasser zieht
daraufhin Parallelen zwischen einem getötetem Palästinenser mit einer
Obduktionsnarbe auf der Brust, den er selbst 1992 in Gaza gesehen hat, und dem
Korruptionsskandal, der in diesem Sommer den amerikanischen Teilstaat New Jersey
erschütterte.
Heftige Reaktionen
In den Skandal, in dem eine
ganze Reihe Beamte, Politiker und einige Rabbiner verschiedener
Korruptionsverbrechen verdächtigt werden, ist ein Mann mit dem Namen Levy Izhak
Rosenbaum verwickelt. Er wird des illegalen Organhandels verdächtigt.
Boström behauptet weiter,
dass in Israel mit Zustimmung der Behörden ein umfangreicher illegaler
Organhandel vor sich geht, an dem hoch angesiedelte Ärzte in den großen
Krankenhäusern beteiligt sind. Boström schreibt auch, dass der Internationale
Gerichtshof (IGH) “unbedingt Untersuchungen einleiten sollte, in wieweit es
sich um israelische Kriegsverbrechen handelt”.
Die israelische Regierung,
genau wie die Medien in Schweden und Israel, haben sehr heftig reagiert:
- Dieser Artikel stinkt
nach Rassismus und erinnert an die Anklagen im Mittelalter über Blutopfer und
Ritualmorde, sagt z.B. Vizeaußenminister Danny Ayalon.
Die schwedische Außenministerin
in Tel Aviv, Elisabeth Borsiin Bonnier, ist ebenso empört.
In einer Stellungnahme auf
der Homepage der Botschaft schreibt sie, der Artikel sei “ebenso schockierend
und widerlich für uns Schweden wie für israelische Bürger. Wir teilen deren
Verärgerung, die die israelische Regierung, die Medien und die israelische
Gesellschaft ausgedrückt haben.”
“Lokale
Initiative”
Das
schwedische Außenministerium in Stockholm nimmt eine andere Haltung ein.
- Das Außenministerium
rezensiert keine Artikel in der schwedischen Presse über Zustände im Ausland,
sagt der Sprecher Anders Jörle zu TT (einer schwedischen Nachrichtenagentur,
Anm. d. Übers.)
- Die Botschaft in Israel
hat auf lokale Initiative hin Stellung genommen, sagt er.
Sowohl Borsiin Bonnier als
auch Jörle verweisen auf die schwedische Presse- und Redefreiheit. Borsiin
Bonnier weist jedoch darauf hin, dass zu dieser Freiheit auch eine “gewisse
Verantwortung” gehöre, die dem verantwortlichen Herausgeber obliege.
Lena Posner Körösi,
Vorsitzende des Jüdischen Zentralrates in Schweden, fordert, dass sich der
verantwortliche Herausgeber des Aftonbladet Jan Helin von antisemitischen
Behauptungen distanziert und schreibt, dass der Inhalt in Boströms Artikel
“wirkliche Klassiker des Antisemitismus wiederbelebt - Juden, die Kinder
rauben, schlachten und deren Blut stehlen”.
Aftonbladet
/ TT,
18./19. August 2009. Übersetzung aus dem Schwedischen
*
“Unsere
Söhne werden ihrer Organe beraubt”
Palästinenser
beschuldigen die israelische Armee, ihren Opfern Körperteile zu stehlen.
Donald Boström berichtet über den internationalen
Transplantationsskandal – und wie er selbst Zeuge eines Übergriffes auf einen
neunzehnjährigen Jungen wurde
Ich bin jemand, den ihr
einen “Kuppler” nennen könnt, sagte Levy Izhak Rosenbaum aus Brooklyn, USA,
in einer heimlichen Aufnahme mit einem FBI-Agenten, von dem er glaubte, es sei
ein Kunde. Zehn Tage später, Ende Juli diesen Jahres [2009] wurde Rosenbaum im
Zusammenhang mit der Enthüllung eines großen Korruptionsskandals in New Jersey
verhaftet: Rabbiner, Abgeordnete und Beamte hatten jahrelang Geldwäsche und
illegalen Organhandel betrieben, was jetzt wie ein Netzwerk der Sopranos
aufgerollt wurde. Rosenbaums Kuppelei war also keine Romantik, sondern er kaufte
und verkaufte Nieren aus Israel auf dem Schwarzmarkt. Nach seinen eigenen
Aussagen kauft er Organe von wenig bemittelten Menschen in Israel für 10 000 $
und verkauft sie an verzweifelte Patienten in den USA für 160 000 $. Die legale
Wartezeit auf eine Niere beträgt durchschnittlich neun Jahre.
Die
Beschuldigungen haben die amerikanische Transplantationsindustrie erschüttert.
Wenn es wahr ist, ist es das erste Mal, dass organ trafficking (Organhandel) in
den USA dokumentiert wird, sagen Experten in der Zeitung New Jersey Real-Time
News.
Auf
die Frage, wie viele Organe er verkauft hat, antwortet Rosenbaum: Eine ganze
Menge. Viele. Und es ist nie etwas schief gegangen, prahlt er weiter. Er
betreibt sein Geschäft seit langem.
Francis
Delmonici, Harvardprofessor für
Transplantationschirugie und Mitglied des Führungsgremiums des National
Kidney Foundation Board of Directors, sagt in der gleichen Zeitung,
organ trafficking wie in Israel gebe es auch an anderen Orten der Welt.
Schätzungsweise zehn Prozent der 63 000 Nierentransplantationen auf der Welt
seien illegal, sagt Delmonici.
Heiße
Länder für diese illegalen Praktiken sind Pakistan, die Philippinen und China,
von denen man annimmt, dass die Organe hingerichteten Gefangenen entnommen
werden. Aber es gibt auch einen starken Verdacht bei den Palästinensern, dass
ihre jungen Männer gefangengenommen wurden und, wie in China und Pakistan,
unfreiwillig als Organreserve dienten, bevor sie getötet wurden. Ein sehr
verbreiteter Verdacht, der auf reichlich vielen Fragen beruht, sodass der IGH,
der Internationale Gerichtshof, unbedingt eine Untersuchung darüber einleiten
sollte, inwieweit es sich dabei um israelische Kriegsverbrechen handelt.
Israel
wurde immer wieder wegen der
unethischen Art und Weise, wie dort mit Organen und Transplantationen umgegangen
wird, kritisiert. Länder wie Frankreich haben die Organzusammenarbeit mit
Israel schon in den 90er Jahren abgebrochen, und die Jerusalem Post schrieb
“dass zu erwarten ist, dass die übrigen Länder Europas in Kürze dem
Beispiel Frankreichs folgen werden”.
Die
Hälfte der neuen Nieren, die den Israelis seit Beginn des zwanzigsten
Jahrhunderts eingepflanzt wurden, wurden illegal in der Türkei, Osteuropa oder
in Lateinamerika gekauft. Israelische Gesundheitsbehörden haben volle
Kenntnis von diesen Vorgängen, tun aber nichts, um sie zu stoppen.
2003 kam bei einer
Konferenz heraus, dass Israel das einzige westliche Land ist, dessen Ärzteschaft
den illegalen Organhandel nicht verurteilt und keine rechtlichen Schritte
unternimmt gegen Ärzte, die an dem verbrecherischen Geschäft teilnehmen. Im
Gegenteil: Die Chefärzte der großen Krankenhäuser sind an den meisten
illegalen Transplantationen beteiligt, wie Dagens Nyheter (eine große liberale
schwedische Zeitung, Anm. d. Übers.) schreibt (5. Dezember 2003).
In
einem Versuch, mit dem Mangel an Organen im Land fertig zu werden, begann
der damalige Gesundheitsminister Ehud
Olmert im Sommer 1992 eine große Kampagne, um die israelische Bevölkerung
dazu zu bewegen, Organspender zu werden. Eine halbe Million Flugblätter wurden
über Lokalzeitungen verteilt, in denen die Bürger aufgefordert wurden zu
unterschreiben, dass sie ihre Organe nach ihrem Tode spenden würden. Ehud
Olmert selbst war der Erste, der
unterschrieb.
Bereits einige Wochen später
schrieb die Jerusalem Post, dass die Kampagne erfolgreich gewesen sei. Nicht
weniger als 35 000 Personen hätten unterschrieben, normalerweise sind es 500 im
Monat. Im gleichen Artikel schrieb die Journalistin Judy
Siegel, dass die Differenz zwischen dem gestiegenen Angebot und der
Nachfrage immer noch groß sei. Die Warteliste für Nierentransplantationen habe
500 Personen verzeichnet, aber nur 124 Personen hätten operiert werden können.
Von 45 Personen, die eine neue Leber bräuchten, hatten nur drei die Möglichkeit,
in Israel operiert zu werden.
Zur
gleichen Zeit, als diese Kampagne durchgeführt wurde, verschwanden junge
palästinensische Männer, die fünf Tage später nachts wieder in ihre Dörfer
zurückgebracht wurden, tot und aufgeschlitzt.
Die Berichte über
die aufgeschlitzten Körper erschreckten die Bevölkerung von Westbank und Gaza.
Es wurde von einer dramatischen Zunahme von jungen Männer gesprochen, die
verschwanden, und von darauf folgenden nächtlichen Beerdigungen von obduzierten
jungen Männern.
Ich
war in dem Gebiet und arbeitete an
einem Buch, als ich mehrmals von UNO-Angestellten kontaktiert wurde, die über
die Entwicklung beunruhigt waren. Diejenigen, die mich kontaktierten, glaubten,
dass es einen Organdiebstahl gab, aber dass sie daran gehindert seien, etwas zu
unternehmen. Im Auftrag einer Fernsehgesellschaft reiste ich danach herum und
sprach mit einer großen Anzahl palästinensischer Familien auf der Westbank und
in Gaza, die glaubten, dass ihre Söhne ihrer Organe beraubt wurden, bevor sie
getötet wurden. Eines der Beispiele, auf das ich während dieser schaurigen
Reise traf, war der junge Steinewerfer Bilal
Achmed Ghanan.
Die
Uhr ging auf Mitternacht zu, als am Rande des kleinen Dorfes Imatin auf der
nördlichen Westbank Motorengeräusche einer israelischen Militärkolonne zu hören
waren. Die zweitausend Einwohner des Dorfes blieben allesamt wach und standen
wie stille Schatten in der Dunkelheit. Einige lagen auf den Hausdächern, andere
standen hinter den Gardinen, Häusern oder Bäumen, die während des
Ausgehverbots in der Dunkelheit Schutz boten, die aber trotzdem freie Sicht auf
den Platz boten, der zum Begräbnisort für die ersten Märtyrer des Dorfes
werden sollte. Die Militärs hatten den Strom im ganzen Dorf abgestellt, und das
Gebiet war militärisches Sperrgebiet – und nicht einmal eine Katze konnte
sich außer Haus bewegen, ohne ihr Leben zu riskieren.
Die
betäubende Stille der Dunkelheit wurde nur von leisen Schluchzen unterbrochen,
und ich erinnere mich nicht, ob wir vor Kälte oder vor Spannung zitterten. Vor
fünf Tagen, am 13. Mai 1992, hatte sich eine israelische Spezialtruppe in einen
Hinterhalt in der Schreinerei des Dorfes gelegt. Die Person, die die
Spezialtruppe unschädlich machen sollte, war der 19-jährige Bilal Achmed
Ghanan, einer der aktiven Steine werfenden Jugendlichen, die der israelischen
Besatzungsmacht das Leben schwer machten.
Bilal
Ghanan wurde als einer der führenden
Steinewerfer seit einigen Jahren gesucht. Das bedeutete, dass er zusammen mit
anderen gesuchten Steinwerferbürschchen unter freiem Himmel oben in den
Nablusbergen wohnte. Gefangengenommen zu werden bedeutete den Tod, und alle
Berichte über die vorher stattfindende Folterung machten die Sache nicht
besser. Also blieben sie in den Bergen. Aber aus irgendeinem Grund kam Bilal
eines Tages aus den Bergen herunter und wanderte an jenem unseligen Tag Mitte
Mai ungeschützt durch das Dorf am Haus des Schreiners vorbei. Warum er gerade
an jenem Tag kam, konnte nicht einmal Talal,
sein älterer Bruder, sagen, vielleicht waren die Lebensmittel alle und der
Vorrat musste aufgefüllt werden.
Alles
verlief nach Plan für die israelische Spezialtruppe. Sie machten ihre
Zigaretten aus, legten die Coca-Cola-Dosen zur Seite und zielten ganz ruhig
durch das zerbrochene Fenster. Als Bilal nahe genug war, brauchten sie nur noch
abzudrücken. Der erste Schuss traf ihn in die Brust. Nach Berichten von
Dorfbewohnern, die das Geschehen beobachteten, wurde ihm dann in jedes Bein
geschossen. Danach liefen zwei Soldaten aus der Schreinerei und schossen ihm
noch einmal in den Bauch. Schließlich ergriffen sie Bilal an den Füßen und
schleppten ihn die zwanzig Stufen der Steintreppe zur Schreinerei hinauf. Die
Dorfbewohner berichten weiter, dass Leute sowohl von der UNO als auch vom Roten
Halbmond, die sich in der Nähe befanden und die Schüsse gehört hatten, zu dem
Platz kamen, um sich um den Verletzten zu kümmern. Die Diskussion darüber, wer
sich um das Opfer kümmern sollte, endete damit, dass die israelische Truppe den
schwer verletzten Bilal in einen Jeep lud und an den Rand des Dorfes fuhr. Dort
wartete ein Militärhubschrauber, der Bilal an einen für seine Angehörigen
unbekannten Ort brachte.
Fünf
Tage später kam er in der Dunkelheit zurück, tot und eingewickelt in grüne
Krankenhaustücher. Als die Militärkolonne, die Bilal aus dem Obduktionszentrum
Abu Kabir außerhalb Tel Avivs geholt hatte, an der für Bilal vorgesehenen
letzten Ruhestätte anhielt, erkannte jemand den israelischen militärischen Führer
der Gruppe als Kapitän Yahya. “Der
Schlimmste von allen” flüsterte eine Person mir in der Dunkelheit ins Ohr.
Als Kapitän Yahyas Männer den Körper abgeladen und die grünen Tücher gegen
ein helles Baumwolltuch ausgetauscht hatten, wurden einige männliche Verwandte
ausgewählt, um die Arbeit zu machen – die Erde aufzugraben und Zement zu
mischen.
Zusammen
mit den scharfen Tönen der Spaten war vereinzelt Gelächter von Soldaten zu hören,
die darauf warteten, nach Haus zu fahren und die sich Witze erzählten. Als
Bilal ins Grab gelegt wird, wird seine Brust entblößt, und plötzlich war es für
die wenigen Anwesenden klar, welchen Übergriffen er ausgesetzt gewesen war.
Bilal war bei weitem nicht der Erste, der aufgeschnitten vom Bauch bis zum Kinn
begraben wurde, und die Spekulationen über die Gründe sind angeschwollen.
Die
betroffenen palästinensischen Familien
auf der Westbank und in Gaza waren sich sicher, was mit ihren Söhnen geschehen
ist. Unsere Söhne wurden als unfreiwillige Organspender benutzt, sagen die
Verwandten Khaleds aus Nablus zu mir, genauso wie die Mutter von Raed
aus Jenin und die Onkel von Machmod
und Nafes aus Gaza, die alle einige Tage verschwunden waren und zur
Nachtzeit zurückkamen, tot und obduziert.
–
Warum behalten sie sonst die Körper bis zu fünf Tagen, bevor wir sie
begraben dürfen? Was geschah mit den Körpern in dieser Zeit? Und warum wurden
sie obduziert, wenn die Todesursache offensichtlich ist, und in sämtlichen Fällen
gegen unseren Willen? Und warum kommen die Körper nachts zurück? Und warum mit
Militäreskorte? Und warum wird das Gebiet während der Beerdigung abgesperrt?
Und warum wird der Strom abgestellt? Nafes Onkel hatte viele Fragen und war
aufgebracht.
Die
Angehörigen der getöteten palästinensischen Männer hatten in der
Angelegenheit keinerlei Zweifel mehr.
Der
Sprecher der israelischen Armee
meinte dagegen, dass die Behauptungen über Organdiebstahl von den Palästinensern
erfunden seien. Alle Palästinenser, die getötet wurden, werden routinemäßig
obduziert, meint er.
Bilal
Achmed Ghanem war einer von 133 Palästinensern, die in dem Jahr auf
unterschiedliche Weise getötet wurden. Nach palästinensischen Statistiken
waren die Todesursachen folgende: Erschossen auf der Straße, Explosion,
Misshandlung, Tränengas, absichtlich überfahren, erhängt im Gefängnis,
erschossen in der Schule, getötet in der Wohnung etc. etc. Von den 133 getöteten
Personen im Alter von vier Monaten bis 88 Jahren wurden 69 obduziert, das heißt,
nur die Hälfte der Toten. Die routinemäßigen Obduktionen von getöteten Palästinensern,
von denen der Sprecher der Armee gesprochen hatte, stimmt nicht mit der
Wirklichkeit in den besetzten Gebieten überein. Es gibt weiterhin offene
Fragen.
Wir
wissen, dass der Bedarf an Organen in
Israel groß ist und dass ein umfassender Organhandel stattfindet, und das schon
seit langer Zeit; dass es mit Zustimmung der Behörden geschieht und dass
hochrangige Ärzte in den großen Krankenhäusern beteiligt sind, genauso wie
Beamte auf verschiedenen Ebenen. Und wir wissen, dass palästinensische junge Männer
verschwunden sind, dass sie unter Geheimnistuerei nachts zurückgebracht wurden,
aufgeschlitzt und zusammengenäht.
Es
ist an der Zeit, in diese makabre Angelegenheit Klarheit zu bringen über das,
was geschieht und was in den von Israel besetzten Gebieten seit Beginn der
Intifada geschehen ist.
Aftonbladet,
17. August 2009. Übersetzung aus dem Schwedischen
*Donald Boström ist
Journalist, Fotograf und Verfasser u.a. des Reportagebuches Inshalla (Ordfront förlag
2003)
T:I:S,
4. März 2010. Falls die Übersetzungen sinnentstellende Fehler enthalten, bitte
ich um Nachricht.
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#Dossier
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*
Israelischer Organhandel
und -diebstahl von Moldavien bis Palästina. Eine sorgfältige Zusammenstellung
des Washington
Report on Middle East Affairs
Loubnan ya Loubnan hat die
NeoCon-Medienverarbeitung des zutreffenden schwedischen Artikels über
israelischen Organdiebstahl analysiert. La
méthode est désormais classique.
T:I:S, 26. Dezember 2009 und
7. Januar 2010
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#Zusammenstellung
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*
Thomas Immanuel Steinberg
Alle glauben an Nazi-Greuelmärchen, außer Gremliza
Auf Seite 15 von Gremlizas Konkret 10/2009 schrieb Horst
Pankow unter der Überschrift „Juckt’s?" "über eine Neuauflage
des antisemitischen Greuelmärchens vom Ritualmord":
Donald Boström, Journalist
des schwedischen Aftonbladet habe deliriert , als er aus Palästina von dem Gerücht
berichtete, israelische Militärs hätten getöteten Palästinensern Organe
entnommen und sie verwertet. Außerdem: „Websites einer neuartigen
Naziszene“, nämlich SteinbergRecherche und Kommunisten-online, hätten Übersetzungen
des Boström-Artikels vorgelegt. Konkret wörtlich:
Darin wird der angeblich
1992 beobachtete Abtransport eines verletzten Palästinensers durch Israelis
erzählt, an dem – der Autor bezieht sich auf Äußerungen Dritter –
„Organraub“ verübt wurde. „SteinbergRecherche“ halluziniert gar
„ausgeweidete palästinensische Leichen“. Noch
ist das kein Mainstream. Blogger der „FAZ“-Website beziehen sich
derweil unbefangen auf „Kommunisten-online“: Antisemitisch sei das doch
wohl nicht. Bloß israelkritisch eben.
Unterdessen haben sich der
israelische Fernsehkanal 2 und das israelische Militär der von Horst Pankow und
Konkret-Herausgeber Gremliza entdeckten neuartigen Naziszene angeschlossen:
Haut, Augenhornhaut,
Herzklappen und Knochen seien in den neunziger Jahren der vorigen Jahrhunderts
unter anderm von toten Palästinensern geerntet worden, oft ohne
Erlaubnis der Angehörigen, meldete das israelische Fernsehen. Das israelische
Militär bestätigte das angebliche Nazi-Greuelmärchen, siehe Auszug
aus der AP-Meldung vom 21. Dezember 2009.
T:I:S, 22. Dezember 2009
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#Gremliza
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*
Eingeständnis: Haut,
Augenhornhaut, Herzklappen und Knochen gestohlen
Israel has admitted that in
the 1990s, its forensic pathologists harvested organs from dead bodies,
including Palestinians, without permission of their families.
The issue emerged with
publication of an interview with the then-head of Israel's Abu Kabir
forensic institute, Dr. Jehuda Hiss. The interview was conducted in 2000 by
an American academic, who released it because of a huge controversy last
summer over an allegation by a Swedish newspaper that Israel was killing
Palestinians in order to harvest their organs. Israel hotly denied the
charge.
Parts of the interview were broadcast on Israel's Channel 2 TV over the
weekend. In it, Hiss said, "We started to harvest corneas ... Whatever
was done was highly informal. No permission was asked from the family."
The Channel 2 report said that in the 1990s, forensic specialists at Abu
Kabir harvested skin, corneas, heart valves and bones from the bodies of
Israeli soldiers, Israeli citizens, Palestinians and foreign workers, often
without permission from relatives.
In a response to the TV report, the Israeli military confirmed that the
practice took place.
AP-Meldung,
T:I:S, 22. Dezember 2009. Siehe auch Diverse
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#Eingestaendnis
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*
Entnahme
menschlicher Körperteile
Joseph Croitoru, FAZ, hat, wie
wir alle, im Internet gesurft und nacherzählt, was den Verdacht erhärtet, die
israelische Regierung habe mit lebenden oder toten Palästinensern strikt
Verbergenswertes getrieben. Der Vorzug seines Artikels: Er ist nicht lang und
alles steht auf Deutsch da.
Gespiegelt bei der Generaldelegation
Palästinas in der Bundesrepublik Deutschland, T:I:S, 21. Oktober 2009. Siehe auch Diverse
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#Entnahme
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*
Jonathan Cook
Prof Yehuda Hiss: The Missing Link
In Palestinian Organ Theft?
In 1992, the year in question, Bostrom says, the Israeli army
admitted to him that it took away for autopsy 69 of the 133 Palestinians who
died of unnatural causes. The army has not denied this part of his report.
A justifiable question from the families relayed by Bostrom is: why did the army
want the autopsies carried out?
Countercurrents,
T:I:S, 4. September 2009
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#Cook
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*
Organtransplantation
bei Israelis auf Krankenkasse und oft im Ausland
Elaine Pearson: Coercion in
the Kidney Trade? A background study on trafficking in human organs worldwide.
Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, GTZ Eschborn / Bundesministerium
für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, April 2004, .pdf-Datei,
40 Seiten
… The leading organisation
specifically working to this issue, Organs Watch has conducted research on
organ trade in twelve countries (Argentina, Brazil, Cuba, India, Iran,
Israel/West Bank, Moldova/Romania, Philippines, Russia, Turkey, USA and
South Africa). Based on that research, at least all of these countries can
be seen to have a significant trafficking problem...
… In Israel, the issue of
organ transplantation is especially visible because transplants from live
donors can be paid for under national health insurance. Thus, there is
access to some statistics regarding transplantation. One transplant surgeon
states he has seen 300 of his patients go overseas for kidney transplants in
the past few years. Very few transplant operations take place in Israel.
This is set to change as Israel has a Bill in progress, soon to be adopted,
which will legalise 'compensated gifting' of organs.
The law is being introduced in
as a measure to end trafficking in organs and so-called 'transplant tourism'
by Israelis needing a kidney transplant. Under the proposed law, a system
like Eurotransplant would register donors and recipients and assign organs
on basis of need. The Government will compensate the 'donor' for damages
suffered including estimated costs of providing for the donor's
long-term health care and will ensure that the process is done in an ethical
way. According to the Stability Pact for South Eastern Europe Task Force
Against Trafficking in Human Beings, Israeli 'donors' would receive about
$20,000 for a kidney under the proposed law.
This measure should be closely monitored to see if it has
the desired impact of reducing organ trafficking, fairly compensating
donor-sellers and ensuring the equitable distribution of organs...
... VII. Recommendations
I. Governments and NGOs
Governments and NGOs, especially of countries where organ
trafficking is seen to be a significant problem i.e. including, but not
limited to, Argentina, Brazil, Cuba, India, Iran, Israel/West Bank,
Moldova/Romania, Philippines, Russia, Turkey, USA and South Africa should
take the following steps …
Es folgen zahlreiche Rechtsempfehlungen.
T:I:S, 26. August 2009
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#Transplantation
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*
Alison
Weir. Special
Report
'Jews
harvesting Algerian kids' organs'. Jerusalem
Post
Dr.
Mustafa Khayatti, the head of the Algerian National Committee for the
Development of Health Research, revealed on Sunday that the New York city police
have arrested members of a Jewish gang who abducted Algerian children for their
organs. Khayatti said the arrests came after Interpol found that children in
western Algeria were abducted and taken to Morocco to have their kidneys
harvested. Press
TV
Israel's
alleged 'organ harvesting'. Video,
zehn Sekunden Arabisch, dann auf Englisch übersprochen. Fünf Minuten. Der
Sprecher spricht von einem Dr. "Haass", bei dem es sich um den
mittlerweile bekannten kriminellen Chefpathologen von Abu Kebeir/Kabir namens
"Hiss" handelt. Dank an Schmidt-Polyglott
Shraga
Elam:
The
Swedish canard – not only smoke, but also fire
Kawther
Salam - Palestinian Organs for Sale and Experiments. Palestine
Think Tank
Missing
Algerian Children Had Their Organs Removed. The
excerpt
is a translation of Al Marada’s news article published in
Arabic on September 6th, 2009. Dank an Schmidt-Polyglott
Niere
zu verkaufen. Die Mutter braucht Hilfe! Alles
Schall und Rauch
Petition
an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, die
Vorwürfe des israelischen Organraubs an Palästinensern zu untersuchen, hier.
Der
in der Ukraine wegen Organhandels verurteilte israelische Chirurg Michael Zis wird
an Israel ausgeliefert. ynet
Senior
Palestinian Authority officials announced Thursday that they have opened an
investigation into allegations that the IDF stole organs from PA Arabs. israelnationalnews
Donald
Boström in PressTv, Iran. Video,
Teil 1; Teil
2; Teil 3,
zusammen 25 Minuten
Israelische
Organentnahmen mit kriminellem oder verdächtigem Hintergrund. Alison Weir.
Israeli Organ Harvesting. CounterPunch.
Dank an Ingrid K.
Gideon
Levy: Pulp
Journalism. Over
the years, the IDF has killed thousands of innocent civilians, among them women
and children. The Shin Bet security service has tortured hundreds of people
under interrogation, sometimes to death. Israel prevents food and medicine from
reaching Gaza. Sick people are extorted by the Shin Bet to become collaborators
in return for medical treatment. Thousands of homes in the territories have been
demolished for nothing. Dozens of people have been killed by special units when
they could have been arrested instead. Thousands of detainees have sat in jail
for months or years without trial. Is that not enough to draw a reliable
portrait of the occupation? Is that not shocking enough? Israeli
Occupation Archive und Ha'aretz
Aus
dem Land, wo Nationalismus unf Rassismus blühen. Zionisten
protestieren gegen ein demokratisches Land. Video.
IKEA offenbar gut besucht, Video.
Verklagt.
Israeli
lawyer Guy Ophir has filed a lawsuit against the Swedish newspaper Aftonbladet
over an article it published in which IDF soldiers were accused of harvesting
organs from Palestinians. The $7.5 million suit, which names the paper and
writer Donald Bostrom, was filed in Manhattan Supreme Court on Tuesday,
according to Ophir, who said the article's allegations were anti-Semitic and
amounted to "racist blood libel" against Jews and Israeli soldiers. Jerusalem
Post. Kommentar: Die israelische Regierung dürfte damit einige Probleme
bekommen. T:I:S
Israel
protestiert etwas zu heftig.
.
Ausführliche Erörterung der durch Zeugenaussagen belegten israelischen
Verbrechen, begangen an Organlieferanten; enthält einschlägige Auszüge aus Professor
Scheper-Hughes’ Congressional testimony
Donald
Boström Swedish Journalist on Israeli organ harvesting. Video,
vier Minuten
Romania
probes Israeli adoption agency link in organ trafficking. Ha'aretz,
12. Dezember 2001
Turkey
arrests Israeli suspected of organ trafficking. ynet,
5. Januar 2007
Organe
für die Forschung geklaut? Yated
Ne'eman und Ezra
HaLevi, 2002
Michael
Borgstede, Die
Welt, judäophil wie der ganze einst von inzwischen gestorbenen Alt-Nazis
durchsetzte Springer-Verlag, versteht die Welt nicht mehr, vor allem nicht, was
der Schwede Donald Boström geschrieben hat. Nicht um tote, sondern um lebend
verschleppte Palästinenser ging's. Nochmal, für Borgstede: "Discussions
ended with Israeli soldiers loading the badly wounded Bilal in a jeep and
driving him to the outskirts of the village, where a military helicopter waited.
The boy was flown to a destination unknown to his family. Five days later he
came back, dead and wrapped in green hospital fabric... As Bilal was put in the
grave his chest was uncovered. Suddenly it became clear to the few people
present just what kind of abuse the boy had been exposed to. Bilal was not by
far the first young Palestinian to be buried with a slit from his abdomen up
to his chin." Donald Boström. Dank
an Schmidt-Polyglott
An
Israeli national has been arrested in Kosovo on suspicion of negotiating an
illegal organ transplant, says the Kosovo Police Service. The
Voice of the Orthodox Jewish Community, 16. November 2008
Ukraine
/ Israel. Police
uncover illegal organ trade ring. Jerusalem
Post, 23. Juli 2007
IM.
Von den Aleppo-Rabbinern über New Jersey, die Bank Leumi in Tel Aviv und den
WTC-Betreiber Larry Silverstein zu Goldman Sachs reiche die Kosher Nostra, meint
Wayne Madsen, liefert zahlreiche
Anhaltspunkte und läßt Vieles offen. Geldwäsche, Verschleierung als
fromme Gaben, Paßfälschung, Handel mit Raketenwerfern, Spielhöllenbetrieb,
einige Bandenmorde und Organhandel säumten ihren Weg, so Madsen. Mit von der
Partie sei ein israelischer "I.M.", dessen Name nirgends
ausgeschrieben auftauche. Reichlich Gelegenheit fürs
Antisemitismuskeulen-Schwingen
Das
Herz fehlte. University of Glasgow pathologists, who did an autopsy at the
request of Sinclair's family, found that it had been returned without a heart
(which they suspect was used for a transplant) and without the crucial bone
needed to confirm the claim that he died from hanging. Jonathan Rosenblum,
Jerusalem Post, October 17, 2000. Jewish
Media Resources.
Organhändlerring
zerschlagen. BBC,
2003. Dank an Gerd M. Zum gleichen Fall in
Einzelheiten, 23. Februar 2004: "Two Israeli citizens,
Gedalya Tauber and Eliezer Ramon, and six Brazilians were arrested in Recife,
capital of Pernambuco state, in the northeast. They are believed to be active
members of the group that recruited people in the area to sell their kidneys,
the commission's chairman, Raimundo Pimentel, told IPS."
Dank an Wolf Gauer
Organraub.
Ist eine solche Schandtat überhaupt den Zionisten zuzutrauen? Kommunisten-online
Åsa
Linderborg, Kulurredakteurin des schwedischen Aftonbladet. "I think it
is a shame that whenever solidarity is shown for the Palestinians and criticism
is directed again Israel, someone cries anti-Semitism." ... Nils
Funcke, one of Sweden's leading experts on legislation pertaining to freedom of
speech, said he expected the Chancellor of Justice to reject the case. "The
article can hardly be construed as racial agitation. There is no ethnic group
targeted; the article focuses on the Israeli army, and Israel is not made up
solely of Jews," Funcke told The
Local. Dank an Schmidt-Polyglott
Perhaps
an inquiry into this stolen organ business is indeed called for. Jews
sans frontières
Zwei
Reporter von "Aftonbladet" bekamen zu wissen, es werde drei Monate
dauern, ehe ihr Antrag auf einen Presseausweis geprüft sei. Warum so lange?
"Wir müssen untersuchen, ob Sie sich als Organspender eignen",
lautete der ätzende Kommentar von Daniel Seaman, des Pressechefs der Regierung.
FR
T:I:S, aktualisiert am 27. August 2009
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#Diverse
*
Thomas
Immanuel Steinberg
Gerald M. Steinberg diffamiert Michel Warschawskis
Alternative Information Center
Gerald
M. Steinberg, Mitbetreiber des zionistischen NGO
Monitor und Professor für Politikwissenschaften an der
Bar-Ilan-Universität bei Tel Aviv, hat in der Jerusalem Post wegen des
schwedischen Organraub-Artikels (1) zum nationalistischen Rundumschlag
ausgeholt.
Der schwedische Artikel überrasche nicht, da Schweden NGOs
finanziere, die regelmäßig unbelegte palästinensische Zeugenaussagen für
wahr hielten und Israel judenhasserisch mit Begriffen wie Apartheid, ethnischer
Säuberung und Massaker dämonisierten. Unter diesen NGOs befinde sich auch
Michel Warschawskis Alternative Information Center in Jerusalem.
Jeder, wirklich jeder, der die israelische Staats- und
Regierungspolitik verurteilt, wird von ihren Vertretern und Mitläufern als
Judenhasser diffamiert. Der Staat Israel, so irrwitzig er auch herumbrüllen
mag, kann sich allerdings nicht lächerlich machen. Er ist US-gestützt,
atombewaffnet und zu weiteren Massakern aufgelegt.
T:I:S, 24. August 2009. Siehe Michel Warschawski
und Shir Hever, Nationalökonom beim Alternative Information Center
Anmerkung
(1) Viele Links und Hintergünde zum
internationalen Organhandel unter "Israël accusé de trafic d’organes".
Par Hicham
Hamza, lundi 24 août 2009, darunter auch zu einer in Australien
erschienenen englischen
AFP-Meldung vom 16. Januar 2004 über den in Brasilien verhafteten
Ex-Offizier der israelischen Streitkräfte, Geldaya Tauber Gady, Mitglied eines
Nierenhändlerrings.
Gerald M. Steinberg beteiligt sich mit Aufsätzen und Konzepten am Jerusalem
Center for Public Affairs, einem zionistischen Think Tank
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#GeraldSteinberg
nach oben
*
Thomas
Immanuel Steinberg
Auch palästinensische Journalisten
berichten
Ausgestopfte Leichen nachts eilig verscharrt
Organe entnommen?
Neben dem schwedischen Journalisten Donald Boström
(1) berichtet auch Kawther
Salam, langjährige palästinensische Journalistin und seit einigen Jahren
als Flüchtling in Wien lebend, von ausgeweideten palästinensischen Leichen,
die die Angehörigen nachts unter israelischer Militäraufsicht verscharren
mußten. Die toten Körper seien mit Baumwollenem ausgestopft gewesen. [Kawther
Salams ausführliche und gut belegte Darlegung zur israelischen Ausweidung
palästinensischer Leichen auf Deutsch bei Linke
Zeitung, T:I:S, 5. Oktober 2009]. Siehe
auch Palestine
Think Tank.
Saed Bannoura berichtet,
der ehemalige Gefangene Abdul-Nasser Farwana habe erklärt, Hunderte
Leichen seien teils lange nach der Tat ohne lebenswichtige Organe an die
palästinensischen Angehörigen übergeben worden. Dutzende Gefangene seien in
israelischen Geheimgefängnissen verschwunden und nie wieder aufgetaucht. Andere
seien in numerierten anonymen Gräbern verscharrt worden, obwohl ihre Identität
bekannt war.
Kawther Salam zählt die Namen etlicher Palästinenser auf,
deren Verbleib seit Gefangennahme unbekannt ist, sowie die Namen der womöglich
verantwortlichen israelischen Diensthabenden.
Die palästinensische Volksbefreiungsfront (PLFP) begrüßt
den schwedischen Artikel und fordert eine Untersuchung der angeblichen
israelischen Organdiebstähle.
Fest steht: Der schwedische Journalist Donald Boström hat
zutreffend berichtet, daß Palästinenser den israelischen Staat des Organraubs
beschuldigen. Nur das hatte er behauptet.
Die israelische Presse hat die wutschäumende Reaktion des
faschistischen israelischen Außenministers Lieberman auf Boströms Artikel im
schwedischen Aftonbladet und auf den schwedischen Außenminister Carl
Bildt zum Teil für unangemessen erklärt. Der schwedische Außenminister
hatte sich jedes Kommentars enthalten.
So verweist Tom
Segev in Ha'aretz auf die nicht-judäophobe Tradition Schwedens. Der
Leitartikler empfiehlt
der zionistisch-faschistischen Regierung, das Thema von der Tagesordnung zu
nehmen.
Inzwischen hat der Schwede Boström Morddrohungen erhalten. Auf
Wikipedia / Deutsch hieß es zwischenzeitlich,
Boström habe mit seiner Mutter Sexualverkehr gehabt. Etwa dreißigmal wurde
Boströms Wikipedia-Eintrag am 21. und 22. August 2009 geändert, siehe History.
Das ist Hasbara - Zionistische Propaganda von der
eher schlichten Sorte.
T:I:S, ergänzt am 26. August 2009
Anmerkung
(1) Kommunisten-online hat den
schwedischen Boström-Artikel aus dem Englischen ins
Deutsche übersetzt.
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#ausgestopft
nach oben
*
Thomas
Immanuel Steinberg
Schlachten und Ausschlachten
Der Kapitalismus geht seinen Weg
Der schwedische
Recherchierjournalist Donald Boström hat in Sachen Organhandel ermittelt, siehe
”Våra söner plundras på sina organ”, Aftonbladet
vom 17. August 2009. Tlaxcala hat den Artikel ins
Englische übersetzt, auf SteinbergRecherche unten
gespiegelt. Der schwedische Außenminister Carl Bildt hat es abgelehnt,
den Beitrag zu verurteilen.
Donald Boström referiert
den Fall des US-amerikanischen Organhändlers Rabbi Levy Izhak
Rosenbaum (Einiges über dessen Umfeld hier,
speziell über die Verbindungen zu Israel hier)
und zählt die Gebiete auf, aus denen Organe beschafft worden sein
sollen: Pakistan, die Philippinen, China, die Türkei,
Osteuropa, Lateinamerika – und die israelisch besetzten palästinensischen
Gebiete. Offenbar ist Israel eine Drehscheibe im internationalen Organhandel.
Israel nämlich erlaubt das Geschäft mit Organen, im Gegensatz zum Beispiel zu
Frankreich, das im vorigen Jahrhundert bei Organtransplantationen die
Zusammenarbeit mit Israel abgebrochen hat.
Der Schwede
Boström behauptet in seinem Artikel nicht, die israelischen
Verteidigungsstreitkräfte hätten palästinensische Leichen gefleddert, liefert
aber dringende Verdachtsmomente. Er fordert folglich von der israelischen
Regierung Aufklärung über alle Verdachtsfälle.
Die israelische
Regierung, statt die Vorwürfe zu entkräften, hat
geantwortet, Donald Boström
verbreite Judenhaß.
Kommentar
Die Vereinigten
Staaten und ihr engster Verbündeter Israel bergen gemeinsam mehr als die Hälfte
des Rüstungskapitals der Welt. Die beiden nationalen Kapitalblöcke sind
unentwirrbar miteinander verwoben. Die USA beschäftigen Privatarmeen mit der
Eroberung und Ausplünderung schwacher Länder in aller Welt. Beide, Rüstungskapital
und Pivatarmeen, zielen auf Profit, auf nichts sonst. Der israelische Staat
seinerseits hat mit Rückendeckung aller US-Regierungen jahrzehntelang unablässig
Palästinenser geschlachtet. Im israelischen Gaza-Massaker 2008 und 2009 waren
es 1409 Menschen, darunter über 1000 Zivilisten.
Warum sollte
das Kapital, was geschlachtet ist, nicht ausschlachten?
Donald Boströms
Verdacht richtet sich gegen zwei völlig durchkapitalisierte Länder, und zwar
die, die, am sogenannten Gini-Index gemessen (1), die ungleichste
Einkommensverteilung aller kapitalistisch entfalteten Nationen der Welt
aufweisen. Sein Verdacht fällt auf die Reichen und die Superreichen in beiden
Nationen – und im Rest der Welt – die über alle Mittel verfügen, sich
Ersatzorgane zu beschaffen. Offenbar ebnet ihnen die in Israel herrschende
Gesetzlosigkeit den Weg.
Die israelische
Regierung hat den dringenden Verdacht gewinnorientierter Ausschlachtung
geschlachteter Palästinenser bisher nicht ausgeräumt, sie nährt ihn vielmehr selbst.
Denn sie schwingt wie gewohnt die Antisemitismuskeule, die mit jedem Schlag
weiter zerbröselt.
Im Kern ist
Zionismus eine – freilich besonders verlogene – Form von Kapitalismus.
T:I:S, 21. August 2009. Mehr über den internationalen
Organhandel hier,
hier,
hier,
hier, hier,
hier und hier.
Anmerkung
(1) Ungleichheitsrang. Die USA
stehen auf Platz 44, Israel auf Platz 71 aller Länder der Welt, beide zwischen
lauter armen Ländern, Deutschland auf Platz 124, Schweden auf Platz 135, dem
letzten Platz. Quelle: Central
Intelligence Agency (CIA), The World Factbook, Country Comparison, Distribution
of family income - Gini index
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#Ausschlachten
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*
Donald
Boström
“Our sons plundered for their
organs” (1)

Donald
Boström
You could
call me a “matchmaker,” said Levy Izhak Rosenbaum, from Brooklyn, USA, in a
secret recording with an FBI-agent whom he believed to be a client. Ten days
later, at the end of July this year, Rosenbaum was arrested and a vast,
Sopranos-like, imbroglio of money-laundering and illegal organ-trade was
revealed. Rosenbaum’s matchmaking had nothing to do with romance. It was all
about buying and selling kidneys from Israel on the black market. Rosenbaum says
that he buys the kidneys for 10,000 dollars, from poor people. He then proceeds
to sell the organs to desperate patients in the States for 160,000 dollars. The
accusations have shaken the American transplantation business. If they are true
it means that organ trafficking is documented for the first time in the US,
experts tell the New Jersey Real-Time News.
On the
question of how many organs he has sold Rosenbaum replies: “Quite a lot. And I
have never failed,” he boasts. The business has been running for quite some
time. Francis Delmonici, professor of transplant surgery at Harvard and member
of the National Kidney Foundation’s Board of Directors, tells the same
newspaper that organ-trafficking, similar to the one reported from Israel, is
carried out in other places of the world as well. 5–6,000 operations a year,
about ten per cent of the world’s kidney transplants are carried out
illegally, according to Delmonici.
Countries
suspected of these activities are Pakistan, the Philippines and China, where the
organs are allegedly taken from executed prisoners. But Palestinians also harbor
strong suspicions against Israel for seizing young men and having them serve as
the country’s organ reserve – a very serious accusation, with enough
question marks to motivate the International Court of Justice (ICJ) to start an
investigation about possible war crimes.
Israel has
repeatedly been under fire for its unethical ways of dealing with organs and
transplants. France was among the countries that ceased organ collaboration with
Israel in the nineties. Jerusalem Post wrote that “the rest of the European
countries are expected to follow France’s example shortly.”
Half of the
kidneys transplanted to Israelis since the beginning of the 2000s have been
bought illegally from Turkey, Eastern Europe or Latin America. Israeli health
authorities have full knowledge of this business but do nothing to stop it. At a
conference in 2003 it was shown that Israel is the only western country with a
medical profession that doesn’t condemn the illegal organ trade. The country
takes no legal measures against doctors participating in the illegal business
– on the contrary, chief medical officers of Israel’s big hospitals are
involved in most of the illegal transplants, according to Dagens Nyheter
(December 5, 2003).
In the
summer of 1992, Ehud Olmert, then minister of health, tried to address the issue
of organ shortage by launching a big campaign aimed at having the Israeli public
register for postmortal organ donation. Half a million pamphlets were spread in
local newspapers. Ehud Olmert himself was the first person to sign up. A couple
of weeks later the Jerusalem Post reported that the campaign was a success. No
fewer than 35,000 people had signed up. Prior to the campaign it would have been
500 in a normal month. In the same article, however, Judy Siegel, the reporter,
wrote that the gap between supply and demand was still large. 500 people were in
line for a kidney transplant, but only 124 transplants could be performed. Of 45
people in need of a new liver, only three could be operated on in Israel.
While the
campaign was running, young Palestinian men started to disappear from villages
in the West Bank and Gaza. After five days Israeli soldiers would bring them
back dead, with their bodies ripped open.
Talk of the
bodies terrified the population of the occupied territories. There were rumors
of a dramatic increase of young men disappearing, with ensuing nightly funerals
of autopsied bodies.
I was in the
area at the time, working on a book. On several occasions I was approached by UN
staff concerned about the developments. The persons contacting me said that
organ theft definitely occurred but that they were prevented from doing anything
about it. On an assignment from a broadcasting network I then travelled around
interviewing a great number of Palestininan families in the West Bank and Gaza
– meeting parents who told of how their sons had been deprived of organs
before being killed. One example that I encountered on this eerie trip was the
young stone-thrower Bilal Achmed Ghanan.
It was close
to midnight when the motor roar from an Israeli military column sounded from the
outskirts of Imatin, a small village in the northern parts of the West Bank. The
two thousand inhabitants were awake. They were still, waiting, like silent
shadows in the dark, some lying upon roofs, others hiding behind curtains,
walls, or trees that provided protection during the curfew but still offered a
full view toward what would become the grave for the first martyr of the
village. The military had interrupted the electricity and the area was now a
closed-off military zone – not even a cat could move outdoors without risking
its life. The overpowering silence of the dark night was only interrupted by
quiet sobbing. I don’t remember if our shivering was due to the cold or to the
tension. Five days earlier, on May 13, 1992, an Israeli special force had used
the village’s carpentry workshop for an ambush. The person they were assigned
to put out of action was Bilal Achmed Ghanan, one of the stone-throwing
Palestinian youngsters who made life difficult for the Israeli soldiers.
As one of
the leading stone-throwers Bilal Ghanan had been wanted by the military for a
couple of years. Together with other stone-throwing boys he hid in the Nablus
mountains, with no roof over his head. Getting caught meant torture and death
for these boys – they had to stay in the mountains at all costs.
On May 13
Bilal made an exception, when for some reason, he walked unprotected by the
carpentry workshop. Not even Talal, his older brother, knows why he took this
risk. Maybe the boys were out of food and needed to restock.
Everything
went according to plan for the Israeli special force. The soldiers stubbed their
cigarettes, put away their cans of Coca-Cola, and calmly aimed through the
broken window. When Bilal was close enough they needed only to pull the
triggers. The first shot hit him in the chest. According to villagers who
witnessed the incident he was subsequently shot with one bullet in each leg. Two
soldiers then ran down from the carpentry workshop and shot Bilal once in the
stomach. Finally, they grabbed him by his feet and dragged him up the twenty
stone steps of the workshop stair. Villagers say that people from both the UN
and the Red Crescent were close by, heard the discharge and came to look for
wounded people in need of care. Some arguing took place as to who should take
care of the victim. Discussions ended with Israeli soldiers loading the badly
wounded Bilal in a jeep and driving him to the outskirts of the village, where a
military helicopter waited. The boy was flown to a destination unknown to his
family. Five days later he came back, dead and wrapped in green hospital fabric.
A villager
recognized Captain Yahya, the leader of the military column who had transported
Bilal from the postmortem center Abu Kabir, outside of Tel Aviv, to the place
for his final rest. “Captain Yahya is the worst of them all,” the villager
whispered in my ear. After Yahya had unloaded the body and changed the green
fabric for a light cotton one, some male relatives of the victim were chosen by
the soldiers to do the job of digging and mixing cement.
Together
with the sharp noises from the shovels we could hear laughter from the soldiers
who, as they waited to go home, exchanged some jokes. As Bilal was put in the
grave his chest was uncovered. Suddenly it became clear to the few people
present just what kind of abuse the boy had been exposed to. Bilal was not by
far the first young Palestinian to be buried with a slit from his abdomen up to
his chin.
The families
in the West Bank and in Gaza felt that they knew exactly what had happened:
“Our sons are used as involuntary organ donors,” relatives of Khaled from
Nablus told me, as did the mother of Raed from Jenin and the uncles of Machmod
and Nafes from Gaza, who had all disappeared for a number of days only to return
at night, dead and autopsied.
“Why are
they keeping the bodies for up to five days before they let us bury them? What
happened to the bodies during that time? Why are they performing autopsy,
against our will, when the cause of death is obvious? Why are the bodies
returned at night? Why is it done with a military escort? Why is the area closed
off during the funeral? Why is the electricity interrupted?” Nafe’s uncle
was upset and he had a lot of questions.
The
relatives of the dead Palestinians no longer harbored any doubts as to the
reasons for the killings, but the spokesperson for the Israeli army claimed that
the allegations of organ theft were lies. All the Palestinian victims go through
autopsy on a routine basis, he said. Bilal Achmed Ghanem was one of 133
Palestinians killed in various ways that year. According to the Palestinian
statistics the causes of death were: shot in the street, explosion, tear gas,
deliberately run over, hanged in prison, shot in school, killed at home
etcetera. The 133 people killed were between four months to 88 years old. Only
half of them, 69 victims, went through postmortem examination. The routine
autopsy of killed Palestinians – of which the army spokesperson was
talking – has no bearing on the reality in the occupied territories. The
questions remain.
We know that
Israel has a great need for organs, that there is a vast and illegal trade of
organs which has been running for many years now, that the authorities are aware
of it and that doctors in managing positions at the big hospitals participate,
as well as civil servants at various levels. We also know that young Palestinian
men disappeared, that they were brought back after five days, at night, under
tremendous secrecy, stitched back together after having been cut from abdomen to
chin.
It’s time
to bring clarity to this macabre business, to shed light on what is going on and
what has taken place in the territories occupied by Israel since the Intifada
began.
Source: Aftonbladet - ”Våra
söner plundras på sina organ”. Original article published on August 17,
2009. About
the author. URL of this article on Tlaxcala: http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=8390&lg=en
T:I:S, 21.
August 2009. Siehe auch Ausschlachten
Anmerkung
(1)
Kommunisten-online hat den schwedischen Boström-Artikel aus dem Englischen ins
Deutsche übersetzt.
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09organhandel.htm#Bostroem
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