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Ist es eine besondere Stärke der deutschen Bourgeoisie, die sie antreibt, das demokratisch-parlamentarische Mäntelchen ihrer bisherigen Regierungsmethoden fallen zu lassen und unter Durchbrechung ihrer eigenen Gesetze zu faschistischen Herrschaftsmethoden überzugehen? Das Gegenteil trifft zu. Auf der heutigen Stufe der Entwicklung, im Angesicht der gewaltig wachsenden Krise der kapitalistischen Wirtschaft, vor die Tatsache des immer neuen Lochs in den Staatsfinanzen gestellt, bei dauerndem Rückgang der Produktion, bei wachsenden Millionenzahlen der Arbeitslosen und Kurzarbeiter, beginnt die heranreifende Wirtschaftskrise immer stärker in die politische Krise des kapitalistischen Systems umzuschlagen. Schon wachsen in den breitesten Massen die Gärung, die Unzufriedenheit, die Rebellion gegen die alten Methoden der kapitalistischen Regierungskünste, schon bricht sich der dumpfe Wille der Massen Bahn, aus dem Elend der kapitalistischen Anarchie irgend einen Ausweg zu suchen und zu erzwingen. Schon wütet die Krise in allen alten bürgerlichen Parteien... Weiter bei Ernst Thälmann FAZ-Frage an Umberto Eco
Umberto Eco:
FAZ, 11. Dezember 2010, Nr. 289, Seite Z6. T:I:S, 11. Dezember 2010 URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09diktatur.htm#Umberto *Thomas Immanuel SteinbergGeheimvertrag der Universität zu Köln mit der Bayer AGDie Kläger brauchen Geld, um die Offenlegung zu erzwingenSeit 2008 forscht die Klinik der Universität zu Köln gemeinsam mit der Leverkusener Bayer AG nach Arzneimitteln – im Rahmen eines Vertrages, den beide Seiten geheim halten. Wer wiewiel aufzuwenden hat und wie der Ertrag verteilt wird, will keine Seite verraten. Die Staatsbürger haben Anspruch auf Einsicht in den Rahmenvertrag, schätzt der Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit des Landes Nodrhein-Westfalen ein:
Doch die Universität weigert sich. Die junge Welt und ein Teil der Mainstream-Presse haben ausführlich berichtet. Die Universität zu Köln beharrt dennoch auf Geheimhaltung. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V., von neun Verbänden unterstützt, darunter der IPPNW, nennt den Vorgang einen Skandal und sieht sich gezwungen, die Offenlegung einzuklagen:
GLS-Bank Bochum 80 16 53 30 00 / BLZ 430 609 67 Bettelbrief vom 10. September 2010 Kommentar Der Geheimvertrag wurde am 26. März 2008 unterzeichnet, .pdf-Datei. Der seinerzeitige stellvertretende Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, FDP, fand lobende Worte:
Inzwischen hat eine Ex-Juso-Landesvorsitzende seinen Posten eingenommen: Svenja Schulze. Die Geheimpolitik ihres Vorgängers fortsetzen kann sie nur, weil Die Linke die sozialdemokratisch-grüne Minderheitsregierung im Lande toleriert. Die Linke NRW nimmt somit hin, daß die Praktiken von Regierung, Universität und Kapital weiter im Dunkeln bleiben. T:I:S, 27. September 2010. Siehe auch Der ewige Juso vom 17. Juni 2004 URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09diktatur.htm#Geheimvertrag *Thomas Immanuel Steinberg„Ich glaube, es wäre mir genauso gegangen wie Herrn Herrhausen.“„Ich glaube, es wäre mir genauso gegangen wie Herrn Herrhausen“, antwortete Josef Ackermann auf Maybrit Illners Frage, warum er nicht für einen Schuldenerlaß bei zahlungsunfähigen Ländern plädiert habe. Alfred Herrhausen, damals Chef der Deutschen Bank wie heute Ackermann, hatte 1989 für den Erlaß zum Beispiel der mexikanischen Schulden plädiert. Er wurde am 30. November 1989 von einer Bombe zerfetzt. Die Bombenleger wurden nie ermittelt. Illner hatte in der ZDF-Sendung vom 13. Mai 2010 Ackermann ihre Frage gestellt, unmittelbar nachdem beide, ebenso wie das Fernsehpublikum, einen vorgefertigten Bericht über Herrhausen gesehen hatten, der schließt:
Darauf Illner mit der Frage:
Ackermann:
Wer genau die Terroristen geschickt hat, das dürfte Ackermann auch nicht wissen, aber man könnte ihn wenigstens fragen. Ein Staatsanwalt zum Beispiel. Immer mal wieder wird einer umgelegt, weil er aus der Reihe getanzt ist. So ist das halt in unserer Demokratie, in der die Bourgeoisie diktiert. Doch bislang wurde Ackermanns erhellende Erkenntnis von keinem Mainstream-Medium aufgegriffen. Das ist das eigentlich Erhellende. T:I:S, 22. Juli 2010 URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09diktatur.htm#Ackermann *Society for the Management of Historical Reason (SMHR)Eine Satire - auch T:I:S ist drauf reingefallen"Eine kürzlich gegründete Gesellschaft zum Umgang mit der Räson der Geschichte, Society for the Management of Historical Reason (SMHR), hat sich in Washington vorgestellt, und zwar im American Enterprise Institute (AEI), mit Beiträgen von
Der geschäftsführende Direktor der Gesellschaft, Michael O’Hanlon, zuvor bei der Brookings Institution, skizziert die neue Aufgabe wie folgt:
Kurz: Auf jede Behauptung, die USA und Israel zielten, wie alle großen Militärmächte der Geschichte, auf Land- und Ressourceneroberung, würden künftig mindestens fünf der neuen Gesellschaft verbundene Kommentatoren in den größten US-Tageszeitungen, jeder auf seine Art, die vollkommen defensive und unbezweifelbar moralische Grundlage der US-amerikanischen und israelischen Außenpolitik darlegen. Noch während der Päsentation standen laut Macondo News Service folgende Personen Schlange, um eine Verpflichtungserklärung im Sinne der neuen Gesellschaft zu unterschreiben:
Joseph McCarthy lebt. T:I:S, 19. August 2009" Mit der Bitte um Entschuldigung, T:I:S, 21. August 2009 URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09diktatur.htm#Management *
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