Uranmunition

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Uranmunition

 

hier darf jeder machen was er will
im rahmen der freiheitlich-demokratischen grundordnung versteht sich

Franz-Josef Degenhardt

Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e. V. (IPPNW), Herausgeber

Die gesundheitlichen Folgen von Uranmunition

  Die gesellschaftliche Debatte um den Einsatz einer umstrittenen Waffe

1. Auflage, Dezember 2012, .pdf-Datei

T:I:S, 3. Dezember 2012

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Abgereichertes Uran

Audio, 2 Stunden, 48 Minuten. T:I:S, 25. April 2011. Siehe auch Norbert Suchanek: Uran-Geschosse verwandeln Schlachtfelder in Atommüllhalden. Costa Rica bannt Uran-Munition. T:I:S, 4. Juli 2011

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Lutherstadt Wittenberg

Strafdrohung gegen Spontandemonstranten

Am 19. August 2008 warb die Bundeswehr auf dem hübschen Marktplatz der Stadt Wittenberg für den Kriegsdienst. Günther Wassenaar fand das häßlich, ging spontan ebenfalls zum Marktplatz und verwies darauf, daß die Bundeswehr an Kriegsverbrechen beteiligt ist. Denn ihre Kriegsgefährten, die US-Streitkräfte, setzen radioaktive Geschosse ein, die die Erbsubstanz schädigen, siehe Frieder Wagner.

Nun soll Wassenaar bestraft werden mit der Begündung, er habe gegen das Versammlungsgesetz verstoßen.

Der Strafprozeß beginnt am Donnerstag, dem 14. Mai 2009 um 8.30 h im Amtsgericht, Dessauer Str. 291, 06886 Lutherstadt Wittenberg.

Erklärung von Günther Wassenaar, .pdf-Datei

Zum geschilderten Fall meldete die junge Welt vom 15. Mai 2009: 

750 Euro Strafe für friedlichen Protest

Wittenberg. Weil er gemeinsam mit vier anderen Personen bei einer Werbeaktion der Bundeswehr antimilitaristische Flugblätter verteilte, hat das Amtsgericht Wittenberg (Sachsen-Anhalt) am Donnerstag einen Mann zu einer Geldstrafe von 750 Euro verurteilt. Der Delinquent habe zu einer unangemeldeten Versammlung aufgerufen, hieß es zur Begründung. 

Wie der Verurteilte auf jW-Nachfrage mitteilte, hatte er auf einer »Montagsdemo« im Herbst 2008 spontan angekündigt, persönlich gegen die am nächsten Tag stattfindende Propagandaveranstaltung der Bundeswehr zu protestieren, von deren Stattfinden er erst am selben Tage erfahren habe. 

T:I:S, 14. Mai 2009

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Abgereichertes Uran...

... in den Körpern von Gaza-Opfern gefunden.

PressTV, Iran, T:I:S, 5. Januar 2009. Ähnlich Irish Times

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Theo Sommer – mal im Ernst?

Einst diente Theo Sommer, der Zeit-Autor, der nicht Deutsch kann, dem Konkret-Herausgeber Hermann L. Gremliza als Zielscheibe des Spotts. Nun hat Frieder Wagner gezeigt: Die Iraker dienten den US-Streitkräften als Zielscheibe für die Verseuchung mit abgereichertem Uran, DU genannt. Indes: 

.. der von DU-Verharmlosern so hoch gepriesene 'Bericht des Arbeitsstabes Dr. Theo Sommer: Die Bundeswehr und ihr Umgang mit Gefährdungen und Gefahrstoffen' vom 21. Juni 2001 zitiert gern im Kapitel 'Abgereichertes Uran' aus allen möglichen, meist verharmlosenden und fehlerhaften Studien von NATO, EU und WHO, so auch das Ergebnis der oben erwähnten Urinuntersuchung der GSF, nennt aber nirgends die Studie mit dem 'überraschenden Ergebnis' von 'DU-Partikelchen in simulierter Lungenflüssigkeit'... Nur auf Seite 25 des Dr. Theo Sommer-Berichts liest man den Satz: 'Wird Alphastrahlung in den Körper aufgenommen, so kann sie schädigend wirken'." gfp

Wie wär's mit einem Konkret-Artikel über die ernste Seite von Dr. Sommer? Falls er im Internet angekündigt wird, würde ich glatt den ganzen Artikel in der großen Buchhandlung im Hamburger Hauptbahnhof, Ausgang Schauspielhaus, lesen. 

Da gibt's Konkret. 

T:I:S, Heiligabend 2008. Dank an Samy Yildirim, ebenfalls ehemaliger Konkret-Leser. Zu Gremliza siehe Kollateraler Konjunktiv

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Abgereichertes Uran

DU-Munition bei Deutschlands Verbündeten, Erprobung in Bergen-Hohne durch die Bundeswehr und Beobachungen von Rheinmetall. 

gfp berichtet und interviewt Frieder Wagner, jeweils erster Teil.

T:I:S, 19. Dezember 2008

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Frieder Wagner zerpflückt die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage Der Linken zur Uranmunition

Antwort der Bundesregierung vom 25. April 2008 auf die Kleine Anfrage, .pdf-Datei

Offener Brief von Frieder Wagner vom 19. Mai 2008 an Gernot Erler, Staatsminister im Auswärtigen Amt, Lebenshaus Schwäbische Alb, .doc-Datei

T:I:S, 9. Jui 2008

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Frieder Wagner, Journalist und Filmemacher in Köln

Warum der Einsatz von Uranmunition und Uranbomben ein Kriegsverbrechen ist

Eine Beweis- und Faktensammlung

Und:

Warum Regierungsstudien zur Uranmunition oft nur Gefälligkeitsarbeiten sind

Frieder Wagner DU, .pdf-Datei, 25 Seiten. T:I:S, 7. April 2008

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Thomas Immanuel Steinberg

Blutkrebs

Zu Frieder Wagners Dokumentarfilm "Deadly Dust - Todesstaub" über die grauenhafte Dauerwirkung von Uranmunition

Im Kosovo und den Gebieten des Irak, die im Golfkrieg 1991 und seit 2003 von den USA und den übrigen Nato-Staaten bombardiert und beschossen wurden, häufen sich Fehlgeburten, Mißgeburten, Blutkrebs (Leukämie), Immunschwäche und Erbschäden. Auch britische und US-Soldaten, die in den bombardierten und beschossenen Gebieten zugange waren, erkrankten und zeugten mißgebildete Kinder mit Erbkrankheiten.

Abgereichertes Uran

Die Ursache ist Munition aus abgereichertem Uran, auf Englisch depleted uranium, kurz DU-Munition. In allen US- und Nato-Kriegen seit 1991 wurde Uranmunition verschossen. Auch bei der Bundeswehr wartet laut Auskunft eines Reserveoffiziers Uranmunition auf den Einsatz.

Abgereichertes Uran ist ein Kuppelprodukt, das bei der Anreicherung von Uran für Kraftwerke und Atombomben in Zentrifugen entsteht. Es wäre Abfall, zeichnete es sich nicht durch besondere Dichte aus (Satz korrigiert am 20. April 2009, siehe Anmerkung 4).  Daher wird aus abgereichertem Uran Munition gefertigt, die dicke Panzerplatten durchdringt. Die Reibungshitze löst große Hitze und Explosionen im Panzer aus, die Insassen verschmurgeln auf der Stelle.

Strahlung im Körper

Schlägt die Uranmunition auf, so bildet sich ein Aerosol aus feinen Uran- und Uranoxidpartikeln. Es verfliegt, die Partikel fallen herunter, werden jedoch zum Teil vom Wind weit fortgetragen. Sie kontaminieren den Boden und das Wasser an Ort und Stelle, aber auch in großer Entfernung. Nimmt der menschliche Körper Partikel auf, so scheidet er sie nicht vollständig wieder aus. Die Partikel sind erstens chemisch toxisch, zweitens strahlen sie schwach. Die konstante schwache Strahlung verändert die Zellen. Krebs aller Art, insbesondere Blutkrebs entsteht. Das Erbgut wird irreversibel geschädigt.

Pressefreiheit in Deutschland 

Frieder Wagner, Journalist und Filmemacher in Köln, hat über Uranmunition und die Folgen 2006 mit eigenen Finanzmitteln einen Dokumentarfilm gedreht:

Deadly Dust - Todesstaub

Warum, hat er nach der Vorführung vor ausverkauftem Haus im Hamburger Kino "3001" am 5. April 2008 (1) erklärt:

Am 13. Januar 2001 schrieb Siegesmund von Ilsemann im Spiegel über die Verseuchung des Kosovo durch abgereichertes Uran und überführte Rudolf Scharping der fürchterlichsten aller seiner Kriegslügen: nämlich der, daß Uranmunition harmlos sei.

Doch Gero von Randow, Die Zeit, diagnostizierte sogleich das "Uransyndrom" als "Blamage der Alarmisten". Seinen Beitrag in Ausgabe 26/2001 leitete von Randow so ein: 

Die kommenden Tage werden ein Test auf die Glaubwürdigkeit der Medien sein. Die meisten von ihnen entfachten zu Jahresbeginn eine Massenhysterie wegen der Verwendung abgereicherten Urans (depleted uranium, DU) als Hartkern von Munition, die im Kosovokrieg eingesetzt worden war. Nun darf man gespannt sein, ob ARD und Süddeutsche Zeitung und all die anderen vor Monaten so entrüsteten Repräsentanten der Vierten Gewalt den Neuigkeiten Raum geben (und wenn ja: wie viel), die in dieser Woche vermeldet werden: Die Studie des von Rudolf Scharping eingesetzten "Arbeitsstabes Dr. Sommer" ist fertig (2) und zeigt - neben kritischen Worten für das Verteidigungsministerium -, wie sehr sich die Alarmisten blamiert haben. 

ARD und Süddeutsche Zeitung, ZDF und FAZ, alle Bertelsmann-Medien und alle Organe des Springer-Konzerns hatten verstanden: Frieder Wagner konnte mit Mühe 2004 in genau einem Regionalprogramm der ARD, nämlich beim Westdeutschen Rundfunk, einen Filmbeitrag über Uranmunition unterbringen - ansonsten herrscht panzerplattendickes Schweigen bei allen Mainstreammedien. Und Siegesmund von Ilsemann ist nicht mehr beim Spiegel. 

Deshalb drehte Wagner seinen Kinofilm - und sucht seit 2006 einen Verleih.

Ermittlungsfreiheit im US-Irak

Der Dokumentarfilm des mehrfachen Adolf-Grimme-Preisträgers ist professionell gefertigt und zeigt die Ärzte und Naturwissenschaftler, die forschen und aufklären, seit das sogenannte Golfkriegssyndrom aufgetreten ist, an ihren Wirkungsstätten. Die kranken und sterbenden Kinder sind zu sehen mit ihren Müttern, die mißgebildeten Kinder und die monströsen Föten. Bewohner eines evakuierten jugoslawischen Dorfs, das nach und nach ausstirbt, kommen zu Wort, Ärztinnen in irakischen Krankenhäusern, ein kontaminierter britischer Soldat und die Mutter ihrer beider erbgesschädigten Kinder...  

Im Irak drehte das Team heimlich. Hätten die US-Besatzer bemerkt, worauf die Dreharbeiten zielten, sagt Wagner, dann wären alle ins Gefängnis gekommen.(3)

T:I:S, 6. April 2008

Anmerkungen

(1) Veranstalter: Hamburger Forum und Die Linke. Initiator und Moderator: Christian Arndt, Friedenspastor

(2) Die Bundeswehr und ihr Umgang mit Gefährdungen und Gefahrstoffen. Uranmunition, Radar, Asbest. Bericht des Arbeitsstabes Dr. Sommer. 21. Juni 2001. .pdf-Datei, 128 Seiten. Dr. Theo Sommer war vor dem 1. April 2000 Herausgeber der Zeit, danach deren Editor-at-large.Gero v. Randow argumentierte also pro domo. Die Studie enthält den Passus:"Wird Alpha-Strahlung in den Körper aufgenommen, so kann sie schädigend wirken". Im Film geht es genau um diese Alphastrahlung inkorporierter Aerosolpartikel, verbunden mit der chemischen Giftigkeit von abgereichertem Uran. In Frieder Wagners Materialsammlung wird der Zusammenhang ausdrücklich auf den Seiten 21 und 22 angesprochen. 

(3) Wagners Film "Deadly Dust - Todesstaub" kann als DVD für 25 Euro (davon 5 Euro Spende für ein irakisches Krankenhaus) bestellt werden bei Ochoa-Wagner Filmproduktion, Severinstr. 54a, 50678 Köln, Tel.: 0221-322518. eMail: ochowa-film(at)t-online.de . Außerdem sei verwiesen auf Frieder Wagners Materialsammlung.

(4) Uran hat eine hohe Dichte, ist aber gerade nicht besonders hart: "Uran ist ... ein Sonderfall. Es hat zwar eine  hohe Dichte (18,65 g/cm3), ist aber ein weiches Schwermetall, weshalb es auch technologisch eher unbedeutend  ist. Nicht so für das Militär, ... dem es auf hohe kinetische Energie der Geschosse (die  Brisanz) und maximale letale Wirkung ankommt...  Es ist gerade die geringe Härte des Urans, die es beim Aufprall auf das Ziel in feinste Teile zerfallen und reaktiv brennen läßt." Dank an Günter Dittmann für die Korrektur. T:I:S, 20. April 2009

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